Denominazione di origine controllata

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Denominazione di origine controllata, kurz DOC, ist eine „kontrollierte Ursprungsbezeichnung“ für Wein aus Italien, ähnlich der Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) in Frankreich, dem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) in Deutschland oder dem Districtus Austriae Controllatus (DAC). Aber auch die Herkunft von Lebensmitteln, z. B. Parmesan- und Pecorinokäse oder Parmaschinken werden durch das DOC-Siegel gekennzeichnet.

Bei den Qualitätsstufen stehen die DOC-Weine über den Indicazione-Geografica-Tipica-Weinen (IGT-Weinen) und unter den Denominazione-di-Origine-Controllata-e-Garantita-Weinen (DOCG-Weinen).

Geschichte[Bearbeiten]

Diese gesetzlich geregelte und kontrollierte Ursprungsbezeichnung wurde 1963 mit dem Ziel eingeführt[1], eine nachhaltige Qualitätsverbesserung der produzierten Weine und Balsamico zu erreichen. Seit 1992 mündeten die diversen nationalen Qualitätssiegel in Europa nach EU-Recht in das Geschützte Ursprungsbezeichnung-Siegel (PDO-Siegel), werden aber wegen ihres größeren Bekanntheitsgrades häufig alleine oder parallel weiterverwendet. Auch die seit 1963 unverändert bestehenden DOC-Kriterien wurden 1992 angepasst, um ebenfalls den Regularien des PDO-Siegels zu genügen.

Kriterien[Bearbeiten]

Die gesetzliche Regelung umfasst neben dem zulässigen Ertrag pro Hektar unter anderem auch die zugelassenen Anbaugebiete sowie die zulässigen Rebsorten. Weine mit DOC- oder DOCG-Siegel dürfen nicht in Gebinde mit einem Volumen abgefüllt werden, das größer als fünf Liter ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Norme per la tutela delle denominazioni di origine dei mosti e dei vini (Normen für Moste und Weine).