Der neue Tag (Weiden in der Oberpfalz)

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Der neue Tag
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Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag Medienhaus „Der neue Tag – Oberpfälzischer Kurier“
Druck- und Verlagshaus GmbH
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2014, Mo–Sa)
77.733 Exemplare
Chefredakteur Norbert Gottlöber und Clemens Fütterer
Herausgeber Barbara Panzer, Barbara Shanahan und German Vogelsang
Weblink www.oberpfalznetz.de
Verlagshaus in Weiden i. d. Opf.

Der neue Tag ist eine regionale Tageszeitung mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz. Die Zeitung erscheint mit acht Ausgaben in den Stadt- und Landkreisen Neustadt an der Waldnaab, Amberg, Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth und Schwandorf und erreicht eine verkaufte Auflage von 77.733 Exemplaren.[1] Zum Medienhaus gehören ein Internet-Portal (das Oberpfalznetz), der Buch & Kunstverlag Oberpfalz sowie die Oberpfälzer Wochenzeitung (OWZ). Außerdem ist Der neue Tag am regionalen Radiosender Radio Ramasuri und am regionalen Fernsehsender Oberpfalz TV (OTV) beteiligt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der neue Tag wurde 1946 von Anton Döhler und Victor von Gostomski gegründet. In Amberg erscheint die Zeitung unter dem Titel Amberger Zeitung, in Sulzbach-Rosenberg unter dem Titel Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Titel der Amberger Volkszeitung von 1907

Auf eine lange journalistische Tradition blickt die Amberger Zeitung zurück. Am 1. Juli 1868 als Amberger Volkszeitung vom Regensburger Verlag der Gebrüder Pustet gegründet, begleitet sie seitdem das politische und soziale Leben Ambergs. Die Zeit des Nationalsozialismus brachte der Amberger Volkszeitung 1936 den Verkauf an den NS-Phönix-Verlag, am 1. Januar 1939 den Zukauf der Sulzbach-Rosenberger Zeitung und beiden gemeinsam die Umbenennung in Amberg-Sulzbacher Zeitung. Zum 1. Oktober 1948 übernahm Der Neue Tag dann Amberger Zeitung und Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Auflage[Bearbeiten]

Der neue Tag hat ebenso wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 11,4 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 77.733 Exemplare.[3] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 88,1 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]


Presseratsrüge[Bearbeiten]

2008 rügte der Deutsche Presserat die Zeitung wegen Verstoßes gegen den Pressekodex. Sie hatte einen freien Mitarbeiter der Zeitung, der für das Amt des Bürgermeisters kandidierte, über sich selbst und seinen Wahlkampf berichten lassen. Damit verstieß die Zeitung nach Feststellung des Presserats gegen das Gebot der Trennung von journalistischen und anderen Tätigkeiten. Durch eine solche Praxis gerate die Glaubwürdigkeit der Presse in Gefahr.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  5. Deutscher Presserat: Pressemitteilung vom 5. Juni 2008 aufgerufen am 30. Januar 2012