Deutsche Demokratische Partei (2004)
| Deutsche Demokratische Partei | |
| Parteivorsitzender | Thorsten Sandvoß |
| Generalsekretär | Christian Hütteman |
| Stellvertretende Vorsitzende | Ingo Anderle, Karl-Gustav Kwasny , André Flato |
| Bundesschatzmeister | Thomas Uloth |
| Ehrenvorsitzender | Franz Hörmann |
| Gründung | 2004 |
| Gründungsort | Königstein im Taunus |
| Hauptsitz | Berlin |
| Bundestagsmandate | keine |
| Staatliche Zuschüsse | keine |
| Mitgliederzahl | mehr als 140[1] |
| Mindestalter | 16 Jahre[2] |
| Website | www.ddp-partei.de |
Die Deutsche Demokratische Partei (Kurzbezeichnung: ddp) ist eine deutsche Kleinpartei. Sie wurde 2004 in Königstein im Taunus gegründet. Ihr Name spielt auf die Deutsche Demokratische Partei der Weimarer Republik an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Programm
2009 veröffentlichte die ddp ihr derzeitiges Programm unter dem Leitsatz „Weder Kapitalismus noch Sozialismus“. Die ddp tritt nach eigenen Angaben gemäß Grundgesetz und UN-Menschenrechtserklärung für Demokratie, Freiheit, Grundrechte und Menschenrechte ein. Weitere Werte der Partei sind Gemeinsamkeit, Kompatibilität von Kulturen, sowie Trennung von Staat und Kirche. Daneben tritt sie für das Bandbreitenmodell ein. Mit diesem sei nach Parteiangabe ein Steuer- und Wirtschaftsmodell möglich, mit dessen Hilfe sich die deutsche Staatsverschuldung binnen fünf Jahren auf null reduzieren lasse. Sie setzt sich für das bedingungslose Grundeinkommen ein. Es wird im eigenen Konzept Grundeinkommen 2.0 genannt und soll von Arbeitgebern gezahlt werden statt vom Staat.
In Bezug auf die Europäische Integration vertritt die Partei vor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise im Euroraum souveränistische Positionen. Sie spricht sich für "die absolute Souveränität Deutschlands"[3] und das Konzept eines "Europa der Vaterländer"[4] aus.
Die Partei bestreitet die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland und den Status des Grundgesetzes als Verfassung.[5]
[Bearbeiten] Organisation
Im Jahr 2009 vereinigte sich die ddp mit der Partei Gerechte Mitte Deutschland (GMD) und der Strategiepartei.[6] Ein Jahr später schloss sich zudem die Deutsche Zukunftspartei an.[7] Verhandlungen wurden weiterhin mit der Rentner Partei Deutschland, der Rentnerinnen- und Rentner-Partei (RRP) und der Allianz der Mitte (AdM) geführt.
Aktive Landesverbände der Partei bestehen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Außerdem existieren einzelne Kreis- und Ortsverbände. Die erste Wahlteilnahme der Partei erfolgte bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010. Die Partei erreichte 1517 Stimmen, was 0,02 Prozent der gültigen Zweitstimmen entspricht. Bestes Ergebnis war 2,01 Prozent im Stimmbezirk Lippstadt-Hörste, dem einzigen Stimmbezirk mit aktivem Wahlkampf.
Bei der Landtagswahl 2011 in Rheinland-Pfalz erreichte die ddp 0,09 Prozent[8] und bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 ebenfalls 0,09 Prozent der Stimmen.[9]
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ ddp – Deutsche Demokratische Partei (Version vom 2. November 2011 im Internet Archive)
- ↑ Angabe auf dem Mitgliedsantragsformular
- ↑ SOUVERÄNITÄT
- ↑ Europa (Version vom 5. Mai 2012 im Internet Archive)
- ↑ GRUNDGESETZ FÜR DIE BRD
- ↑ GMD und Strategiepartei schließen sich der DDP an (Version vom 1. Juni 2009 im Internet Archive)
- ↑ Rekord: 3. Partei schließt sich „Einstein-Partei“ ddp an
- ↑ Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2011
- ↑ Abgeordnetenhauswahl Berlin 2011