Deutsche Demokratische Partei (2004)

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Deutsche Demokratische Partei
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Partei­vorsitzender Thorsten Sandvoß
General­sekretär Haimo Grebenstein
Stell­vertretende Vorsitzende Ingo Anderle, André Flato
Ehren­vorsitzender Franz Hörmann
Gründung 2004
Gründungs­ort Königstein im Taunus
Bundestagsmandate keine
Staatliche Zuschüsse keine
Mitglieder­zahl mehr als 200[1]
Mindest­alter 16 Jahre[2]
Website www.ddp-partei.de

Die Deutsche Demokratische Partei (Kurzbezeichnung: ddp) ist eine deutsche Kleinpartei. Sie wurde 2004 in Königstein im Taunus gegründet. Ihr Name spielt auf die Deutsche Demokratische Partei der Weimarer Republik an.

Programm[Bearbeiten]

2009 veröffentlichte die ddp ihr derzeitiges Programm unter dem Leitsatz „Weder Kapitalismus noch Sozialismus“. Die ddp tritt nach eigenen Angaben gemäß Grundgesetz und UN-Menschenrechtserklärung für Demokratie, Freiheit, Grundrechte und Menschenrechte ein. Weitere Werte der Partei sind Gemeinsamkeit, Kompatibilität von Kulturen sowie Trennung von Staat und Kirche. Daneben tritt sie für das Bandbreitenmodell ein. Mit diesem sei nach Parteiangabe ein Steuer- und Wirtschaftsmodell möglich, mit dessen Hilfe sich die deutsche Staatsverschuldung binnen fünf Jahren auf null reduzieren lasse. Sie setzt sich für das bedingungslose Grundeinkommen ein. Es wird im eigenen Konzept Grundeinkommen 2.0 genannt und soll von Arbeitgebern gezahlt werden statt vom Staat.

In Bezug auf die Europäische Integration vertritt die Partei vor dem Hintergrund der Eurokrise souveränistische Positionen. Sie spricht sich für "die absolute Souveränität Deutschlands"[3] und das Konzept eines "Europa der Vaterländer"[4] aus.

Die Partei bestreitet den Status des Grundgesetzes als Verfassung.[5]

Organisation[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 vereinigte sich die ddp mit der Partei Gerechte Mitte Deutschland (GMD) und der Strategiepartei.[6] Ein Jahr später schloss sich zudem die Deutsche Zukunftspartei an.[7] Verhandlungen wurden weiterhin mit der Rentner Partei Deutschland, der Rentnerinnen- und Rentner-Partei (RRP) und der Allianz der Mitte (AdM) geführt.

Aktive Landesverbände der Partei bestehen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Außerdem existieren einzelne Kreis- und Ortsverbände. Die erste Wahlteilnahme der Partei erfolgte bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010. Die Partei erreichte 1517 Stimmen, was 0,02 Prozent der gültigen Zweitstimmen entspricht. Bestes Ergebnis waren 2,01 Prozent im Stimmbezirk Lippstadt-Hörste, dem einzigen Stimmbezirk mit aktivem Wahlkampf.

Bei der Landtagswahl 2011 in Rheinland-Pfalz erreichte die ddp 0,09 Prozent[8] und bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 ebenfalls 0,09 Prozent der Stimmen.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ddp – Deutsche Demokratische Partei (Version vom 2. November 2011 im Internet Archive)
  2. Angabe auf dem Mitgliedsantragsformular
  3. SOUVERÄNITÄT
  4. Europa (Version vom 5. Mai 2012 im Internet Archive)
  5. Verfassung
  6. GMD und Strategiepartei schließen sich der DDP an (Version vom 1. Juni 2009 im Internet Archive)
  7. Rekord: 3. Partei schließt sich „Einstein-Partei“ ddp an
  8. Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2011
  9. Abgeordnetenhauswahl Berlin 2011