Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information

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Logo des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information
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Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und wurde 1969 mit Sitz in Köln gegründet. Zu seinen Aufgaben gehört es, der fachlich interessierten Öffentlichkeit aktuelle Informationen aus dem gesamten Gebiet der Medizin einfach und schnell zugänglich zu machen.

Das DIMDI ist Herausgeber der deutschsprachige Fassungen medizinischer Klassifikationen wie ICD-10, International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), Anatomisch-Therapeutisch-Chemisches Klassifikationssystem (ATC), von Thesauri und Nomenklaturen wie Medical Subject Headings (MeSH) und Universal Medical Devices Nomenclature System (UMDNS) sowie von weiteren Begriffsystemen (Alpha-ID, LOINC, OID), die für den elektronischen Datenaustausch im Gesundheitswesen wichtig sind.

Darüber hinaus betreibt das Institut spezielle Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte und Health Technology Assessment (HTA). In Ergänzung zu diesen Themen und mit den Schwerpunkten Gesundheitswesen und Medizin wurde das Informationsangebot mit den wachsenden Aufgaben stetig erweitert.

Das DIMDI bietet heute ein breites Spektrum von Datenbanken aus den Bereichen Medizin, Pharmazie und Toxikologie sowie Psychologie an, die online abrufbar sind. Insgesamt stehen aktuell rund 70 Datenbanken mit etwa 100 Millionen Informationseinheiten bereit.

Fast alle Datenbanken sind öffentlich, rund die Hälfte zudem kostenlos. Manche Datenbanken sind auf Grund des Heilmittelwerbegesetzes nur für Fachkreise (Ärzte, Apotheker und so weiter) und erst nach Anmeldung und mit Usercode zugänglich.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte DIMDI 2003 und 2008 für weitere vier Jahr als Kooperationszentrum für das System Internationaler Klassifikationen (Collaboration Centre for the Family of International Clssifications). Zu den Klassifikationen zählen die ICD, ICF und die ICD-0 (Tumorerkrankungen).

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