Monarchen der jüngeren serbischen Geschichte
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[Bearbeiten] Serbien und Jugoslawien
[Bearbeiten] Obrenović (1815-1842, 1858-1903)
- Miloš Obrenović I., 1815-1839 und 1858-1860
- Milan Obrenović II., 1839
- Mihailo Obrenović III., 1839-1842 und 1860-1868
- Milan Obrenović IV., 1868/1872-1882 Fürst, 1882-1889 als Milan I. König
- Aleksandar Obrenović V., 1889-1903
[Bearbeiten] Karađorđević (1804-1813, 1842-1858, 1903-1945)
- Đorđe Petrović, 1804-1813, genannt Karađorđe, Schwarzer Georg
- Aleksandar Karađorđević, 1842-1858
- Petar I. Karađorđević (Sohn von Aleksandar Karađorđević), 1903-1918 serbischer König, 1918-1921 König der Serben, Kroaten und Slowenen - Jugoslawiens. Unterstützte die serbisch-orthodoxen Aufständischen in Bosnien gegen Österreich-Ungarn 1878. Nach der Verschwörung gegen die Obrenović 1903 kam Petar I. Karađorđević nach Serbien und wurde trotz seiner republikanischen Überzeugungen zum König eingesetzt. Ertrug die ganzen Strapazen der Balkankriege 1912 und 1913 sowie des Ersten Weltkriegs, und wurde Ende 1918 erster jugoslawischer König. Ihm folgte sein Sohn Aleksandar.
- Aleksandar I. Karađorđević, 1916/1921-1934.
- Petar II. Karađorđević (Sohn von Aleksandar I. Karađorđević), 1934/1941-1945 jugoslawischer König. Als sein Vater Aleksandar I. Karađorđević 1934 verstarb, war er gerade erst 10 Jahre alt. Die Regentschaft führte daher anfangs sein Onkel Prinz Pavle Karađorđević. Im März 1941 unterzeichnete Jugoslawien seinen Beitritt in den Drei-Mächte-Pakt, weswegen es in Belgrad und hauptsächlich in Serbien zu Aufständen kam. Die Regierung wurde gestürzt und Petar II. Karađorđević mit 17 Jahren als König eingesetzt. In April 1941 überfielen die Nazis ohne jegliche Vorwarnung Jugoslawien, und Petar II. Karađorđević emigrierte nach London, wo er 1945 abdanken musste.
[Bearbeiten] Literatur
- Rodoslovne tablice i grbovi srpskih dinastija i vlastele, Aleksa Ivić (1928), Dušan Spasić, Aleksandar Palavestra and Dušan Mrdjenović (1987/91); Bata, Belgrade, ISBN 86-7685-007-0 (auf serbisch).
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Eintrag in der Catholic Encyclopedia (englisch, Ausgabe 1913)

