Dieter Bachmann

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Frankfurter Buchmesse 2011 - Dieter Bachmann im Gespräch mit Susanne Führer

Dieter Bachmann (* 17. Dezember 1940 in Basel) ist ein Schweizer Publizist und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Dieter Bachmann studierte Germanistik und Philosophie und promovierte 1969 mit einer Arbeit über Essay und Essayismus an der Universität Zürich. Journalistisch tätig war er zunächst (ab 1970) als Redaktor der Weltwoche, dann beim Tages Anzeiger-Magazin (heute: Das Magazin), schliesslich von 1988 bis 1998 als Chefredaktor der Schweizer Kulturzeitschrift du.

Zwischen 1975 und 1985 war er Mitglied des Stiftungsrats von Pro Helvetia. Von 2000 bis 2003 leitete er das Istituto Svizzero di Roma. Er wohnt seit 2001 vorwiegend in Italien.

Bachmann ist Mitglied der Schriftstellervereinigung Autorinnen und Autoren der Schweiz und des Verbands Schweizer Presse (VSP).

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Prosawerke[Bearbeiten]

  • Rab. Roman. Ammann, Zürich 1985
  • Sorgen im Paradies. Reportagen. Ammann, Zürich 1987
  • Der kürzere Atem. Roman. Residenz, Salzburg 1998
  • Grimsels Zeit. Roman. Berlin Verlag, Berlin 2002
  • Unter Tieren. Erzählungen, Limmat Verlag, Zürich 2010

Sachbücher[Bearbeiten]

  • Essay und Essayismus. Kohlhammer (Sprache und Literatur 55), Stuttgart 1969
  • Momente und Motive. Bemerkungen zur deutschschweizerischen Lyrik seit 1945. Pro Helvetia, Zürich 1975
  • Tessin. Täler und Dörfer (Texte zus. mit Hans Schmid). Huber, Frauenfeld 1981
  • Die Schweiz sehen. 66 Landschaften von Walter Imber. Ein Standpunkt von Dieter Bachmann. Mondo, Lausanne 1984
  • Architektur des Aufbegehrens. Neues Bauen im Tessin (mit Gerardo Zanetti). Birkhäuser, Basel 1985
  • Tessin (mit Max Wermelinger und Jürg-Peter Huber). dtv (dtv Merian Reiseführer 3742), München 1988
  • Robert Müller – Kreta : Zeichnungen 1978–1987. Texte (mit Emil Theodor Heinrich Zürcher). Nikator, Dieterswil 1990
  • Der geduldige Planet. Eine Weltgeschichte. 255 Fotografien aus der Zeitschrift «du» (mit Daniel Schwartz). du Verlag, Zürich 1995
  • Die Leute von Soglio (mit Pio Corradi und Urs Frei). Offizin, Zürich 2004
  • Die Vorzüge der Halbinsel. Auf der Suche nach Italien. marebuchverlag, Hamburg 2008, ISBN 3-86648-084-9

Als Herausgeber[Bearbeiten]

  • Der kühne Heinrich. Almanach, Zürich 1975
  • Fortschreiben. 98 Autoren der deutschen Schweiz. Artemis, Zürich 1977
  • Das verschonte Haus. Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann, Zürich 1987
  • Max Frisch – ich lebe in Rom, der herrlichsten Stadt der Welt. Begleitbüchlein zur Ausstellung in den Räumen des Istituto Svizzero di Roma. Rom 2002
  • Il lungo addio – Der lange Abschied. Limmat, Zürich 2003
  • Im ganzen Land schön. Die Schweiz mit der Tageskarte. Limmat, Zürich 2006

Theater-Aufführungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]