Dietrich Braess

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Dietrich Braess (* 16. Juni 1938 in Hamburg) ist ein deutscher Mathematiker, der sich mit Numerischer Mathematik beschäftigt.

Dietrich Braess, Oberwolfach 2005

Braess wurde 1964 bei Gustav Kramer an der Universität Hamburg in theoretischer Kernphysik promoviert (Einfluß der Wechselwirkung im Endzustand auf die Elektrospaltung des Deuterons in der Nähe der Schwelle)[1]. Er wechselte dann zur Mathematik, habilitierte sich 1968 an der Universität Münster, wo er danach Professor war. Seit Ende der 1970er Jahre ist er Professor an der Ruhr-Universität Bochum.

Er befasste sich mit Approximationstheorie, Mehrgitterverfahren und Finiten Elementen, CG-Verfahren. Bekannt ist er für die Publikation des Braess-Paradoxon, das u.a. in der Verkehrsplanung auftritt.[2]

Schriften[Bearbeiten]

  • mit Wolfgang Hackbusch, Ulrich Trottenberg (Herausgeber): Advances in Multigrid Methods, Vieweg, Braunschweig-Wiesbaden 1985
  • Nonlinear Approximation Theory, Springer, 1986
  • mit L. L. Schumaker (Herausgeber): Numerical Methods in Approximation Theory, Birkhäuser 1992
  • Finite Elemente: Theorie, schnelle Löser und Anwendungen in der Elastizitätstheorie, Springer 1992, 1997, 2003, 2007, 2013; englische Ausgabe: Finite Elements: Theory, Fast Solvers and Applications in Solid Mechanics, Cambridge University Press, 1997, 2001, 2007

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mathematics Genealogy Project
  2. Braess: Über ein Paradoxon aus der Verkehrsplanung, Unternehmensforschung, Band 12, 1968, S. 258 - 268