Diskussion:Äquivalenz von Masse und Energie

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Die Sonne ist etwa 0,0001 % massereicher als wenn sie kalt wäre[Bearbeiten]

Was ist hier unter "kalt" zu verstehen? Absoluter Nullpunkt? --2A02:8070:8780:5F00:5446:2867:1641:2562 17:04, 22. Mai 2014 (CEST)

Oder zumindest nahe dran, ja. --mfb (Diskussion) 17:15, 22. Mai 2014 (CEST)
Darauf kommt es wohl gar nicht so genau an. "0,0001%" gilt für T=3 Mio K (setze 3kT = 0,0001% von der Ruhenergie des Protons, 1GeV). "Kalt" bzw. "nahe am absol. Nullpunkt" würde also alles unter 300 000K für die Durchschnittstemperatur der Sonne bedeuten können (bei 1-stelliger Genauigkeit der Prozentangabe).--jbn (Diskussion) 14:58, 5. Sep. 2014 (CEST)

Einleitung: "E,m nicht unabhängig" => "bedingen einander"[Bearbeiten]

Ausgelöst durch die überwiegend trollige Diskussion kürzlich über die genaue Bedeutung von "Äquivalenz" ist mir eine zu schwache Aussage der bisherigen Formulierung aufgefallen, die ich hier zu beheben versucht habe. Dabei auch ein Beispiel zur Größenordnung hinzugefügt (bitte Zahlen checken!).--jbn (Diskussion) 16:08, 5. Sep. 2014 (CEST)

Hallo jbn. Inhaltlich stehe ich voll hinter Dir. Aber stilistisch erscheinen mir Deine Änderungen nicht ganz optimal. Klammereinschübe und die Tendenz mehrere Aussagen in einen Satz zu packen, machen einen Text eher schwerer als leichter verständlich. Die Richtlinie Wie schreibe ich gute Artikel empfiehlt aus gutem Grund von Klammereinschüben und Kettensätzen abzusehen.---<)kmk(>- (Diskussion) 16:33, 5. Sep. 2014 (CEST)
Hallo zurück, -<)kmk(>-, ich stimme Dir hier ja auch voll zu (und habe auf Deine Bemerkung fast schon spekuliert)! Aber versuch doch mal, das gleiche ohne Klammereinschub gut auszudrücken. Ich habs einfach nicht geschafft und habe die Qualität des Inhalts einmal über die der Form gestellt. Versuchsweise.--jbn (Diskussion) 22:21, 6. Sep. 2014 (CEST)
Hallo Ihr beiden. Darf ich ein wenig griffelspitzerisch auftreten? Ich glaube nämlich, dass der Formulierungsfehler tiefer sitzt und deutlich vor jbns Eingriff entstanden ist. Der Artikel beginnt derzeit mit den Worten: „Die Äquivalenz von Masse und Energie oder kurz E = mc² ist die – erstmals 1905 von Albert Einstein formulierte – Erkenntnis der relativistischen Physik...“ Das stimmt doch (rein logisch) nicht: Die "Äquivalenz von irgendwas" kann nicht die Erkenntnis ihrer selbst sein. Richtig müsste es heißen: „Die Äquivalenz von Masse und Energie wurde in der relativistischen Physik erkannt und erstmals 1905 von Albert Einstein in der Gleichung E = mc² formuliert.“ Und weiter: „Demnach bedingen sich Masse und Energie gegenseitig. Hat ein ruhendes physikalisches System die Masse m, so beträgt seine Energie zwangsläufig E = mc² – und umgekehrt.“ An der Formulierung lässt sich noch feilen. Ich habe nur versucht, die ersten Zeilen der Einleitung möglichst inhaltstreu umzuformulieren.“ --Pyrrhocorax (Diskussion) 23:47, 6. Sep. 2014 (CEST)
Weiter so, sehr gut! [jbn] - (inkognito von unterwegs in einem Provinzhotel) (nicht signierter Beitrag von 84.171.19.137 (Diskussion) 21:39, 7. Sep. 2014 (CEST))

Änderung vom 12. September 2014[Bearbeiten]

Statt einer Diskussion über den Bearbungskommentar schlage ich als Diskussionsort diese Seite hier vor…
Ich würde gerne eine Synthese beider Vorschläge machen, etwa so (die konkreten Werte habe ich nicht nachgerechnet):
„Energieumsätze, wie sie im Alltag typisch sind, gehen allerdings wegen des großen Umrechnungsfaktors \textstyle c^2 mit sehr kleinen Änderungen der Masse einher. So müsste man für einen Massenunterschied von einem Gramm zwischen den Ausgangsstoffen und den (abgekühlten) Produkten einer chemischen Reaktion z. B. fast 3000 Tonnen Steinkohle verbrennen. Das wäre das mit einer Energiefreisetzung von etwa 9\cdot 10^{13} \,\mbox{J} verbunden, entsprechend dem mehrmonatigen Betrieb eines großen Kraftwerks.“ Kein Einstein (Diskussion) 11:51, 13. Sep. 2014 (CEST)

Das finde ich einen guten Vorschlag. Zu den Zahlenwerten: Stimmt alles, nur sollte es am Ende nicht "mehrmonatig" sondern "mehrtägig" heißen: Ein Kohlekraftwerk von typischerweise 500 MW liefert am Tag 4,32 * 1013 J an elektrischer Energie. Nach rund 2 Tagen hat also das Kraftwerk die gleiche Energiemenge produziert, die in 1 g Masse steckt. Da es aber nur einen endlichen Wirkungsgrad hat, hat es schon nach einem Tag genügend Kohle verbrannt, um einen Massendefekt von 1 g zu bewirken. Alternativ hätte ich einen anderen Vorschlag: "Der Sprengkopf der Hiroshima-Bombe inhielt 64 kg Uran. Bei der Explosion wurde die unvorstellbar große Energiemenge von 56 * 1012 J freigesetzt. Trotzdem war die Masse der entsehenden Spaltprodukte nur um 0,6 g geringer als die Ausgangsmasse." --Pyrrhocorax (Diskussion) 13:16, 13. Sep. 2014 (CEST)
Bei 1GW*Tag würde ich nichtmal von "mehrtägig" sprechen, sondern von einem Tag. 1 GW ist die typische elektrische Leistung eines Kernreaktorblocks (also thermisch eher 2,5 GW) , und das 500 MWel Kohlekraftwerk kommt ziemlich genau auf die 1 GW thermisch. "Unvorstellbar" ist unenzyklopädisch. --mfb (Diskussion) 17:56, 13. Sep. 2014 (CEST)

Ääääh, da hier zwei Änderungen im gleichen Abschnitt besprochen werden habe ich versucht, das an passender Stelle abzutrennen. Zur Frage der per Mini-Editwar umkämpften Formulierung zu den „Energieumsätze, wie sie im Alltag typisch sind“ sehe ich Zustimmung zum Synthese-Vorschlag (mit der Änderung auf „mehrtägig“). Das würde ich nach Ablauf der Sperre dann so einsetzen, wenn es recht ist.
Die Alternative von Pyrrhocorax wird nur in Bezug auf die Formulierung "unvorstellbar" kritisiert, kann/soll die auchmit rein? Um hier gleich einen Vorschlag zu machen: "Der Sprengkopf der Hiroshima-Bombe enthielt 64 kg Uran. Die Energiefreisetzung der Explosion war Resultat einer Massenänderung der entsehenden Spaltprodukte von nur 0,6 g im Vergleich zur Ausgangsmasse." Gegenrede? Kein Einstein (Diskussion) 22:50, 14. Sep. 2014 (CEST)

"unvorstellbar" raus.
"eintägig" ist für ein "großes" Kraftwerk schon zu lang.
Ich schlage vor, den hier diskutierten Absatz mit dem nachfolgenden zu vereinen. Insbesondere sind die beiden Sätze vor dem Bsp. "Sonne" nach "chemischer Reaktion" und "abgekühlt" unpassend.
Die Bombe soll doch wohl nicht auch noch in die Einleitung, oder? --Rainald62 (Diskussion) 18:33, 15. Sep. 2014 (CEST)

Änderung vom 9. September 2014[Bearbeiten]

i Info:: Es geht in diesem Abschnitt im Wesentlichen um diese Änderung. Kein Einstein (Diskussion) 22:50, 14. Sep. 2014 (CEST)

Ganz kleine Anmerkung: ich hatte den naheliegenden Ausruck "ruhendes System" (2. Satz) vermieden, weil man damit fälschlich die Ruhe aller seiner Teile meinen könnte. Ruht denn etwa ein sich drehendes Karussell? Mein "So besitzt jedes physikalische System mit der Masse m eine Ruheenergie E_0=mc^2 und jede Ansammlung von Energie (mit insgesamt ruhendem Schwerpunkt) besitzt die entsprechende Masse." klingt nicht schön, ist aber eher unmissverständlich. --jbn (Diskussion) 11:16, 14. Sep. 2014 (CEST)
Ja, das ist besser. --mfb (Diskussion) 15:32, 14. Sep. 2014 (CEST)
Aber was ist „Ansammlung von Energie“, warum die Asymmetrie gegenüber „physikalisches System mit der Masse m“?--Belsazar (Diskussion) 15:54, 14. Sep. 2014 (CEST)
Weil Masse schon als Ruhemasse (kmk verzeih mir) definiert ist, Energie aber nicht, und weil ich im ersten Satz nicht auch noch eine Menge Energie als physikalisches System und dann noch mit dem Impuls Null sehen wollte. Aber versuchs doch mal zu verbessern!--jbn (Diskussion) 16:10, 14. Sep. 2014 (CEST)
Da Ruheenergie im fraglichen Satz verlinkt ist, sehe ich eigentlich bei der aktuellen Fassung das Risiko eines Missverständnisses nicht so ganz, mir persönlich gefällt die aktuelle Formulierung besser. Alternativ könnte man vielleicht schreiben: "So besitzt jedes physikalische System mit der Masse m eine Ruheenergie, das heißt eine Gesamtenergie im Ruhesystem, E_0=mc^2 und umgekehrt." --Belsazar (Diskussion) 16:47, 14. Sep. 2014 (CEST)
Ich hatte in diesem Fall eine andere (die aktuelle) Formulierung gewählt, weil ich (wie Belsazar) nichts mit "Ansammlung von Energie anfangen konnte bzw. kann. Was die Sache mit dem Karussell anbetrifft: Man kann es tatsächlich als "ruhend" ansehen, denn ein System ist über seine Systemgrenzen definiert und die bewegen sich ja nicht mit. Aber man muss hier auch nicht allzusehr Haare spalten: Der Satz ist für omA gedacht, und ich denke dass ihm (ihr?) sofort klar ist, was mit einem "ruhenden System" gemeint ist, nämlich kein Raumschiff, das mit annähernd Lichtgeschwindigkeit vorbei braust. --Pyrrhocorax (Diskussion) 19:58, 14. Sep. 2014 (CEST)
Der Satz ist eben nicht nur für OmA gedacht sondern auch für Physikstudenten. Und hier ist die Frage, was das ruhende System ist. Betrachtet man das rotierende System als ganzes? Dann würde die Rotationsenergie als Teil der Ruheenergie zählen. Das heißt, durch Rotation des Karussells würde dieses Ruheenergie hinzubekommen und damit würde die Masse des Karussells steigen. Oder betrachtet man bei der Äquivalenz von Masse und Energie jedes Teilchen einzeln? Das heißt, die Rotation des Karussells wäre im Prinzip Translation der einzelnen Teilchen und damit kinetische Energie. Durch Rotation des Karussells würde sich also nur die kinetische Energie des Systems erhöhen, die Ruheenergie bliebe aber unverändert. Das heißt, die Masse würde nicht zunehmen. Von daher fände ich eine Klarstellung wichtig, ob mit Ruheenergie nun die Ruheenergie des gesamten Systems gemeint ist oder ob damit die Summe der Ruheenergien jedes einzelnen Teilchens gemeint ist.
Das gleiche Problem tritt bei Wärmezufuhr auf. Einerseits kann man sagen: Durch Wärmezufuhr erhöht sich die Ruheenergie des Gesamtsystems. Die kinetische Energie ändert sich jedoch nicht. Alternativ kann man sagen: Durch Wärmezufuhr erhöht sich die kinetische Energie jedes einzelnen Moleküls. Die Ruheenergie jedes einzelnen Moleküls ändert sich nicht.
Beide Betrachtungen sind richtig. Aber welche der beiden Betrachtungen ist nun für die Äquivalenz von Masse und Ruheenergie relevant?
Btw, wenn das Triebwerk ausgeschaltet ist, kann ein Raumschiff mit annähernd Lichtgeschwindigkeit vorbeibrausen und befindet sich dennoch in Ruhe. --Eulenspiegel1 (Diskussion) 22:29, 14. Sep. 2014 (CEST)
@Eulenspiegel: Zu den ersten beiden Fragen: Es ist immer das Gesamtsystem gemeint. Zur dritten Frage: "Ruhend" bedeutet in diesem Zusammenhang immer "ruhend relativ zum Beobachter". Also aufgedröselt: Bewegt sich ein Körper relativ zum Beobachter, so nimmt dadurch seine kinetische Energie zu, nicht jedoch seine Masse. Bewegt sich etwas in einem System, das für sich betrachtet ruht, so zählt diese interne Bewegung zur Ruheenergie und damit zur Masse hinzu. Die aktuelle Formulierung des Artikels "Hat ein ruhendes System ..." ist nicht nur sprachlich schlicht, sondern schließt auch genau diese Fälle alle mit ein. --Pyrrhocorax (Diskussion) 16:28, 15. Sep. 2014 (CEST)

"Ansammlung von Energie" (meine Wortwahl) sollte eine räumlich begrenzte Energiemenge bezeichnen, insbesondere auch den Fall sog. "reiner Strahlungsenergie" abdecken, z.B. 2 gegenläufige Photonen im Hohlraumresonator, aber auch die Wärmeenergie eines Körpers, o.ä. Genau gesagt: ein bestimmtes räumliches Integral über die Energiedichte. Übrigens: weiß jemand auf die Schnelle, was als Masse einzusetzen ist, wenn es um das Gravitationsfeld eines rotierenden und verspannten Körpers in großer Entfernung, also in Newtonscher Näherung geht? Das kann doch wohl nicht nur die Spur des E-p-Tensors sein.--jbn (Diskussion) 11:26, 15. Sep. 2014 (CEST)

Bei so großer elektromagnetischer Energiedichte, dass die Masse interessant wird, hat man wohl durch Paarerzeugung schnell echte Ruhemasse in Form von Elektronen und Positronen.
Hat ein rotierendes Schwarzes Loch ein isotropes Fernfeld? --Rainald62 (Diskussion) 18:42, 15. Sep. 2014 (CEST)

@Pyrrhocorax: Die aktuelle Version der Einleitung hat deutliche Probleme:

  1. Im ersten Satz stellt lediglich fest, dass die Relation von Einstein entdeckt wurde. Zur Relation selbst erfährt man nichts.
  2. Die Wortwahl ist für einen physikalischen Zusammenhang ungewöhnlich emotional ("zwangsläufig", "berühmt", stillschweigend,..)
  3. Die Darstellung geht vom speziellen zum Allgemeinen und wieder zurück. Zum Beispiel ist erst von der Kleinheit von Masseänderungen im Alltag die Rede, bevor der allgemeine Zusammenhang angesprochen wird. Das ist schlechter enzyklopädischer Stil.
  4. Die Beispiele nehmen einen für eine Einleitung unangemessenen breiten Raum ein.
  5. Stilblüte "allgemeinste Form der Energieerhaltung" -- es gibt keine verschiedenen Varianten von Energierhaltung

Vor diesem Hintergrund setze ich die Einleitung auf den Stand vor dem 9.9. zurück.
Welcher Aspekt soll durch die hier zusammengafassten Änderungen vom September verbessert werden? Wenn das geklärt ist, kann daran gegangen werden Änderungen vorzunehmen, die nicht gleichzeitig eine Verschlechterung in anderen Aspekten bedeuten.---<)kmk(>- (Diskussion) 22:10, 24. Sep. 2014 (CEST)

@kmk: Die alte Version hat noch deutlichere Probleme. Zunächst zu Deinen Kritikpunkten:
zu 1) Stimmt. Ist das schlimm? In der jetzigen Fassung steht da: "Die Äquivalenz von Masse und Energie oder kurz E = mc² ist die Erkenntnis der relativistischen Physik, dass Masse und Energie sich gegenseitig bedingen." In anderen Worten: Die Äquivalenz von m und E ist die Erkenntnis, dass m und E äquivalent sind. Ist das besser? Ganz abgesehen von dem Zirkelschluss ist die Äquivalenz eben nicht die Erkenntnis ..., denn dann wäre die Äquivalenz ja die Entdeckung ihrer selbst, was logischer Quatsch ist.
zu 2) "berühmt", okay, das ist etwas subjektiv und kann meinetwegen entfallen. "zwangsläufig" trägt aber Inhalt: Zwei Größen, die gleich sind, können zufällig gleich sein oder sie können zwangsläufig gleich sein. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Ebenso "stillschweigend": Wenn eine Annahme getroffen wird, kann man sie entweder wohl begründen oder man kann die Annahme stillschweigend (eben ohne Angabe einer Begründung) machen. Beide Wörter sind also unverzichtbar.
zu 3) Kann ich nicht nachvollziehen. Die Gliederungen von Deiner und von meiner letzten Version sind identisch.
zu 4) Da stimme ich Dir zu. Das war aber vor meinen Änderungen genauso wie danach und ist es jetzt immer noch.
zu 5) In vielen Zusammenhängen wird der Energieerhaltungssatz ohne Ruheenergie formuliert, weil stillschweigend davon ausgegangen wird, dass sie sich nicht ändert. Irgendwie muss man dem Leser mitteilen, dass der EES nur dann vollständig formuliert ist, wenn er die Ruheenergie einschließt. Das sollte durch "allgemeinste Formulierung" ausgedrückt werden. Es gibt bestimmt aber auch geschicktere Formulierungen.
Ein paar Probleme der alten Version (z. B. "Ansammlung von Energie) hast Du inzwischen beseitig. Weitere Mängel: Es wird nicht auf das Problem der Massen- bzw. Energieerhaltung eingegangen. Es wird nicht betont, dass es nur für ruhende Systeme gilt (nur implizit im Wort Ruheenergie). Es wird nicht darauf hingewiesen, dass c eine Naturkonstante ist (wichtig um zu erkennen, dass c² nur ein Umrechnungsfaktor ist). usw. --Pyrrhocorax (Diskussion) 07:07, 25. Sep. 2014 (CEST)
Ergänzung zum ersten Punkt: Das Problem mit der Definition ist, dass das Lemma bereits seine Definition enthält. Da steht der Artikel übrigens nicht allein: Die Geschichte Polens oder die Entdeckung Amerikas sind auch Lemmata, die nicht erst definiert werden müssen (nur um zwei Beispiele zu nennen). --14:25, 25. Sep. 2014 (CEST)
ad 1) Ja, das ist zumindest keine Verbesserung. Der erste Satz sollte das Lemma "den Gegenstand des Artikels möglichst präzise in seinen sachlichen Kontext ein(ordnen)". Das kann die reine Information zur Urheberschaft nicht leisten.
ad 1a) Die Zeichenfolge, die wir am Anfang des ersten Satzes fett schreiben, ist eine Bezeichnung für den Begriff, den der Artikel darstellt. Sie ist für sich genommen keine solche Darstellung. Da gibt es keinen Zirkelschluss.
ad 2) wenn zwei physikalische Größen gleich sind, dann sie gleich. Ein "zwangsläufig" suggeriert, die Gleichsetzung wäre in irgendeiner Weise gleicher als die von anderen Gleichungen. Das ist nicht wirklich erhellend.
ad 3) Die Sache mit der Reihenfolge sehe ich auch nicht mehr. Anscheinend hatte ich fälschlich einen anderes Diff. auf dem Schirm.
ad 4) Da die Anderen beim Redaktionstreffen in Berlin auch dieser Meinung waren, haben wir kurzentschlossen eine Straffung durchgeführt. (Das Sonnen-Beispiel kommt in den Haupttext)
ad 5) und weitere Punkte: Das die Energieerhaltung die Ruhemasse einschließt, geht bereits aus der Feststellung zur Konsequenz von Änderungen der inneren Energie hervor. Das Stichwort "Ruhesystem" taucht auch auf. Die Formulierung gefällt mir an dieser Stelle aber auch noch nicht wirklich. Du hast Recht, dieser Aspekt verdient es, stärker betont zu werden. Ich denke, das ist einen, oder zwei Sätze wert.
---<)kmk(>- (Diskussion) 23:07, 28. Sep. 2014 (CEST)

Beispiel der Einleitung[Bearbeiten]

In der Einleitung steht: "So entspricht beispielsweise die Energie einer Masse von 1 kg dem mehrjährigen Betrieb eines großen Kraftwerks." Damit soll veranschaulicht werden, dass "Energieumsätze, wie sie im Alltag typisch sind, mit nur kleinen, kaum messbaren Änderungen der Masse" einhergehen. Nun halte ich den mehrjährigen Betrieb eines großen Kraftwerks nicht für einen alltäglichen Energieumsatz und 1 kg nicht für eine sehr kleine Masse. Außerdem wird nicht die Kleinheit des Massenunterschieds dargestellt, sondern die Größe des Energieumsatzes. Langer Rede kurzer Sinn: Das Beispiel passt nicht.

Gegenvorschlag: "So entspricht die Brennenergie, die in der Tankfüllung eines typischen PKWs enthalten ist, lediglich einem Massenunterschied von ca. 0,03 Milligramm." (Wer es nachrechnen möchte: Ich habe ein Tankvolumen von 70 Liter angenommen, einen Heizwert von 42 MJ/kg und eine Dichte von 0,82 kg/l (jeweils für Diesel-Kraftstoff)). --Pyrrhocorax (Diskussion) 20:59, 27. Sep. 2014 (CEST)

Die Kritik am Kraftwerksbeispiel kann ich nachvollziehen. Bei der Sonne war es noch unanschaulicher. Ein am Alltag orientiertes Beispiel ist eine gute Idee. Die konkrete Formulierung könnte noch etwas optimiert werden. Kleinigkeiten wären "mg" statt "Miligramm" und "etwa" statt "ca.". Beim "Masseunterschied" fragt man sich unwillkürlich zwischen was der Unterschied genommen wird. Die korrekte Antwort bezieht auch den Sauerstoff der Luft ein. So weit ins Detail möchte man in der Einleitung aber nicht gehen. Also lieber nur "Masse" wie bei Kraftwerksbeispiel.
Die "Brennenergie" gefällt mir nicht. Es fängt damit an, das wir zu Brennenergie noch nicht einmal eine Weiterleitung haben. Außerdem braucht man zur Verbrennung immer auch den Sauerstoff. Die Energie steckt in der Kombination beider Reaktionspartner, nicht nur in einem. Man ist beim Auto nicht hauptsächlich an der Verbrennung interessiert, sondern am mechanischer Arbeit. Mir fällt allerdings auch keine Formulierung ein, die das prägnant ausdrückt.
Den letzten Punkt könnte man umschiffen, indem man als Beispiel die Heizung einer Wohnung mit Heizöl nimmt. Das hat den Vorteil, dass man als Maß für die Energie den Brennwert nehmen kann. Außerdem nutzt man typischerweise tatsächlich direkt die thermische Energie. Ein Heizöltank für ein Einfamilienhaus ist gut zehnmal so groß wie ein Autotank. Also landet man etwa 0.5 mg. Denke, das geht auch noch als gefühlt klein durch.---<)kmk(>- (Diskussion) 02:54, 29. Sep. 2014 (CEST)
Eben diese Bedenken, die Du äußerst, haben mich bewogen, den Vorschlag erst einmal zur Diskussion zu stellen. Wäre ich meiner Sache sicher gewesen, hätte ich gleich editiert. Dein Vorschlag zum Heizöl hat aber ein paar Macken aus dem PKW-Beispiel auch nicht beseitigen können. Mal ein paar andere Vergleiche:
  • Der Energieunterschied von einem Kubikmeter siedendem Wasser und gefrierendem Wasser entspricht 0,005 mg. (Nachteil: Sowohl die Menge 1 Kubikmeter als auch die spezifische Wärmekapazität von Wasser werden von omA in der Regel unterschätzt. Man braucht verdammt viel Energie, um 1 m³ Wasser um 100 K zu erwärmen!)
  • Die elektrische Energie einer Autobatterie entspricht 0,00003 mg. (60 Ah bei 12 V. Nachteil: Viele Nullen hinter dem Komma)
  • Die im Schluchsee gespeicherte potentielle Energie entspricht 2,4 g. (Nachteile: extrem hohe, nicht alltägliche Energiemenge; ist potentielle Energie Teil der Ruheenergie???)--Pyrrhocorax (Diskussion) 12:05, 29. Sep. 2014 (CEST)
Die Autobatterie gefällt mir am besten. Von den vielen Nullen kommt man runter, wenn man die Massedifferenz als 0,03 µg angibt. Ich denke, ein Verständnis des Präfix µ darf man unserer Leserschaft noch zutrauen.---<)kmk(>- (Diskussion) 13:20, 29. Sep. 2014 (CEST)
Dann übernehme ich das mal ... --Pyrrhocorax (Diskussion) 14:20, 29. Sep. 2014 (CEST)
Zur potentiellen Energie: Ja, potentielle Energie ist Teil der Ruheenergie. Wobei man sich noch darüber unterhalten kann, ob man diese Energie nur dem Wasser im Stausee, oder auch der Erde zuschreibt. Formal sauber ist die potentielle Energie eine innere Energie des Systems Erde+Stausee-Wasser.---<)kmk(>- (Diskussion) 13:26, 29. Sep. 2014 (CEST)
Eben. --Pyrrhocorax (Diskussion) 14:20, 29. Sep. 2014 (CEST)

Führen wir jetzt den Begriff Ruhemasse wieder ein? Kommentarlos, schon in der Einleitung? Nur mal so gefragt … Troubled @sset  Work    Talk    Mail   16:22, 29. Sep. 2014 (CEST)

Hoppla, war nur ein Versehen. Danke für den Hinweis. --Pyrrhocorax (Diskussion) 17:55, 29. Sep. 2014 (CEST)