Dror Moreh

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Dror Moreh während einer Pressekonferenz auf dem Telluride Filmfestival am 2. September 2012.

Dror Moreh (hebräisch ‏דרור מורה‎, * 4. November 1961 in Jerusalem) ist ein israelischer Regisseur, Fotograf, Kameramann und Filmproduzent, der bei mehreren israelischen Dokumentar-, Kino- und Fernsehproduktionen mitwirkte.

Werdegang[Bearbeiten]

Moreh hatte in der Fachrichtung Film und Fernsehen an der Universität Tel Aviv studiert. Nach der Absolvierung seines Studiums war er zunächst als Kameramann bei einigen israelischen Film- und Fernsehproduktionen tätig. Sein Debüt hinter der Kamera hatte er 1994 mit dem Film Ha-Ach Shel Driks. 2008 war er bei dem Dokumentarfilm Sharon erstmals auch als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent tätig.[1][2]

2012 bekam er als Regisseur und Filmproduzent mit dem israelischen Dokumentarfilm Töte zuerst (The Gatekeepers), der sich mit der israelischen Sichtweise des Nahostkonflikts befasst, weltweite Aufmerksamkeit. Der Dokumentarfilm wurde 2013 für einen Oscar nominiert.[3]

Filmografie[Bearbeiten]

Als Kameramann[Bearbeiten]

  • 1994: Ha-Ach Shel Driks (האח של דריקס)
  • 1995: B'Shivim Ushtayim lo hajita Milchama ( ב-72' לא הייתה מלחמה)
  • 1996: Beit Shean: Seret_Milchamah ( בית שאן סרט מלחמה)
  • 1996: ha_Chetzi ha_Sheni (החצי השני)
  • 1996–1999: Hafuch (הפוך) , TV-Serie
  • 1999: Kesher Ir (קשר עיר)
  • 2001: Kikar ha_Chalomot (כיכר החלומות)
  • 2002: Melech HaRating (מלך הרייטינג)
  • 2002: Asesino (אססינו)

Als Regisseur und Produzent[Bearbeiten]

Fernsehaufführungen[Bearbeiten]

Der Film Töte Zuerst (english: The Gatekeepers) wurde am 5. März 2013 im deutsch-französischen Fernsehkanal arte und am darauffolgenden Tag von der ARD gezeigt.[4][5][6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. אוסקר 2012: היסטוריה. שני סרטים תיעודיים ישראליים מועמדים לאוסקר
  2. Danny Wool: An Interview with Dror Moreh. SanJose.com. Abgerufen am 2. Februar 2013.
  3. Oscars 2013: Complete list of nominees. The Los Angeles Times. 10. Januar 2013. Abgerufen am 10. Januar 2013.
  4. Keine linken pazifistischen Spinner Interview mit Johanna Adorján in FAZ vom 23. Februar 2013, Seite 40
  5. Auf den Spuren der Wahrheit in Frankfurter Rundschau vom 22. Februar 2013, Seite 33
  6. Die Schlacht gewinnen, den Krieg verlieren? in FAZ vom 5. März 2013, Seite31