Eleonora Hummel

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Eleonora Hummel (* 31. Dezember 1970 in Zelinograd, Sowjetunion) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Eleonora Hummel entstammt einer Familie von Russlanddeutschen, die nach Kasachstan deportiert worden war. Obwohl die ältere Generation in ihrer Familie noch das Deutsche beherrschte, wuchs Eleonora Hummel mit Russisch als Muttersprache auf. Ein erster Versuch der Familie, nach Deutschland zu übersiedeln, scheiterte 1976 nach einem einjährigen Aufenthalt in der DDR. 1980 zog die Familie Hummel in den Nordkaukasus; 1982 unternahm sie den zweiten Anlauf zu einer Ausreise nach Deutschland. Wiederum wurde ihr von den sowjetischen Behörden nur die Übersiedlung in die DDR gestattet. Die Familie ließ sich in Dresden nieder, wo Eleonora Hummel die Schule besuchte und Deutsch lernte. Nach dem Schulabschluss absolvierte sie eine Ausbildung zur Physiklaborantin und anschließend eine weitere zur Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Spanisch. Seit 1994 arbeitet sie im Sekretariat eines juristischen Lehrstuhls an der Technischen Universität Dresden. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Eleonora Hummel begann Mitte der Neunzigerjahre mit dem Schreiben erzählender Prosa. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2005 erschien ihr Debütroman, in dem sie die Vorgeschichte der Übersiedlung ihrer Familie nach Deutschland verarbeitet.

[Bearbeiten] Werke

  • Die Fische von Berlin, Göttingen 2005
  • Die Venus im Fenster, Göttingen 2009

[Bearbeiten] Preise und Auszeichnungen (Ausw.)

[Bearbeiten] Weblinks

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