Elfriede Heisler

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Elfriede Heisler auf einer Fotografie von Nicola Perscheid

Elfriede Heisler, eigentlich Elfriede Quabius (* 31. März 1885 in Breslau; † 21. Februar 1919 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin der Stummfilmzeit.[1]

Leben[Bearbeiten]

Elfriede Heisler kam ursprünglich vom Theater. Nach Engagements "in der Provinz"[1] und später am Friedrich-Wilhelmstädtischen Schauspielhaus in Berlin, wurde sie 1910 von dessenb Oberspielleiter Patry an das Königliche Berliner Schauspielhaus berufen, wo sie Hauptrollen in Unterhaltungsstücken bekam.[1]

1912 stand sie zum ersten Mal vor der Kamera und drehte unter der Regie von Emil Albes mehrere Filme. Sie stand unter anderem mit Hugo Flink und Rosa Valetti vor der Kamera.

Heisler starb 1919 im 30. Lebensjahr an den Folgen eines Selbstmordversuches mit Veronal. Das Motiv für den Selbstmordversuch soll eine unglückliche Liebe gewesen sein.[1]

Ihre letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf. Ihr Grabdenkmal ist mit ihrem Porträtrelief und der Inschrift „Der Kunst entrissen durch Leid und Not, zerbrochen dein junges Leben, der Welt, die dir so wenig bot, du hast ihr viel gegeben“ versehen.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1912: Der Dritte
  • 1912: Fürstenliebe
  • 1912: Die Tarantella
  • 1916: Schwert und Herd
  • 1918: Die lachende Maske
  • 1918: Ich habe dich geliebt bis in den Tod
  • 1919: Das Buch Esther

Quellen[Bearbeiten]

  • Kartei des Südwestkirchhofs Stahnsdorf zu Elfriede Heisler

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Deutscher Bühnenverein (Hg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1920, 31. Jahrgang, S. 151