Emil Cauer der Ältere
Emil Cauer der Ältere (* 19. November 1800 in Dresden; † 4. August 1867 in Kreuznach) war ein deutscher Bildhauer des Klassizismus.
Emil Cauer ist Stammvater einer weitverzweigten Bildhauerfamilie.
Geboren wurde er in Dresden als Sohn eines Arztes. 1821 trat er in die Berliner Kunstakademie ein. 1822 arbeitete er im Atelier Christian Daniel Rauchs in Berlin, 1824 wechselte er nach München. Bereits ein Jahr später zog er nach Bonn, wo er einen Lehrauftrag als Zeichenlehrer an der Universität erhielt. Er blieb vier Jahre und modellierte vor allem Portraitbüsten.
1829 wurde er Konservator der Antikensammlung in Dresden und 1832 siedelte er nach Kreuznach in ein eigenes Atelier über. 1867 starb Emil Cauer in Kreuznach. Bekannt wurde er durch eine Folge von Statuetten historischer Persönlichkeiten, wie Franz von Sickingen, Ulrich von Hutten, Götz von Berlichingen, Martin Luther, Gotthold Ephraim Lessing und Karls V.
Seine Söhne Robert und Carl wurden ebenfalls bekannte Bildhauer. Seine Tochter Anna (1829–1881), verheiratet mit Stanislaus von Kalckreuth (1820–1894), ist die Urgroßmutter u.a. von Karl Friedrich, Klaus, Dietrich und Sabine Bonhoeffer.
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[Bearbeiten] Literatur
- Wilhelm Schmidt: Cauer, Emil. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 4, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 76.
- Elisabeth Heimpel: Cauer. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, S. 178 (Onlinefassung). (Familienartikel)
- Elke Masa: Die Bildhauerfamilie Cauer im 19. und 20. Jahrhundert. Neun Bildhauer aus vier Generationen – Emil Cauer d. Ä., Carl Cauer, Robert Cauer d. Ä., Robert Cauer d. J., Hugo Cauer, Ludwig Cauer, Emil Cauer d. J., Stanislaus Cauer, Hanna Cauer. Gebr. Mann, Berlin 1989, ISBN 3-7861-1582-6 (Zugleich: Berlin, Freie Univ., Diss., 1983).
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cauer, Emil der Ältere |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 19. November 1800 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 4. August 1867 |
| STERBEORT | Bad Kreuznach |
