Erika Zwierlein-Diehl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Erika Zwierlein-Diehl (* 28. März 1936 in Zweibrücken) ist eine deutsche Klassische Archäologin.

Leben[Bearbeiten]

Erika Diehl studierte Klassische Archäologie und Philologie an der Universität Heidelberg, wo sie 1960 mit der Dissertation Die Hydria in Grab und Kult der Griechen promoviert wurde. Die Schrift erschien 1964 in erweiterter Form unter dem Titel Die Hydria: Formgeschichte und Verwendung im Kult des Altertums. Nach der Promotion unternahm sie mit dem Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts eine Forschungsreise. Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie ab 1961 als Assistentin an der Antikenabteilung der Staatlichen Museen und ab 1962 als Wissenschaftliche Assistentin, später Akademische Rätin am Archäologischen Institut der Universität Heidelberg.

1969 heiratete sie den Altphilologen Otto Zwierlein und trat von ihrer Stelle zurück, um mit ihrem Mann nach Berlin zu ziehen. In Berlin wurde sie 1970 an der Technischen Universität mit der Arbeit Antike Gemmen in deutschen Sammlungen. Band II (Antikenabteilung Berlin) habilitiert. Noch im gleichen Jahr wurde sie dort zum Wissenschaftlichen Rat, 1971 zum Professor für Klassische Archäologie ernannt.

Während einer Familienpause wurde der Lehrstuhl durch Vertreter weitergeführt. Die Kinder wurden 1971, 1973 und 1977 geboren. Nach einem Ruf nach Hamburg (1971) nahm Otto Zwierlein 1978 einen solchen nach Bonn an. Mit dem Umzug der Familie nach Bonn, 1979, gab Zwierlein-Diehl ihr Stelle an der TU auf. Sie blieb weiter in Lehre und Forschung tätig, nahm Lehraufträge an den Universitäten zu Bonn, Köln, Düsseldorf und Mainz wahr. 1993 wurde sie an der Universität Bonn zur Honorarprofessorin für Klassische Archäologie ernannt.

Zwierlein-Diehl ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender, Band 3 (2005), S. 3849.

Weblinks[Bearbeiten]