Erzbistum Fianarantsoa

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Erzbistum Fianarantsoa
Basisdaten
Staat Madagaskar
Diözesanbischof Fulgence Rabemahafaly
Emeritierter Diözesanbischof Philibert Randriambololona SJ
Fläche 29.400 km²
Pfarreien 9 (31.12.2007 / AP2009)
Einwohner 1.201.000 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken 576.670 (31.12.2007 / AP2009)
Anteil 48 %
Diözesanpriester 44 (31.12.2007 / AP2009)
Ordenspriester 84 (31.12.2007 / AP2009)
Katholiken je Priester 4.505
Ordensbrüder 248 (31.12.2007 / AP2009)
Ordensschwestern 343 (31.12.2007 / AP2009)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Malagasy
Suffraganbistümer Bistum Ambositra
Bistum Farafangana
Bistum Ihosy
Bistum Mananjary

Das Erzbistum Fianarantsoa (lat.: Archidioecesis Fianarantsoaensis) ist eine in Madagaskar gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Fianarantsoa.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Erzbistum Fianarantsoa wurde am 10. Mai 1913 durch Papst Pius X. aus Gebietsabtretungen des Apostolischen Vikariates Zentral-Madagaskar als Apostolisches Vikariat Fianarantsoa errichtet. Das Apostolische Vikariat Fianarantsoa gab am 18. Juni 1935 Teile seines Territoriums zur Gründung der Apostolischen Präfektur Vatomandry ab. Weitere Gebietsabtretungen erfolgten am 8. Januar 1938 zur Gründung des Apostolischen Vikariates Antsirabé und der Apostolischen Präfektur Morondava.

Am 14. September 1955 wurde das Apostolische Vikariat Fianarantsoa durch Papst Pius XII. mit der Apostolischen Konstitution Dum tantis zum Bistum erhoben und dem Erzbistum Tananarive als Suffraganbistum unterstellt.[1] Das Bistum Fianarantsoa wurde am 11. Dezember 1958 durch Papst Johannes XXIII. zum Erzbistum erhoben. Am 9. April 1968 gab das Erzbistum Fianarantsoa Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Mananjary ab. Eine weitere Gebietsabtretung erfolgte am 3. Juni 1999 zur Gründung des Bistums Ambositra.

Ordinarien[Bearbeiten]

Apostolische Vikare von Fianarantsoa[Bearbeiten]

Bischöfe von Fianarantsoa[Bearbeiten]

  • Xavier Ferdinand Thoyer SJ, 1955–1958

Erzbischöfe von Fianarantsoa[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pius XII: Const. Apost. Dum tantis, AAS 48 (1956), n. 2, S. 113f.