Erzbistum Narbonne

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Kathedrale Saint-Just und Saint-Pasteur in Narbonne

Das Erzbistum Narbonne war ein im Süden Frankreichs gelegenes Erzbistum der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Narbonne.

Geschichte[Bearbeiten]

Narbonne war seit dem 3. Jahrhundert Bischofssitz; als erster Bischof wird der Heilige Paul I. genannt. Durch Papst Leo der Großen wurde das Bistum im Jahre 455 zum Erzbistum erhoben; erster Erzbischof war Hermes. Am 29. November 1801 wurde das Erzbistum mit dem Konkordat von 1801 aufgegeben und dem Erzbistum Montpellier und dem Bistum Carcassonne zugeteilt; letzter Erzbischof war Arthur Richard Dillon. Dem Erzbistum unterstanden die Bistümer Agde, Alet, Béziers, Uzès, Alais, Lodève, Nîmes, Perpignan-Elne, Carcassonne, Limoux, Montpellier und Saint-Pons-de-Thomières.

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