Ferdinand Hartmann (Maler)

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Ferdinand Hartmann; Selbstporträt um 1815

Christian Ferdinand Hartmann (* 14. Juli 1774 in Stuttgart; † 6. Januar oder Juni 1842 in Dresden) war Historienmaler und ab 1811 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, in der Sektion für die Bildenden Künste.

Familie[Bearbeiten]

Ferdinand Hartmann war der jüngste Sohn des herzoglich-württembergischen Hof- und Finanzrats Johann Georg Hartmann (1731–1811) und der Juliane Friederike (geb. Spittler) (1736–1799), der Tochter des Bürgermeisters von Cannstatt. Er hatte sechs Geschwister, eine Schwester und fünf Brüder, darunter August von Hartmann, Staatsrat und Präsident der Oberrechnungskammer in Württemberg sowie Ludwig von Hartmann, Unternehmer.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Von 1786 bis 1794 studierte Ferdinand Hartmann Malerei an der Hohen Karlsschule in Stuttgart. Danach ging er von 1794 bis 1798 nach Rom. Anschließend wurde er Mitglied der Malerakademie zu Stuttgart. 1801 erhielt er für Hektors Abschied den Weimarer Goethe-Preis. Im Oktober 1810 berief man ihn als Professor an die Akademie zu Dresden. Von 1820 bis 1823 war er wieder in Rom. Ab 1825 war er Mitglied im Direktorium der Dresdener Kunstakademie. Er galt als einer der fruchtbarsten Vertreter des Klassizismus.

Er machte den befreundeten Schriftsteller Heinrich von Kleist auf die Vorlesung von Gotthilf Heinrich von Schubert aufmerksam.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Helena von Venus und Amor zu Paris geführt; Zeichnung, 1799
  • Eros und Anteros; Ölgemälde, Dresden, 1803
  • Sitzende Dame am Meer; Aquarell
  • Entenjagd; Sepiazeichnung, 1833

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Franke: Auf den Spuren des Käthchens von Heilbronn: Welche Bewandtnis hat es mit Elisabeth Klett? In: Stuttgarter NS-Kurier Nr. 501, 26. Oktober 1934 (Online).
    • Vgl. ferner Reinhard Breymayer: Zwischen Prinzessin Antonia von Württemberg und Kleists Käthchen von Heilbronn. Neues zum Magnet- und Spannungsfeld des Prälaten Friedrich Christoph Oetinger. Heck, Dußlingen 2010, S. 18 17 f. 38. 61. 67. 69. 77. 227. (Der Verfasser hebt Hartmanns Bezug zu Heilbronn durch seine 1797 - 1803 und vom November 1809 bis zu ihrem Tode 1820 dort wohnende Schwester Johanna Henriette Friederike Mayer, geb. Hartmann, die Ehefrau von Friedrich Christoph Mayer, hervor.)