Friedrich Rückert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Friedrich Rückert, Stahlstich von seinem „lieben Freund und Kupferstecher“ Carl Barth nach einer Vorzeichnung aus dem Jahre 1843

Friedrich Rückert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; † 31. Januar 1866 in Neuses (heute Teil von Coburg); Pseudonym Freimund Raimar, Reimar oder Reimer) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Er ist Namensgeber des Friedrich-Rückert-Preises.

Leben[Bearbeiten]

1788 bis 1818[Bearbeiten]

Geburtshaus Friedrich Rückerts in Schweinfurt
Tafel am Geburtshaus Friedrich Rückerts

Friedrich Rückerts Vater Johann Adam Rückert (* 3. Januar 1763 in Schwarzbach; † 30. Dezember 1835 in Schweinfurt), ein Rentbeamter, wurde 1792 nach Oberlauringen in Unterfranken versetzt. Die Eindrücke seiner dort verlebten Frühjugend hat Rückert in dem 1829 entstandenen Zyklus Erinnerungen aus den Kinderjahren eines Dorfamtmannssohns in poetisch-humoristischen Genrebildern dargestellt.

Nachdem er auf der Lateinschule in Schweinfurt die akademische Vorbildung erhalten hatte, begann er 1805 zunächst ein Studium der Rechte an der Universität Würzburg, wandte sich jedoch bald bis 1809 ausschließlich dem Studium der Philologie und Ästhetik zu. Während dieser Zeit war er auch beim Corps Franconia Würzburg aktiv.[1] Die Familie zog 1809 nach Ebern, wo Rückert im kommenden Jahrzehnt häufig zu Besuch war.

1810 wurde er in Hildburghausen in die Freimaurerloge Karl zum Rautenkranz aufgenommen. Nach einer kurzen Anstellung 1811 als Dozent in Jena und einer darauffolgenden, ebenfalls kurzen Beschäftigung als Gymnasiallehrer zog sich Rückert für eine Weile ganz von amtlicher Tätigkeit zurück und ließ sich als Privatgelehrter in Würzburg nieder. In den folgenden Jahren wechselte er seinen Wohnsitz häufig zwischen Würzburg, Hildburghausen und dem Elternhaus in Ebern.

Populär wurde Rückert zunächst mit seinen Geharnischten Sonetten, die er unter dem Pseudonym Freimund Raimar gegen die napoleonische Besatzung schrieb. Diese Sonette in vier Abteilungen wurden 1814 ohne Angabe von Verlag und Druckort veröffentlicht.

Rückert 1818 (Zeichnung von Franz Horny)

1815 ging Rückert auf Anregung des Ministers von Wangenheim nach Stuttgart, wo er die Redaktion des poetischen Teils des Cotta’schen Morgenblatts für gebildete Stände übernahm, den Kranz der Zeit (1817) und Napoleon, eine politische Komödie in zwei Stücken (1816–1818) erscheinen ließ. Er trug sich mit dem Plan einer Reihe von Hohenstaufenepopöen, den er später jedoch fallenließ.

Im Herbst 1817 reiste Rückert nach Italien, wo er den größten Teil seiner Zeit Kontakt mit deutschen Künstlern pflegte, die sich in Rom aufhielten. Seit dem Italienaufenthalt war Rückert mit dem Zeichner und Kupferstecher Carl Barth befreundet. Die Redensart „Mein lieber Freund und Kupferstecher“ ist ein Rückert-Zitat.[2] Im Oktober 1818 fuhr er nach Wien, wo er bei Joseph von Hammer-Purgstall (1774–1856) Persisch lernte.

1819 bis 1866[Bearbeiten]

Wohnhaus von Rückerts Eltern in Ebern
Rückerts Wohn- und Sterbehaus in Neuses, heute ein Stadtteil von Coburg
Das Goldberghaus, Rückerts Wirkungsstätte bei Neuses
Grabstätte Friedrich Rückerts in Neuses
Rückertbrunnen von 1904 im Schlossgarten zu Erlangen
Das Rückert-Denkmal in Schweinfurt
Das Rückert-Denkmal in Coburg-Neuses

Im Februar 1819 traf Rückert wieder in Ebern ein. Bis 1826 lebte er als Privatgelehrter vornehmlich in Ebern und Coburg. In dieser Zeit beschäftigte er sich unter anderem mit Teilübersetzungen des Koran, der Übersetzung der Hamasa des Abu Tamman (788–845) sowie der Herausgabe seines ersten großen Gedichtbandes Oestliche Rosen. Die mit Bezug auf den großen persischen Dichter Hafis entstandenen Gedichte erschienen 1822 als Antwort Rückerts auf Goethes West-östlichen Divan.

1821 zog er nach Neuses bei Coburg ins Haus des Archivars Fischer. Am 26. Dezember 1821 heiratete er dessen Tochter Luise Wiethaus-Fischer. Das Paar hatte zehn Kinder.

Rückert folgte 1826 einem Ruf als Professor der orientalischen Sprachen und Literaturen nach Erlangen.

Erschütternd sind seine Kindertodtenlieder, in denen er den frühen Tod (Winter 1833/1834) seiner beiden Lieblingskinder beklagt.

König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen berief ihn 1841 nach Berlin und verlieh ihm am 31. Mai 1842 den preußischen Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste.[3] Dort wohnte er bis 1848 mit häufigen Unterbrechungen, da er sich dort wenig heimisch fühlte. Der König entließ ihn und gewährte ihm für den Rest seines Lebens die Hälfte seines bisherigen Gehaltes.[4] Ab 1848 wählte er seinen Ruhesitz in Neuses bei Coburg, wo er ein Gut besaß. Dort schuf er sich ein Refugium auf dem nahegelegenen Goldberg.

In den Jahrzehnten vor und nach der Berufung nach Berlin blieb Rückert gleich produktiv, wovon seine Haus- und Jahreslieder zeugen. 1846 erschien nach langjährigen Vorarbeiten die Hamasa.

Friedrich Rückerts Grab befindet sich neben der Dorfkirche von Neuses.

Sein umfangreicher Nachlass ist auf mehrere Standorte verstreut (z. B. Münster, Schweinfurt, Erlangen, Berlin, Weimar).

Sprachen[Bearbeiten]

Mit folgenden 44 Sprachen hat sich Friedrich Rückert übersetzend, lehrend oder sprachwissenschaftlich beschäftigt:[5]

Afghanisch, Albanisch, Altkirchenslawisch, Arabisch, Armenisch, Äthiopisch, Avestisch, Azeri, Berberisch, Biblisch-Aramäisch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Gotisch, Griechisch, Hawaiisch, Hebräisch, Hindustanisch, Italienisch, Kannada, Koptisch, Kurdisch, Latein, Lettisch, Litauisch, Malaiisch, Malayalam, Maltesisch, Neugriechisch, Persisch, Pali, Portugiesisch, Prakrit, Russisch, Samaritanisch, Sanskrit, Schwedisch, Spanisch, Syrisch, Tamil, Telugu, Tschagataisch, Türkisch.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Rückert war außerdem ab 1832 korrespondierendes und ab 1859 auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Nachleben[Bearbeiten]

Vertonungen[Bearbeiten]

Sehr bekannt ist die Vertonung der Kindertotenlieder und der Fünf Rückertlieder durch Gustav Mahler. Bereits 1859 vertonte Robert Radecke das bekannte Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit.

Auch andere Komponisten, wie Franz Schubert, Robert Schumann, Clara Schumann, Johannes Brahms, Carl Loewe, Heinrich Kaspar Schmid, Richard Strauss und Felix Draeseke vertonten Texte von Rückert. Der Komponist Heinrich Kaspar Schmid vertonte in op. 8 So wandl' ich in Gedanken für Bariton und Klavier. Im Liederspiel zur Laute, oder auch Klavier op. 31 vertonte er sieben Lieder (Hüter, spät und früh; Im Frühling; Die nickende Mutter: Liebe im Kleinen; Lockvogel; All Liebe; Herbsthauch). 1993 vertonte Anne Clark mehrere Gedichte Rückerts (u. a. Ich bin der Welt abhanden gekommen) in ihrem Album The law is an Anagram of Wealth.

Bildnisse[Bearbeiten]

Bildnisse von Friedrich Rückert haben unter anderem Carl Barth, Bertha Froriep und Carl August Hohnbaum (1825–1867) angefertigt.

Denkmäler[Bearbeiten]

Es existieren mehrere öffentliche Denkmäler des Dichters an den Orten seiner Lebensstationen, z. B. in Coburg und Schweinfurt. Das Brunnen-Denkmal im Erlanger Schlossgarten wurde 1904 in gedrungenen Jugendstilformen errichtet.

Berlin[Bearbeiten]

Auf dem Berliner Kreuzberg ist eine Herme Rückerts zu finden, die der Berliner Bildhauer Ferdinand Lepcke gepickelt hat. Der Kopf des Dichters ist ein wenig nach rechts gewandt. In der linken Hand hält er ein offenes Schreibheft, in der rechten einen Federkiel. Am Fuße des Sockels steht ein Leier spielender Putto. Dem Gedenken Rückerts war auch der Name einer Straße in Berlin-Köpenick gewidmet (um 1892 bis 1939). Seitdem heißt sie in ganzer Länge Wendenschloßstraße.[6]

Neuses[Bearbeiten]

Bereits im Jahre 1844 stellte der Bildhauer Carl Ernst Conrad aus Hildburghausen in der Berliner Akademieausstellung das Modell einer Friedrich-Rückert-Büste aus, die in den Besitz des bayerischen Königs gelangte.

Der Hofbildhauer Ferdinand Müller aus Meiningen schuf nach diesem Modell eine überlebensgroße Büste aus Carrara-Marmor. Auf einen Syenitsockel gestellt, wurde dem Dichter im Garten seines Hauses zu Neuses, dem späteren Rückert-Park, dergestalt ein Denkmal errichtet, das am 28. Oktober 1869 enthüllt wurde.[7]

Schweinfurt[Bearbeiten]

In dem Geburtsort des Dichters wurde auf dem Marktplatz am 18. Oktober 1890 ein Denkmal enthüllt, das Rückert in einem Lehnstuhl sitzend darstellt. Zu seinen Füßen ruhen zwei weibliche Figuren, die als Allegorien für Rückerts Gedichtzyklen Geharnischte Sonette und Die Weisheit des Brahmanen stehen.[8]

Die architektonischen Teile entwarf Prof. Friedrich Thiersch, die plastischen Teile sind von Bildhauer Prof. Wilhelm von Rümann gestaltet. Der Bronzeguss wurde von der Münchener Erzgießerei Wilhelm Rupp ausgeführt.

(Angaben zu den Denkmälern aus dem Denkmal-Zentralregister des Preußischen Denkmal-Institutes e. V.)

Weitere Ehrungen[Bearbeiten]

In vielen Städten in ganz Deutschland wurden Straßen nach Rückert benannt, so z. B. in Berlin, Bremen, [Düsseldorf], München u. v. a. In Berlin-Schöneberg trägt das Rückert-Gymnasium seinen Namen und in Ebern das Friedrich-Rückert-Gymnasium.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Geharnischte Sonette [unter dem Pseudonym Freimund Raimar], 1814 [Heidelberg, Engelmann].
  • Kranz der Zeit, Stuttgart 1817.
  • Napoleon, eine politische Komödie in zwei Stücken, Stuttgart 1816–1818.
  • Oestliche Rosen, Leipzig: Brockhaus, 1822.
  • Die Verwandlungen des Ebu Seid von Serûg oder die Makâmen des Hariri, in freier Nachbildung.
    • Teil 1. Stuttgart und Tübingen: Johann Friedrich Cotta 1826.
    • 2., vervollständigte Auflage, 2 Bde., Stuttgart und Tübingen: Johann Friedrich Cotta 1837.
  • Die Weisheit des Brahmanen. Ein Lehrgedicht in Bruchstücken (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv: Band 1, 1836, Band 2, 1837, Band 3, 1837, Band 4, 1838, Band 5, 1839, Band 6, 1839)
  • Rostem und Suhrab. Eine Heldengeschichte in 12 Büchern, Erlangen: Theodor Bläsing 1838.
  • Hamâsa oder die ältesten arabischen Volkslieder, gesammelt von Abu Temmâm, übersetzt und erläutert von Friedrich Rückert, 2 Bde., 1846.
  • Firdosi’s Königsbuch (Schahname) / übers. von Friedrich Rückert. Aus dem Nachlass hrsg. von E. A. Bayer
    • Sage I–XIII Berlin: Reimer, 1890 LII, 439 S.
    • Sage XV–XIX Berlin: Reimer, 1894 X, 590 S.
    • Sage XX–XXVI. Nebst einem Anhang: Rostem und Suhrab im Nibelungenmaß. Alexander und der Philosoph. Reimer, Berlin 1895, XI + 367 S.
  • Der Koran, in der Übersetzung von Friedrich Rückert, herausgegeben von Hartmut Bobzin, mit erklärenden Anmerkungen von Wolfdietrich Fischer. Ergon, Würzburg 2000.
  • Im Evangelischen Gesangbuch (Nr. 14) ist das Adventslied Dein König kommt in niedern Hüllen abgedruckt. Das Lied wurde 1834 erstmals veröffentlicht. Die Melodie stammt von Johannes Zahn.
  • Gedichte (Auswahl):
  • Abendlied (Ich stand auf Berges Halde)
  • Vom Bäumlein, das andre Blätter hat gewollt
  • Childher (Childher, der ewig junge, sprach)
  • Herbstlieder 2 (Herz, nun so alt und noch immer nicht klug)
  • Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit
  • Kehr bei mir ein (Du bist die Ruh, der Friede mild)
  • Alles Klagen frommt nicht (aus den Kindertotenliedern)
  • Mitternacht (Um Mitternacht hab ich gewacht)[9]
Siehe auch: Ghasel

Ausgaben[Bearbeiten]

Friedrich Rückert: Werke in 6 Bänden, Leipzig um 1890

Im 19. Jahrhundert sind mehrere Auswahlausgaben erschienen, die als Leseausgaben noch immer eine gewisse Bedeutung haben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind einige seiner Übersetzungen aus dem Nachlass herausgegeben worden.

Seit 1998 erscheint die Historisch-kritische Ausgabe in Einzelbänden.

Werkausgaben[Bearbeiten]

  • Friedrich Rückerts Werke. Historisch-kritische Ausgabe. ›Schweinfurter Edition‹. Begründet von Hans Wollschläger † und Rudolf Kreutner. Hg. von Rudolf Kreutner, Claudia Wiener und Hartmut Bobzin. Göttingen: Wallstein 1998ff.; bislang 10 Bände in 13 Einzelbänden (Stand Oktober 2013, sortiert nach den Bandnummern, die den Entstehungszeitraum angeben, ggf. mit nachfolgender Ordnungsnummer):
    • Zeitgedichte und andere Texte der Jahre 1813 bis 1816. Bearbeitet von Claudia Wiener und Rudolf Kreutner, 2009 (= Werke 1813–1816.1/2).
    • Gedichte von Rom, 2000 (= Werke 1817–1818).
    • Kindertodtenlieder und andere Texte des Jahres 1834. Bearbeitet von Hans Wollschläger und Rudolf Kreutner, 2007 (= Werke 1834).
    • Die Weisheit des Brahmanen, 1998 (= Werke 1835–1836.1/2).
    • Liedertagebuch I/II, 1846–1847, 2001 (= Werke 1846–1847.1).
    • Hamâsa oder die ältesten arabischen Volkslieder, gesammelt von Abu Temmâm, übersetzt und erläutert von Friedrich Rückert. Bearbeitet von Wolfdietrich Fischer, 2004 (= Werke 1846–1847.2/3).
    • Liedertagebuch III/IV, 1848–1849, 2002 (= Werke 1848–1849).
    • Liedertagebuch V/VI, 1850–1851, 2003 (= Werke 1850–1851.1).
    • Saadi's Bostan. Aus dem Persischen übersetzt von Friedrich Rückert. Bearbeitet von Jörn Steinberg, Jalal Rostami Gooran, Annemarie Schimmel und Peter-Arnold Mumm, 2013 (= Werke 1850–1851.2).
    • Liedertagebuch VII-IX, 1852–1854, 2007 (= Werke 1852–1854.1).

Einzelausgaben[Bearbeiten]

Friedrich Rückert, Bildnis von Bertha Froriep 1864

Literatur[Bearbeiten]

  • Jahrbuch der Rückert-Gesellschaft. Zuletzt ist Band 17 (2006/2007) 2008 erschienen (Stand 2008).
  • Rückert, 1) Friedrich. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 14, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1892, S. 6–7.
  • Mahmoud Al-Ali: Rückerts patriotische Dichtungen. Eine Untersuchung der „Geharnischten Sonette“. In: Kairoer Germanistische Studien, 14, 2004, S. 45–63.
  • Robert Boxberger: Rückert, Friedrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 29, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 445–453.
  • Richard Dove: Rückert, (Johann Michael) Friedrich. In: Walther Killy (Hrsg.): Literatur-Lexikon. Band 10. Bertelsmann, Gütersloh / München 1991, S. 59–61.
  • Albert Duncker: F. Rückert als Professor am Gymnasium zu Hanau. Eine Episode aus den Wanderjahren des Dichters. 2. Aufl. Wiesbaden 1880.
  • Jürgen Erdmann (Hrsg.): 200 Jahre Friedrich Rückert. Katalog der Ausstellung. Coburg 1988.
  • Wolfdietrich Fischer, Rainer Gömmel (Hrsg.): Friedrich Rückert. Dichter und Sprachgelehrter in Erlangen. Degener, Neustadt/Aisch 1990, ISBN 3-7686-9105-5
  • Rudolf Kreutner: Friedrich Rückert Briefe. Neufunde und Nachträge 1996–2005. In: Jahrbuch der Rückert-Gesellschaft, 16, 2004/2005, S. 65 ff.
  • Rudolf Kreutner: Rückert, Johann Michael Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 208–210 (Digitalisat).
  • Hermann Leupold: Friedrich Rückert. Ein Gedenkblatt zum 200. Geburtstag des Dichters und Gelehrten am 16. Mai 1988. In: Einst und Jetzt, Bd. 33, 1988, S. 105–132.
  • Ingo Müller: Dichtung und Musik im Spannungsfeld zwischen Vermittlung und Unmittelbarkeit. Gustav Mahlers „Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Rückert“. In: Gustav Mahler: Lieder (= Musik-Konzepte Neue Folge, hrsg. von Ulrich Tadday, H. 136), München 2007, S. 51–76.
  • Reuter: F. Rückert in Erlangen. Hamburg 1888.
  • Friedrich Rückert. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 7, E. A. Seemann, Leipzig 1912, S. 309.
  • Max-Rainer Uhrig (Hrsg.): Gestörte Idylle. Vergleichende Interpretationen zur Lyrik Friedrich Rückerts. Würzburg: Ergon Verlag 1995.
Literatur zu den Bildnissen
  • Erich Schneider: … wie eine Schleiereule. In: Jahrbuch der Rückert-Gesellschaft, Band 14 (2002, 2003 erschienen), S. 7 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Friedrich Rückert – Quellen und Volltexte
 Commons: Friedrich Rückert – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 202, 26
  2. Deutsche Welle: Scholli und seine Freunde
  3. Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste, Band I: Die Mitglieder des Ordens v. 1842–1881. Gebr. Mann-Verlag, Limburg, S. 86.
  4. Rudolph Genée: Zeiten und Menschen – Erlebnisse und Meinungen. Mittler und Sohn, Berlin 1897, S. 175.
  5. Jürgen Erdmann (Hrsg.): 200 Jahre Friedrich Rückert. Katalog der Ausstellung, Coburg 1988. S. 22.
  6. Rückertstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  7. Rolf Selbmann: Friedrich Rückert und sein Denkmal. Königshausen & Neumann, Würzburg 1989, S. 34.
  8. Die Gestalten sind durch Inschriften am Denkmal selbst ausgewiesen.
  9. Die obigen acht Gedichte sind aus: Echtermeyer, Deutsche Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Neugestaltet von Benno von Wiese, August Bagel Verlag, Düsseldorf 1960 (491.–525. Tausend), ohne ISBN