Festigungsmittel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Festigungsmittel sind Lebensmittelzusatzstoffe, die für eine höhere oder länger anhaltende Festigkeit zum Beispiel des Fruchtfleisches von Obst sorgen sollen, gleichzeitig damit aber Frische vortäuschen.

Es handelt sich um Salze, typischerweise um Lactate oder Phosphate, um Calcium-Salze oder Aluminium-Sulfate.[1]

Sie werden vorwiegend bei (frischem) Obst und Gemüse eingesetzt. Beispielsweise kann bei in Spalten aufgeschnitten verkauftem Obst das Fruchtfleisch mit einer Lösung des jeweiligen Salzes besprüht werden. Es sind Salze, die mit einem Inhaltsstoff des Produktes wie zum Beispiel dem Pektin im Obst reagieren.[2]

In der Europäischen Union sind zur Festigung von Lebensmitteln folgende Zusatzstoffe zugelassen:[1]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b das-ist-drin.de: Festigungsmittel
  2. Zusatzstoffe für bestimmte technologische Zwecke, Anlage 7 (zu § 5 Absatz 1) der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung vom 29. Januar 1998 (Bundesgesetzblatt I, Seiten 230, 231), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. März 2011 (Bundesgesetzblatt I, Seite 530) geändert worden ist