Formatkrieg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Formatkrieg ist eine wirtschaftliche Auseinandersetzung zwischen den Anbietern von verschiedenen kommerziellen, nicht ohne weiteres kombinierbaren technischen Standard-Lösungen für ein gemeinsames Sachproblem. Viele Formatkriege enden mit der Durchsetzung eines der konkurrierenden Angebote.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Übersicht vergangener und aktueller Formatkriege

[Bearbeiten] 1880er Jahre

[Bearbeiten] 1930er Jahre

[Bearbeiten] 1940er Jahre

  • Schallplatten-Formatkrieg zwischen 33⅓-UPM-/30-cm-LPs und 45-UPM-/17-cm-„Singles“ um 1948/49.
    Endete zugunsten einheitlicher Standards.

[Bearbeiten] 1970er Jahre

[Bearbeiten] 2000er Jahre

  • Formatkrieg von Anbietern unterschiedlicher Speicherkartentypen für Digitalkameras.
    SDHC hat sich durchgesetzt.[1]
  • Digitale Video-Containerformate: An sich ein Kampf um die vorherrschende Abspielsoftware, nachdem sich Apple aber Mitte der 1990er Jahre geweigert hat, Microsoft das Quicktime-Containerformat zu überlassen, entwickelte Microsoft ein eigenes Containerformat (Windows Media).
    Teilweise dadurch entschärft, dass vor allem durch Open-Source Projekte umfangreiche Codec-Bibliotheken (z.B.: libavcodec) oder gar Abspielsoftware entwickelt und frei zur Verfügung gestellt wird.
  • DVD-Formatkrieg zwischen DVD+R/RW und DVD-R/RW.
    Entschärft zugunsten von Kombinationslösungen.
  • High-Definition-Formatkrieg zwischen Blu-ray Disc und HD DVD.[2]
    Beendet zugunsten von Blu-ray durch die Ankündigung von Toshiba, keine HD-DVD-Geräte mehr herstellen zu wollen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Speicherkarten-Trends: Sony bekennt sich zum SD-Format und Panasonic forciert SDXC, heise Foto, 8. Januar 2010
  2. Februar 2008 Ausstieg von Toshiba aus HD DVD
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen