Frau Böhm sagt Nein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel Frau Böhm sagt Nein
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 85 Minuten
Stab
Regie Connie Walther
Drehbuch Dorothee Schön
Produktion Michael Souvignier,
Mark Horyna
Musik Rainer Oleak
Kamera Peter Nix
Schnitt Sabine Brose
Besetzung

Frau Böhm sagt Nein ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2009. Der Film wurde von Zeitsprung Entertainment für den WDR produziert. Die Erstausstrahlung war am 21. Oktober 2009 im Ersten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Senta Berger spielt die prinzipientreue Sachbearbeiterin Rita Böhm, die ausschließlich für die Gehälter und Prämien der Vorstandsmitglieder zuständig ist und sich weigert, aus ihrer Sicht unrechtmäßige Prämienzahlungen anzuweisen und indirekt staatsanwaltliche Ermittlungen wegen Untreue auslöst.

[Bearbeiten] Hintergrund

Der Film greift die Umstände der Mannesmann-Übernahme auf. Trotz Verfremdung als Hewaro AG (Mannesmann) und Redwater (Vodafone) sind die Vorbilder eindeutig. Des Weiteren gibt es Anspielungen auf die VW-Korruptionsaffäre.

[Bearbeiten] Kritiken

„In ruhigen Einstellungen, die kaum sichtbar innere Eruptionen zeigen, lernt die geborene Jasagerin Frau Böhm, nein zu sagen. Zum Schluss hin wird die Faktenlage allerdings auf anstrengende Art komplex.“

sueddeutsche.de[1]

„[...] ein unaufgeregtes, pessimistisches und präzises Sittengemälde aus den deutschen Chefetagen [...]“

Spiegel online[2]

„Regisseurin Connie Walther legt hier, nach ihrem Stasi-Opfer-Täter-Drama „12 heißt: Ich liebe dich“ und ihrem RAF-Opfer-Täter-Drama „Schattenwelt“ zum dritten Mal den Finger in eine offene Wunde. Und Senta Berger ist dabei ihr größtes Pfund. Die Schauspielerin, die von vielen im Land als Vorbild angesehen wird und die früher schon einmal in einer Talkshow dem Siemens-Mann Heinrich von Pierer über den Mund gefahren ist, sie hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass dieser Film zur Hauptsendezeit gezeigt werden konnte. Ihr kleines Plädoyer für Anstand ist der große Moment dieses Films. Und es ist hübsch, in kleinen Gesten zu beobachten, wie das Mauerblümchen, das sie spielt, dabei sogar an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnt.“

Welt.de[3]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Im Vorzimmer der Macht sueddeutsche.de vom 20. Oktober 2009
  2. ARD-Wirtschaftdrama mit Senta Berger – Wenn Sekretärinnen rot sehen vom 21. Oktober 2009
  3. Senta Berger kämpft allein gegen den Vorstand vom 21. Oktober 2009
  4. Adolf-Grimme-Preis 2010: Jury-Begründung

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge