Fred Cummings

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Juli 2015 um 13:46 Uhr durch Jesi (Diskussion | Beiträge) (BKH zu Fred N. Cummings). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Frederick W. "Fred" Cummings (* 21. November 1931 in New Orleans[1]) ist ein theoretischer Physiker und Emeritus an der University of California, Riverside. Seine Forschungsgebiete waren Quantenelektrodynamik, Vielteilchentheorie und nichtlineare Dynamik.

Cummings studierte an der Louisiana State University mit dem Bachelor-Abschluss 1955 und wurde 1960 an der Stanford University bei Edwin Thompson Jaynes in Physik promoviert. Danach war er bis 1963 als Forschungsphysiker bei der Philco Corporation in Kalifornien und ab 1963 Assistant Professor und später Professor an der University of California in Riverside. 1993 wurde er emeritiert.

Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt das "Jaynes-Cummings-Modell" mit Jaynes (1963). Er befasste sich mit Kohärenz von Strahlung und kooperativen Phänomenen. In den letzten Jahren hat er sein Interesse Problemen der Entwicklungsbiologie/Morphogenese und Evolutionstheorie zugewendet.[2]

Er ist Mitglied der American Association for the Advancement of Science. 1975/76 war er Senior Visiting Research Fellow an der University of Sussex.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Pamela Kalte u. a. American Men and Women of Science, Thomson Gale 2004
  2. F.W Cummings: A model of morphogenesis. In: Physica A: Statistical Mechanics and its Applications. 339, 2004, S. 531–547, doi:10.1016/j.physa.2004.04.047. arxiv:physics/0308030