Freiheitshalle

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50.3201911.903096Koordinaten: 50° 19′ 13″ N, 11° 54′ 11″ O

Aktuelles Logo der Freiheitshalle
Freiheitshalle mit Denkmal „Deutsche Tribüne II“

Die Freiheitshalle in Hof ist die größte multifunktionale Veranstaltungshalle im östlichen Nordbayern. Sie ist in zwei Bereiche unterteilt, das Große Haus und den Festsaal. Ab Mai 2009 war die Halle auf Grund von Bauarbeiten geschlossen. Sie wurde in großem Umfang saniert und zusätzlich mit einem Teilneubau versehen.[1] Die Neueröffnung fand im September 2012 statt.

Die Freiheitshalle wird von der Stadt Hof betrieben und ist innerhalb der Verwaltung dem Fachbereich Kultur (Leitung Peter Nürmberger) zugeordnet.

Lage[Bearbeiten]

An die Freiheitshalle grenzt der Volksfestplatz, eine Freifläche, die als Festplatz und Messegelände genutzt wird. Neben der Halle steht das Hotel Central, gegenüber befindet sich das Theater Hof. Gegenüber der Halle befindet sich der Bahnhof Hof-Neuhof, ein Halt an der Bahnstrecke Hof–Bad Steben.

Nutzung[Bearbeiten]

Das Große Haus der zweiten Freiheitshalle ist regelmäßig Veranstaltungsort für große TV-Produktionen wie „Wetten, dass..?“, „Verstehen Sie Spaß?“, die „Feste der Volksmusik“ mit Florian Silbereisen, „Willkommen bei Carmen Nebel“. „Wetten, dass..?“ wurde zum ersten Mal am 26. September 1987 von Thomas Gottschalk in der Hofer Freiheitshalle moderiert. Während des Hofer Volksfestes diente das Große Haus als "Festzelt".

Das Große Haus bot bis zu 4500 Besuchern Platz. Bei Reihenbestuhlung hatte es 2500–2800 Plätze.

Der Festsaal als das kleine Haus der Freiheitshalle bietet rund 800 Sitzplätze und wird für Gesellschaftsveranstaltungen, Kongresse und Tagungen sowie für Konzerte und Kulturveranstaltungen genutzt. Er wurde 1994 nach einer Generalsanierung neu gestaltet. Im Rahmen der von 2009 bis 2012 laufenden neuerlichen Sanierung wurde er den heutigen technischen Anforderungen angepasst, in seiner Gestalt aber beibehalten. Der Festsaal ist der Konzertsaal der Hofer Symphoniker.

Die sanierte Freiheitshalle bietet im Großen Haus eine Kapazität von bis zu 6.100 Personen. Die Freifläche beträgt insgesamt 2.429 m2 und in der verkleinerten Version 1.824 m2.

Der Konferenzbereich besteht aus drei Konferenzräumen. Konferenzraum 1 hat eine Kapazität von ca. 120 Personen und Konferenzraum 2 von ca. 140 Personen. Ein Zusammenschluss der beiden Räume ist möglich. Konferenzraum 3 hat eine Kapazität von 100 Personen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Große Haus der Freiheitshalle 1974–2009

Die erste Festhalle am Hofer Volksfestplatz wurde im Jahre 1935 eingeweiht. Entsprechend den damaligen Machtverhältnissen in Deutschland erhielt die Halle den Namen Adolf-Hitler-Halle, benannt nach dem Diktator Adolf Hitler. Als Zweiter Weltkrieg und Diktatur vorüber waren, wurde der Halle der Name Freiheitshalle verliehen. Die Erinnerung an die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur sollte so immer im Gedächtnis bleiben[1].

Die zweite Hofer Freiheitshalle wurde nach dreijähriger Bauzeit 1974 fertiggestellt, nachdem das alte Gebäude abgebrannt war. Das Große Haus wurde ursprünglich als Sporthalle konzipiert.[2] Von der Fertigstellung 1974 bis 1999 besuchten rund 7 Millionen Zuschauer die rund 6000 Veranstaltungen in der Freiheitshalle.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/hof-stadt/art2390,1017121
  2. Ausschreibung der Sanierung der Halle
  3. Homepage der Stadt Hof