Hof (Saale)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hof
Hof (Saale)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hof hervorgehoben
50.32194444444411.918888888889500Koordinaten: 50° 19′ N, 11° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 58,02 km²
Einwohner: 44.461 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 766 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 95028, 95030, 95032
Vorwahl: 09281
Kfz-Kennzeichen: HO
Gemeindeschlüssel: 09 4 64 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Klosterstr. 1
95028 Hof
Webpräsenz: www.hof.de
Oberbürgermeister: Harald Fichtner (CSU)
Lage der Stadt Hof in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Rathaus der Stadt Hof
Theresienstein (Stadtpark)

Hof ist eine kreisfreie Stadt im Nordosten des bayerischen Regierungsbezirkes Oberfranken. Zur Unterscheidung von anderen Orten mit gleichem Namen sind Zusätze zum offiziellen Namen Hof[2] wie Hof an der Saale oder Hof in Bayern üblich. Die Stadt ist das Oberzentrum des Hofer Landes, seit 1993 Mitglied der Europaregion Euregio Egrensis und seit 2005 der Metropolregion Nürnberg.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Hof liegt im Flusstal der Saale, welche das Stadtgebiet zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald am Südrand des Vogtlandes von Süden nach Norden durchfließt. Bedingt durch die Mittelgebirgslage sind die Abhänge des Flusstales verhältnismäßig steil. Der tiefste Punkt von Hof liegt an der Saale bei etwa 450 Höhenmetern, der höchste Punkt im Stadtgebiet am Kulm bei 614 m Höhe.[3] Dadurch hat die Stadt vor allem in Ost-West-Richtung Straßen mit erheblichen Steigungen.

Die Stadt ist im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, von folgenden Hügeln umgeben:

  • Labyrinthberg mit dem Labyrinthturm
  • Eichelberg
  • Wartberg (570 m)
  • Otterberg bzw. Alsenberg
  • Rosenbühl mit dem Bismarckturm, benannt nach dem ersten Reichskanzler des Deutschen Reiches Otto von Bismarck (1815–1898).
  • Kulm (614 m)[3]
  • Teufelsberg

Dialekt und sprachliche Besonderheiten[Bearbeiten]

Das Hooferisch (Betonung auf dem langen o, welches allerdings wie ein langes u gesprochen wird), der Hofer Dialekt, gehört zu den oberfränkischen Dialekten in der Dialektgruppe der ostfränkischen Dialekte. Diese Dialekte werden als Fränkisch bezeichnet. Als Besonderheit existiert in Hof und der unmittelbaren Umgebung das Wort hoa (o und a werden zusammen als ein mittellanger Vokal, der zwischen a und o liegt, gesprochen, ein im Hochdeutschen nicht verwendetes Phon), das von Dialektsprechern als Synonym zu Ja oder als affirmative Modalpartikel verwendet wird, und den Dialektsprecher auch außerhalb der Hofer Umgebung anderen Hofern gegenüber zu erkennen gibt. Texte im Hofer Dialekt werden unter anderem im Hofer Spaziergänger, einem Beitrag der Frankenpost, veröffentlicht und zeigen Lautverwandtschaft mit den Mundarten des Egerlandes und des benachbarten ehemaligen Ascher Ländchens als gemeinsames Erbe aus der Zeit des Nordgaus.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Stadt Hof umgeben vom Landkreis
In der Altstadt
Westend mit Blick auf das Münsterviertel

Die kreisfreie Stadt Hof ist vom Landkreis Hof umgeben. Im Uhrzeigersinn – beginnend im Norden – grenzen folgende Gemeinden an die Stadt (in Klammern die Kurzbezeichnung nach der Landkreiskarte):

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Hof besteht aus 26 Stadtteilen:

  • Alsenberg/Otterberg
ehemaliger Weiler;
Teil der ehemaligen Gemeinde Moschendorf
  • Altstadt
  • Bahnhofsviertel
entstanden 1888–1914
Wohngebiet aus der Gründerzeit
zwischen Altstadt, Hauptbahnhof und Saale
  • Christiansreuth
  • Eppenreuth (seit 1972)
ehemaliges Dorf
  • Epplas
ehemaliges Dorf
  • Fabrikvorstadt
  • Gärtla (auch „Vertl“, schriftdeutsch Viertel)
  • Haidt (seit 1978)
ehemalige Gemeinde
ehemalige Gemeinde
  • Hohensaas
  • Jägersruh (seit 1977)
Teil der ehemalige Gemeinde Leimitz
  • Krötenbruck (seit 1906)
Teil der ehemaligen Gemeinde Moschendorf
  • Leimitz (seit 1977)
ehemalige Gemeinde
ehemalige Gemeinde
  • Münsterviertel
zwischen Äußerer Bayreuther Straße und
Klinikum, westlich des Hauptbahnhofs
  • Neuhof (seit 1869)
  • Neustadt
  • Osseck (seit 1972)
ehemaliges Dorf
  • Pirk (seit 1972)
ehemaliges Dorf
ehemalige Gemeinde
  • Vogelherd
  • Vorstadt
  • Wölbattendorf (seit 1978)
ehemalige Gemeinde
  • Zobelsreuth

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm von Hof-Hohensaas (Flughafen 567 m)[4]

Die Jahresdurchschnittstemperatur (Klimavergleichsperiode 1961–1990) für die Station Hof (Stadt 474 m) beträgt 6,9 °C, im Jahr fällt durchschnittlich ca. 700 mm Niederschlag.

Geschichte[Bearbeiten]

Fürstenhof der Narisker[Bearbeiten]

Die heutige Stadt Hof an der Saale war zur Zeitenwende um Christi Geburt ein Fürstenhof der Narisker, als Curia Variscorum in der Tabula Peutingeriana nachweisbar und lag in dem sich bildenden Nordgau (Bayern) und gehörte zum Bistum Regensburg.

Andechs und Weida[Bearbeiten]

Lorenzkirche – älteste Kirche in Hof
Michaeliskirche, Ludwigstraße und Rathaus

Um das Jahr 1080 entstand im heutigen Stadtbereich eine Ansiedlung von Bauern mit der Ortsbezeichnung „Rekkenze“, vermutlich entstanden aus der Lage an dem Flüsschen Regnitz. In der Nähe der Mündung in die Saale standen die ersten Siedlungshäuser. Sie wurden 1214 urkundlich erwähnt, erstreckten sich auf den angrenzenden Hügel und bildeten die sogenannte Altstadt in der späteren Stadt Hof. Diese Urkunde nennt auch die Lorenzkirche, die älteste Kirche von Hof.

Um 1230 wurde unter der Regierung von Otto I. von Andechs (Adelsgeschlecht) nördlich der Bauernsiedlung eine neue, mit Mauer und Toren befestigte Stadt angelegt – die sogenannte Neustadt. Sie wurde zunächst „Regnitzhof“ oder „Hof Regnitz“, genannt, später verkürzt „am Hof“ oder „zum Hof“ und schließlich nur noch „Hof“. In Hof wird die mittelalterliche Stadt mit ihren Mauern und Toren als Neustadt, die ältere bäuerliche Ansiedlung vor den Toren als Altstadt bezeichnet. Durch die Neustadt führt die Ludwigstraße, eine ehemals bedeutende Straßenverbindung ins Vogtland. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts sind in der Neustadt zwei Klöster nachweisbar. Bis zum Jahr 1373 war Hof im Besitz der Vögte von Weida und ging von diesen in das Eigentum der Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern über.

Brandenburg-Bayreuth (1373–1792)[Bearbeiten]

Wappen der Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth in der Hofer Ludwigstraße

Die Stadt wurde als Landeshauptmannschaft Hof Teil des hohenzollerischen Markgraftums Brandenburg-Kulmbach. Nach der Verlegung der Residenzstadt hieß das Fürstentum Markgraftum Brandenburg-Bayreuth. In dieser Zeit wurde die Stadt als „Hochfürstlich-Brandenburgische Hauptstadt Hoff im Voigtlande“ bezeichnet. Eine Heeresgruppe der Hussiten eroberte 1430 die Stadt und zerstörte sie schwer. Um gegen Angriffe besser geschützt zu sein, wurde 1432 eine Schützengilde gegründet. Aus den jährlichen Schießübungen der Gilde entwickelte sich ein Volksfest, der sogenannte Schlappentag.

Im Jahr 1529 zu Beginn der Reformation wurde Hof evangelisch-lutherisch. Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach gründete 1546 das Hofer Gymnasium, das heutige Jean-Paul-Gymnasium, eines der ältesten Gymnasien in Oberfranken.

1553 wurde Hof im Zweiten Markgrafenkrieg von nürnbergischen und königlich-böhmischen Truppen unter Heinrich IV. von Plauen belagert und eingenommen (siehe Belagerung von Hof). Georg Wolf von Kotzau war kurzzeitig Statthalter Hofs. Hans Glaser fertigte 1553 einen Holzschnitt von der Belagerung der Stadt.[5]

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Hof Zufluchtsort für vertriebene Protestanten vor allem aus Österreich und Böhmen. Eine erste Postverbindung führte seit 1683 wöchentlich zweimal von Leipzig über Hof nach Nürnberg und weitere Postverbindungen nach Regensburg (1692) und Dresden (1693) folgten.

Im Jahre 1743 brannte das Hofer Schloss nieder. Es war in dieser Zeit der Sitz des vom Markgrafen Brandenburg-Bayreuth eingesetzten Verwalters der Landeshauptmannschaft Hof und wurde nicht wieder aufgebaut. Das Brandenburger Haus, Ludwigstraße 14, erinnert an dieses Bauwerk.

Preußen und Frankreich (1792–1810)[Bearbeiten]

1792 kam Hof an der Saale mit der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth an das Königreich Preußen. 1806 besetzten französische Truppen die Stadt. 1810 verkaufte Frankreich das Fürstentum Bayreuth mit der Stadt Hof an der Saale an das Königreich Bayern.

Bayern nach Napoleon[Bearbeiten]

Fußgängerzone im Zentrum
Architektur aus den 1950er Jahren:
Justizgebäude am Berliner Platz (wurde Anfang 2014 abgerissen)
Justizgebäude mit Werbeplakat für Hochfranken

1823 zerstörte ein verheerender Brand den Großteil der Neustadt mit der heutigen Ludwigstraße und den umliegenden Gassen. Bis zum Silvesterabend 1869 hatte Hof einen Nachtwächter, der für Schutz und Sicherheit der Bürger in der Nacht durch Rundgänge und Signale sorgte.

1848 zur Zeit der Bauernbefreiungen wurde Hof an die bayerische Ludwig-Süd-Nord-Bahn und die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn angeschlossen. Der erste Hofer Bahnhof, ein Kopfbahnhof, lag in der Nähe des Oberen Tores an der Stelle der heutigen Stadtpost. Die Personenzüge hielten in einer viergleisigen, gemauerten Bahnsteighalle, die zum großen Teil erhalten ist. 1880 wurde ein Kilometer vor den Toren der Stadt der neue Hofer Hauptbahnhof als Durchgangsbahnhof errichtet. Von 1901 bis zum Anfang der 1920er-Jahre fuhr die Hofer Straßenbahn zwischen Stadt und Hauptbahnhof und wurde später durch Stadtbusse ersetzt. Dieser Durchgangsbahnhof an der Grenze zwischen Bayern und Sachsen hat beachtliche technische Anlagen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Altstadt weitgehend neu bebaut und wirkt heute neuer als die Neustadt.

Die jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

Eine erstmalige Erwähnung von Juden in Hof datiert auf das Jahr 1319 und bereits 1373 wurde eine Synagoge („Judenschul“) genannt. 100 Jahre später bestand das jüdische Leben in der Stadt aus mindestens fünf Familien, die hauptsächlich vom Geldhandel lebten.[6] Dieses endete aber abrupt nach einem Pogrom im Jahr 1515, nachdem die jüdischen Familien sich geweigert hatten, wie üblich die ihnen auferlegte Karfreitags-Abgabe als „Sühne für die Tötung Christi“ zu bezahlen.[6] Infolgedessen verließen die überlebenden Juden die Stadt.[7] Nach diversen Niederlassungs-Verboten, die noch bis ins 18. Jahrhundert erlassen wurden,[6] siedelten sich Ende des 19. Jahrhunderts, in der Zeit der jüdischen Emanzipation, erneut jüdische Familien in der Stadt an. Sie bildeten eine neue jüdische Gemeinde, die in den folgenden Jahrzehnten bis auf knapp 100 Personen anwuchs.[6] 1911 entstand der jüdische Friedhof in Wölbattendorf und im Jahre 1927 wurde am Hallplatz in der Nähe des alten Bahnhofs erneut eine Synagoge errichtet, die jedoch schon in den folgenden Jahren Ziel von Übergriffen wurde.[7] Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 komplett zerstört; das Inventar wurde verbrannt. An den Pogromen in Hof, die in den frühen Morgenstunden des 10. November begannen, waren hauptsächlich befehligte Beamte der Hofer Polizeidirektion,[8] die Allgemeine SS[9] und SA-Männer beteiligt. Neben der Synagoge waren vor allem Einzelhändler und Privatwohnungen Ziel der Attacken;[7][10] von den damals ca. 80 Hofer Juden wurden 12 verhaftet.[7] Wieder verließen die meisten Juden die Stadt, so dass 1939 nur noch sieben jüdische Einwohner gezählt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte kein ehemaliger Hofer Jude zurück, aber durch Vertreibung strandeten ca. 1400 Juden in Hof (Auffanglager Moschendorf). Nach der Gründung Israels blieb davon nur eine kleine Gemeinde von 40 bis 50 Personen übrig, die erst in den 1990er Jahren durch den Zuzug jüdischer Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen UdSSR auf heute ca. 400 angewachsen ist.[6] Nach mehreren Zwischenlösungen in Zeiten der alten Bundesrepublik wurde 1997 ein ehemaliges Schulgebäude in Moschendorf als Gemeindezentrum erworben und 1998 als neue Synagoge eingeweiht. Seit 1999 hat die Gemeinde mit David Goldberg einen eigenen Rabbiner.

Seit 1983 erinnert eine Gedenktafel am Standort der alten Synagoge an die damalige jüdische Gemeinde und die Verfolgung der jüdischen Einwohner in der Shoa.[11]

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Im April 1945 wurde Hof bei mehreren Luftangriffen bombardiert, die erhebliche Opfer unter der Bevölkerung forderten. Truppen der US-Armee besetzten die Stadt am 15. April 1945 auf ihrem Vormarsch nach Eger und Westböhmen. Hof gehörte bis zum Inkrafttreten des Deutschlandvertrages im Jahr 1955 zur amerikanischen Besatzungszone. Durch die Teilung des Deutschen Reiches nach dem Krieg und den Eisernen Vorhang geriet Hof in eine extreme Randlage im Zonenrandgebiet. Die Verbindungen nach Norden und Osten, nach Thüringen, Sachsen und Böhmen, wurden unterbrochen. Im Stadtteil Moschendorf bestand nach Ende des Zweiten Weltkriegs von 1945 bis 1962 das Auffanglager Moschendorf als erste Zufluchtsstätte für Heimatvertriebene, vor allem aus dem benachbarten Egerland. Die Einwohnerzahl von Hof und der Umgebung wuchs an. In Hof und seiner Umgebung entstanden Wohnsiedlungen und Firmengründungen schufen neue Arbeitsplätze. Nach der Grenzöffnung im Jahr 1989 nach Böhmen und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurden alte Verbindungen in veränderter Form wieder aufgebaut.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1906 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hofeck und Moschendorf eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Unterkotzau und ein Teil der Gemeinden Martinsreuth und Wölbattendorf hinzu.[12] Es folgten Teile der aufgelösten Gemeinde Leimitz am 1. Januar 1977, Teile der aufgelösten Gemeinde Haidt und das Restgebiet der Gemeinde Wölbattendorf am 1. Mai 1978.[13]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Hof (Saale) zwischen 1818 und 2012
Jahr Einwohner
1818: 4.667
1840: 7.985
1880: 21.000
1900: 32.781
1920: 40.785
1939: 44.878
Jahr Einwohner
1945: 55.405
1950: 61.033
1955: 58.005
1960: 58.595
1961: 57.129
1965: 55.810
Jahr Einwohner
1970: 54.454
1975: 54.644
1980: 53.180
1985: 51.035
1988: 50.938
1989: 52.319
Jahr Einwohner
1990: 52.913
1995: 52.590
2000: 50.741
2004: 49.163
2006: 48.124
2007: 47.744
Jahr Einwohner
2009: 46.779
2010: 46.286
2011: 45.943
2012: 44.461

Politik[Bearbeiten]

Erste Bürgermeister und Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Liste der Ersten Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit der Einführung der bayerischen Gemeindeordnung 1818:

1818–1846 Georg Friedrich Samuel von Oerthel
1847 Johann Adam Laubmann
1848–1849 Christoph Theodor Schroen
1849–1857 Moritz Ernst Freiherr von Waldenfels
1857–1882 Hermann von Münch
1883–1903 Carl von Mann
1904–1916 Paul Bräuninger
1916–1919 Heinrich Neupert
1919–1933 Karl Buhl
1933–1941 Richard Wendler (NSDAP)
1941–1945 Rammensee
1945–1946 Oskar Weinauer
1946–1948 Hans Bechert
1948–1949 Kurt Schröter
1950–1970 Hans Högn (SPD)
1970–1988 Hans Heun (CSU)
1988–2006 Dieter Döhla (SPD)
seit 2006 Harald Fichtner (CSU)

Stadtrat[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2014[14][15]
Wahlbeteiligung: 41,4 % (2008: 45,2 %)
 %
50
40
30
20
10
0
42,2 %
27,1 %
5,7 %
15,8 %
2,9 %
0,8 %
5,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,5 %p
+1,4 %p
+1,5 %p
-6,0 %p
-1,7 %p
+0,8 %p
+5,5 %p

Die letzten Kommunalwahlen führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat (n. k. = nicht kandidiert):[14][15]

2002 2008 2014
CSU 21 20 17
SPD 15 11 11
Grüne 1 1 2
Freie Aktive Bürger (FAB) 6 10 7
Linke n. k. 1 1
FDP n. k. n. k. 0
Partei für Franken n. k. n. k. 2
Die Republikaner 1 n. k. n. k.
Parteilose 0 1 0
Summe 44 44 40

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot zwei aus gemeinsamem Sockel wachsende schwarz gefugte silberne Zinnentürme mit Spitzdächern. Unten aufgelegt ein schwarzer Schild mit silbernem Bord mit einem rotgezungten, rotbewehrten und rotgekrönten goldenen Löwen.

Wappengeschichte: Die unten verbundenen Türme sind eine Anlehnung an die ehemals befestigte Neustadt in Hof an der Saale, das seit Mitte des 13. Jahrhunderts die Merkmale einer Stadt hat. Der Löwe ist dem Wappen der Vögte von Weida und dem Wappen des späteren Hauses der Wittelsbach entlehnt. Nach Änderungen des Wappenbildes im Laufe der Jahrhunderte bestätigte König Ludwig I. (Bayern) im Jahr 1840 auf Antrag die Farbgebung und das heutige Wappenbild mit einer Darstellung der Türme aus dem Jahr 1571. Für eine Stadtfahne mit Wappen wurde im Jahr 1954 der Verwaltung der Stadt Hof durch das zuständige Ministerium in München die Darstellung des Wappens aus dem Jahr 1840 bewilligt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Stadt Hof unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Orten:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Musikschule und Intendanzbüro der Hofer Symphoniker
Ludwigstraße, Hauptstraße und früherer Markt in der „Neustadt“

Musik[Bearbeiten]

Die älteste in Hof befindliche Musikhandschrift stammt aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1360 ist das Amt des Stadtpfeifers und Türmers in Hof belegt. Die erste beschriebene Hofer Orgel war 1376 die Schwalbennestorgel der Klosterkirche. 1586 wurde das Convivium Musicum, eine Vereinigung von 12 Musikern gegründet, bei dem auch der Bürgermeister mitspielte. Im 17. Jahrhundert wurden die Stadtpfeifer in Stadtmusiker umbenannt. Sie musizierten bei festlichen städtischen Anlässen und hatten bei der Sonn- und Festtagsmusik dem Stadtkantor (Stadtkantoren sind seit 1520 namentlich belegt) zur Verfügung zu stehen. 1822 entstand das erste Hofer Theater mit Schauspiel und Oper. 1871 wurde das Städtische Orchester gegründet. Es stand unter der Leitung des ersten städtischen Musikdirekors Carl Gottlieb Scharschmidt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Musikdirektor Karl F. Keller das Orchester neu, zunächst als Hofer Konzertorchester. Später wurde es in Hofer Symphoniker umbenannt.[16]

Einrichtungen der Musikpflege

Theater[Bearbeiten]

Bereits seit dem Mittelalter ist in Hof die Tradition des Theaterspiels belegt. Zunächst waren es liturgische Spiele, Schultheater und Aufführungen fahrender Schauspieler. 1822 wurde im nunmehr säkularisierten Kloster ein festes Theater untergebracht. Ende des 18. Jahrhunderts entstand mit Pfaffs Kolosseum ein größeren Ansprüchen genügendes Haus. Es wurde 1994 durch einen Neubau in der Kulmbacher Straße ersetzt. Das Theater Hof ist ein Mehrspartentheater für die Bereiche Musiktheater, Schauspiel, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater.

Museum[Bearbeiten]

Das Museum Bayerisches Vogtland im historischen Hospitalgebäude beherbergt eine Sammlung zur Stadt- und Kunstgeschichte Hofs. 2012 entstand eine neue Abteilung zur Geschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen in Hof. Weitere Museen sind das Streichholzmuseum Wirth mit Modellen aus Streichhölzern und das Johann-Christian-Reinhart-Cabinett neben dem Museum Bayerisches Vogtland mit Werken des gebürtigen Hofer Malers. In einer Virtuellen Galerie, die auf das Museum Bayerisches Vogtland und das Johann-Christian-Reinhart-Cabinett aufgeteilt ist, macht die Stadt Hof eine Kunstsammlung aus etwa 2400 Werken in digitalisierter Form der Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Kunstausstellungen werden vom Kunstverein Hof im Jugendstilgebäude am Theresienstein durchgeführt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Hofer Stadtkern ist in der Liste der 300 bedeutsamsten historischen Stadtkerne Deutschlands des Zeit-Magazins enthalten.[17] Es handelt sich um einen mittelalterlichen Straßenmarkt (Altstadt), dem sich eine spätmittelalterliche Gründungsstadt (Neustadt mit der 'Ludwigstraße) anschließt. Die Gründungsstadt ist mit planmäßigem Grundriss gegliedert und wurde nach einem schweren Brand im Jahr 1823 biedermeierlich wieder aufgebaut. Entstanden ist eine bedeutende, geschlossene Biedermeierstadt, die nahezu vollständig erhalten ist. Sie ist von kunsthistorischer Bedeutung.

Ende des 19. Jahrhunderts entstand im Zuge der Industrialierung ein großes Gründerzeitviertel um Marien- und Bahnhofstraße sowie der Bürgerpark Theresienstein mit dem Jugendstil-Wirtschaftsgebäude im Landhausambiente und der künstlichen Ruine am Labyrinth.

Weitere bauliche Dominanten im Stadtbild sind das Rathaus, der Wartturm als Teil eines Alarmsystems im Spätmittelalter, die Einsteighalle des alten Bahnhofs – die zweitälteste erhaltene Bahnhalle in Deutschland, der Hauptbahnhof und der Bismarckturm am Rosenbühl.

Einen Kontrast bilden das Ende des 20. Jahrhunderts neu erbaute Theater sowie die gegenüberliegende Freiheitshalle, die Anfang des 21. Jahrhunderts generalsaniert und umgebaut wurde.

Evangelische Michaeliskirche
Evangelische Hospitalkirche: Mittelschrein des spätgotischen Marienaltars von 1511
Katholische Marienkirche in der Altstadt

Die Mehrzahl der Kirchen ist evangelisch: Die St.-Lorenz-Kirche ist die älteste Kirche in Hof. Urkundlich erwähnt ist sie seit 1214 und wird als die „Mutterkirche Nordost-Oberfrankens“ bezeichnet. Die heutige Ausstattung ist im klassizistischen Stil (1822/23). Drei flügelartig zusammengefügte Bildtafeln des Hertnid-Altars (15. Jahrhundert, benannt nach dem Stifter Pleban Hertnid von Stein) sind erhalten. Die Hospitalkirche, vor den Mauern der mittelalterlichen Stadt am Unteren Tor gelegen, wurde zusammen mit dem Hospital (Armenspital) 1268 an der Saale erbaut. Sie besitzt noch den spätgotischen Marienaltar von 1511 und ist mit einer Kassettendecke (1688) ausgestattet. Die St.-Michaelis-Kirche entstand als Kapellenbau um das Jahr 1230. Von 1380–1386 entstand eine dreischiffige Hallenkirche. Von 1480–1582 erfolgten weiter Ausbauten. Der ehemalige Altar der Michaeliskirche, der sogenannte Hofer Altar aus der Werkstatt von Hans Pleydenwurff (1465), wird seit 1811 in der Alten Pinakothek in München aufbewahrt. Beim großen Hofer Stadtbrand von 1823 wurde die Michaeliskirche zerstört. Der Wiederaufbau in heutiger Form erfolgte 1826 bis 1829. Die wertvolle Heidenreich-Orgel wurde 1834 erbaut und im Jahr 2007 von der Berliner Orgelbaufirma Schuke restauriert. Die St.-Michaelis-Kirche ist die evangelische Hauptkirche und Sitz des Dekans. Die Auferstehungskirche im Stadtteil Moschendorf wurde 1929 erbaut. Sie ist die einzige der Hofer Kirchen, die noch einen eigenen Friedhof besitzt. Weitere evangelische Kirchen sind die St.-Johannes-Kirche, 1937 im östlichen Stadtteil Gärtla erbaut, die Christuskirche, 1939 im südlichen Stadtteil Münster erbaut, die Lutherkirche von 1956 im nördlichen Stadtteil Hofeck, die Dreieinigkeitskirche von 1961 im südwestlichen Stadtteil Krötenbruck, die Kreuzkirche von 1963 im nordwestlichen Stadtteil Hohensaas und die Paulus-Kapelle, eine evangelisch-methodistische Kirche in der Innenstadt.

Das Kloster Hof in der Neustadt war bis zur Reformationszeit Sitz eines Franziskaner- und eines Klarissenordens. Die St.-Marien-Kirche[18] (erbaut 1864) ist die katholische Hauptkirche in der Altstadt und Zentralpfarrei des nordöstlichsten Dekanates des Erzbistums Bamberg. Sie ist eine neugotische Hallenkirche mit Netzrippengewölbe und komplett erhaltener neugotischer Ausstattung: Hochaltar, vier Seitenaltäre, Taufkapelle, Kanzel und ein an die franziskanische Tradition der Stadt (13. bis 16. Jahrhundert) anknüpfendes Figurenprogramm. In den Chorfenstern sind die Apostel Petrus und Paulus und die Bistumspatrone, das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde dargestellt. Die vollständig erhaltene romantische Steinmeyer-Orgel von 1885 mit mechanischen Kegelladen wurde 1994/95 von der Orgelbaufirma Klais (Bonn) restauriert. Zelebrationsaltar, Ambo und Vortragekreuz stammen vom Münchener Künstler Klaus Backmund (1987). St. Marien ist Gedenkstätte mit Büste des 1943 in Hof verstorbenen und am 23. Juni 1996 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochenen Märtyrers, des Berliner Dompropstes Bernhard Lichtenberg. Im Jahre 2000 wurde die Stadtpfarrkirche St. Marien grundlegend restauriert. Die St.-Konrad-Kirche[19] wurde 1954 im Stadtteil Neuhof erbaut und erhielt das westliche Pfarrgebiet der Marienkirche. Die St.-Otto-Kirche, erbaut 1963 im Stadtteil Moschendorf, entstand 1945 zunächst als Notkirche nach dem Zweiten Weltkrieg im ehemaligen Durchgangs- und Flüchtlingslager Hof-Moschendorf. Sie ist Filialkirche der St.-Marien-Kirche. Die St.-Pius-Kirche wurde 1977 als moderne zeltdachförmige Kirche im Stadtteil Münster erbaut. Sie ist eine Filialkirche der Hofer St.-Konrad-Kirche.

1889 ließ der Hofer Textilfabrikant und Reichstagsabgeordneter Walther Münch-Ferber die Münch-Ferber-Villa im italienischen Klassizismus errichten. Die westlich der Neustadt gelegene Villa verfiel nach 1945 zusehends und wird derzeit (2012) renoviert.[20] In Hofeck steht das Schloss Hofeck, in Moschendorf befinden sich der Stelzenhof und das Rittergut Sachs.

Denkmäler[Bearbeiten]

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten]

Auf dem Städtischen Friedhof in der Plauener Straße, der allgemeiner Begräbnisort aller Bürger ist, befinden sich auch die Gräber von zwei unbekannten KZ-Opfern, an die mit einem Gedenkstein erinnert wird. Auf dem Friedhof der israelitischen Kultusgemeinde an der Hohen Saas sind 142 jüdische KZ-Häftlinge begraben, die Opfer von NS-Zwangsarbeit wurden.

Die Anfänge des Bürgerparks Theresienstein mit Botanischem und Zoologischem Garten reichen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Der Fernwehpark Hof Signs of fame ist eine Sammlung von Orts- und Straßenschildern, mitgebracht von Besuchern aus aller Welt.[21] Der Wittelsbacherpark liegt zwischen Sophienstraße, Theresienstraße und Sophienschule.

Bäder in Hof sind das HofBad, ein Hallenbad mit Wellnesseinrichtungen und der Sauna HofSauna, das Freibad an der Ascher Straße mit 100-m-Doppelrutsche und der im Naherholungsgebiet eingebettete Untreusee im Ortsteil Moschendorf.

Sport[Bearbeiten]

Der bekannteste Sportverein in Hof ist die SpVgg Bayern Hof. Der Verein entstand am 1. Juli 2005 durch die Fusion der SpVgg Hof und des FC Bayern Hof 1910, der bis 1914 Fußballclub Britannia Hof hieß. Hauptsportart ist Fußball, daneben gibt es eine Box- und eine Sängerabteilung sowie Abteilungen für Leichtathletik und Damengymnastik. Der Verein trägt seine Heimspiele der Regionalliga Bayern im städtischen Stadion Grüne Au aus.

Bis 1896 reichen die Wurzeln des Athletik-Sportvereins (ASV Hof) zurück. Die erste Mannschaft ringt seit 2007 in der ersten Bundesliga und hat sich mehrfach für das Finale der deutschen Meisterschaft qualifiziert.

1817 führte der Hofer Progymnasiallehrer Flamin Clöter am Hofer Gymnasium den freiwilligen Turnunterricht ein. Ein erster Turnplatz entstand 1818, als der Anger unterhalb der oberen steinernen Brücke zwischen Saale und Mühlgraben mit den dafür nötigen Geräten versehen wurde. Die Disziplinen waren Springen, Barlauf, Wett- und Dauerlauf, Reck und Schwingpferd, später Barren- und Kletterübungen.

Im Herbst 1818 kam mit Florian Clöter der Schwimm- und Eislaufsport nach Hof. Er sorgte für die Errichtung einer Schwimmschule bei der oberen steinernen Brücke und brachte das Schlittschuhlaufen auf die Saale.

Flamin Clöter verließ Hof 1821. Damit hörten auch die Turnübungen auf, noch bevor 1824 das staatliche Turnverbot für Bayern erging. Für einige Jahre lag der Turnbetrieb in Hof wie im ganzen Königreich brach, bis durch Erlass vom 21. August 1826 das Turnen vom neuen König Ludwig I. wenigstens den Gymnasialschülern wieder erlaubt wurde. Zum obligatorischen Unterrichtsfach wurde der Turnunterricht an den bayerischen Gymnasien durch Ministerialbeschluss vom 2. November 1868.

Das Mädchenturnen hielt an der Höheren Töchterschule in Hof im Jahr 1860 Eingang. Die Vorbereitung von Volksschullehrern für den Turnunterricht wurde vom städtischen Hauptturnlehrer Rudolf Lion ab 1868 in Angriff genommen. Am 11. Februar 1870 erklärte die Stadtschulenkommission den Turnunterricht an den Hofer Volksschulen zum Pflichtfach.

Am 8. April 1861 wurde die Stadtverwaltung Hof um die Erlaubnis zur Gründung eines Turnvereins nachgesucht. Das Schreiben wurde „mit Vergnügen“ zur Kenntnis genommen und dem Verein wurde Unterstützung zugesagt. Während sich die Stadtverwaltung zur Förderung der sportlichen Aktivitäten gerne bereit fand, wurde an die Grenze des Entgegenkommens gestoßen, als der Verein darum bat, „an jedem Montag, Mittwoch und Sonnabend nach dem Turnen unter Trommelschlag in die Stadt einmarschieren zu dürfen“. Die zugesagte Turnhalle wurde 1868 fertig.

1869: Nach seiner Wahl zum städtischen Hauptturnlehrer oblag Rudolf Lion die Oberleitung und Koordination des gesamten Turnunterrichts in Hof. Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Ausrichtung des 9. Bayerischen Turntages am 10. und 11. September 1871 in Hof. Als es 1874 zu Zwistigkeiten im Verein kam, traten mehrere Mitglieder aus und gründeten in Hof einen zweiten Turnverein.

Weitere Turnvereine entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Hof etwa mit dem Turnerclub Hof, der Freien Turnerschaft oder dem missglückten, 1907 gegründeten Turnverein Vater Jahn, dessen Mitglieder bereits ein Jahr später nichts mehr von der Existenz ihres Vereins wissen wollten.

Die seit dem Ende des Jahrhunderts bis 1918 aus dem Boden schießenden Spezialsportvereine beschäftigten sich überwiegend mit Radfahrsport oder Fechten. Die Schützen hatten mit der Schützengesellschaft eine Organisation, deren Gründung bis 1432 zurückreichte. Einer der bis heute bedeutendsten Hofer Sportvereine ist der 1911 gegründete Schwimmverein Hof.

Mit der Spielvereinigung als einer Abteilung des Turnvereins Hof wird 1893 durch Otto Strunz der erste Verein des Hofer Fußballsports gegründet. Zum ersten Mannschaftsspiel kam es erst am 23. Oktober 1898, als gegen die Fußballmannschaft des ATV Plauen gespielt und 7:0 gewonnen wurde. Zur Trennung vom Turnverein kam es 1924.

Ein weiterer Fußballverein war der Fußballclub Britannia Hof, der 1911 gegründet wurde und sich 1914 FC Bayern Hof umbenannte.

Seit 1977 existiert die Marine-Jugend Hof als Segelsportverein in Hof. Hauptsächlich im Bereich Jugendarbeit wird im Sommer der Untreusee zum Trainieren und zum Austragen von Regatten genutzt. Im Jahr 2008 wurde zum Beispiel die Bundesjugendsegelmeisterschaft des DMB organisiert. In den Wintermonaten beschäftigen sich die Jugendlichen mit Modellbau und Segeltheorie.

Im November 1992 gründete sich mit den Hof Jokers die erste American Football-Mannschaft in der Stadt. Die Jokers sind eine Abteilung des Post- und Telekom-Sportvereins (PTSV). In der Spielzeit 2008 konnten die Hof Jokers zum ersten Mal Platz 1 in der Bayernliga belegen und spielten somit in der Saison 2009 in der Regionalliga Süd. Dort konnte mit Platz 5 in der ersten Spielzeit der Klassenerhalt gesichert werden. 2010 musste sich die Mannschaft vorzeitig vom Ligabetrieb zurückziehen. Die Heimspiele der Jokers werden im PTSV-Stadion in Hof ausgetragen.[22]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Central Kino
Hofer Volksfest

Die Internationalen Hofer Filmtage finden jährlich an sechs Tagen in zwei Kinos statt. „HOF“ sei die Abkürzung für „Home Of Films“ hat Wim Wenders über das Hofer Festival gesagt. 1967 organisierte der Student Heinz Badewitz mit seinen damaligen Bandkollegen (New Jazz Group) Werner Weinelt, Uwe Brander einen Zweieinhalb-Stunden-Kinoabend mit eigenen Filmen in Hof. Diesen nannten sie das 1. Hofer Kurzfilmfestival. Die Idee entstand nach enttäuschenden Erfahrungen bei den „Oberhausener Kurzfilmtagen“ und weil in ihrer Studienstadt München die Bedingungen schwierig und die Mieten zu hoch waren. Dies war die Geburtsstunde der Internationalen Hofer Filmtage. Unter der Leitung von Heinz Badewitz entwickelte sich das Festival stetig weiter. In vier Jahrzehnten hat es sich zu einem der renommiertesten deutschen Filmfestivals entwickelt, bei dem die Nachwuchsregisseure ihre Debütfilme zum ersten Mal der Öffentlichkeit zeigen. Die wichtigen Trends wie der Neue Deutsche Film mit Regisseuren wie Werner Herzog, Wim Wenders und Volker Schlöndorff oder der Komödienboom der achtziger Jahre (z. B. Männer von Doris Dörrie) wurden in Hof gesetzt. Die Hofer Filmtage verleihen keine Preise. Verschiedene Träger, u. a. die Stadt Hof, haben sich aber im Laufe der Jahre an die Filmtage angedockt, um am Rande des Festivals Preise zu vergeben, darunter der Filmpreis der Stadt Hof, der Eastman Förderpreis, ein Preis für das beste Szenenbild sowie ein Preis für die visuelle Filmkritik. Zum ersten Mal im Jahr 2005 wurde der Förderpreis Deutscher Film für herausragende Leistungen in der Filmtechnik (z. B. Ton, Schnitt) verliehen. Eine ähnliche Veranstaltung ist SEHquenz, eine Filmwoche mit Präsentation aktueller deutscher Filme.

Das Hofer Volksfest ist das größte Volksfest der Region. Es findet jedes Jahr Ende Juli/Anfang August am Volksfestplatz in Hof statt und dauert zehn Tage. Die Freiheitshalle am Festplatz dient während des Festes als Festhalle. Das Volksfest beginnt am Freitag vor dem Hofer Sommerjahrmarkt. Der Sommerjahrmarkt selbst beginnt am Montag nach Jakobi (25. Juli). Das Volksfest endet nach gut einer Woche am Sonntag. In der Festhalle und im Biergarten schenken die Hofer Brauereien im Wechsel ihr Bier aus. Auf dem Volksfestplatz gibt es einen umfangreichen Vergnügungspark mit vielen Fahrgeschäften, Losbuden und Imbiss-Ständen. Am Eröffnungstag findet der große Volksfest-Umzug der Hofer Vereine und Organisationen statt. Nach einer Woche, am zweiten Volksfest-Freitag, wird nach Einbruch der Dunkelheit in der Nähe des Festplatzes ein großes Brillantfeuerwerk für die Festbesucher abgebrannt.

Die Oberfranken-Ausstellung (Ofra) ist eine Leistungsschau der regionalen Wirtschaft; die Ofra ist alle zwei Jahre im Frühjahr auf dem Hofer Volksfestplatz zu Gast.

Weitere regelmäßige Veranstaltungen sind die Hofer Jazztage, das Hofer Kinderfilmfest, Hof blüht auf, die Blumenschau zum Frühjahr in der Hofer Innenstadt, das Internationale Stabhochsprung-Meeting in der Altstadt, der Schlappentag, der Jahrestag der Steinhauer- und Maurerbrüderschaft Hof und Umgebung von 1450, der Hofer Umwelttag, der Hofer Herbstmarkt und der Hofer Weihnachtsmarkt.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Wärschtlamo-Denkmal am Sonnenplatz
Wärschtlamo in der Ludwigstraße

Besonders hervorzuheben sind die Wurstspezialitäten aus Hof: Hofer Brodwärschd (Hofer Bratwürste), sie sind feiner und magerer als ihre direkten Nachbarn, die Thüringer, Coburger und Fränkischen Bratwürste, Echter fränkischer Leberkäse und die Hofer Rindfleischwurst.

Als eines der Markenzeichen der Stadt gilt der Hofer Wärschtlamo (hochdeutsch: Würstchen-Mann), der traditionell in der Hofer Altstadt steht und direkt aus dem Kessel seine „Wienerla, Bauern und Weißen mit Sempft“ (hochdeutsch: „Wiener Würstchen, Debreziner und Weißwürste mit Senf“) verkauft. Hofer in der Ferne trauern besonders den Wurst- und Bierspezialitäten nach.

Hof ist in der weiteren Umgebung für sein Bier bekannt. Heute wird Bier der Marken Meinel-Bräu und Scherdel in Hof hergestellt.

Ein typisches Gericht in Hof sind die Schnitz, ein Eintopf, der mit dem Pichelsteiner zu vergleichen ist. Der Name Schnitz kommt daher, dass alle Zutaten geschnitten werden. Als Pilzgericht trägt er den Namen Schwammaschnitz, das ist ein Eintopf mit traditionell selbstgesuchten Schwamma (Pilzen).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Wichtige Arbeitgeber – gemessen an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten – sind der Einzelhandel, gefolgt von Gesundheitswesen, der Textilindustrie, der Logistiksparte und dem Kreditwesen.[23] Daneben gibt es Betriebe zur Herstellung von Kühlzellen, Unterwasserpumpen, Klärwerksausrüstungen, Elektroantrieben sowie von Stahl- und Leichtmetallbauteilen.

  • Der bedeutendste Industriezweig in Hof außerhalb des Dienstleistungssektors ist die Textil- und Bekleidungsindustrie. Mit dem benachbarten Landkreisen Hof, Kulmbach und Bayreuth zählt der Wirtschaftsraum zu den drei wichtigsten Textilstandorten in Deutschland. Wichtige Vertreter sind die Textilgruppe Hof und die Spinnerei Neuhof.
Logo der Brauerei Meinel Bräu
Logo der Brauerei Scherdel
Logo der ehem. Brauerei Zelt (Zeltbräu) aus Hof
  • Hof ist auch ein Zentrum des Bierbrauens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Hof zwölf Brauereien:

Bavaria (Laubmann)
Bürgerbräu (Ried)
Deininger-Kronenbräu (AG)
Löwenbräu (AG)
Gg. Meinel (Georg Meinel, Meinel-Bräu)
Karl Militzer

  Joh. Richter
  B. Scherdel (Bernhard Scherdel)
  (Heinrich) Schmidt's Erben (Schmidts Heiner)
  Karl Schuster (Weizenbier)
  Gg. Weidner (Georg Weidner)
  Karl Zelt (Schlappenbier)

Meinel-Bräu existiert heute noch eigenständig und die Brauerei Scherdel arbeitet unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei weiterhin in Hof. Alle anderen Brauereien haben die Produktion eingestellt. Die Brauerei Falter kam mit der Eingemeindung von Unterkotzau zur Stadt Hof. Sie stellte Mitte 2008 die Produktion ein. Die Brauerei Zelt stellte im Jahr 2010 den Braubetrieb ein. Auch die Brauerei Bürgerbräu Hof existiert seit einigen Jahren nicht mehr.

  • Hof ist von jeher Standort größerer Speditionsunternehmen, wie beispielsweise der Firma M & M Militzer & Münch. Seit der Wende 1990 siedelten sich weitere Logistikunternehmen an. 2002 richtete eine Döhlauer Spedition am Hofer Hauptbahnhof ein Verladeterminal für Containerzüge ein und erweiterte es mehrmals.
  • Im Bereich der Automobilindustrie entstand der Automobilzuliefererpark Pole Position in Hof und Gattendorf.
  • In Hof befand sich die Zentrale der privaten Regionalbank Schmidtbank. Sie kam 2001 in große wirtschaftliche Schwierigkeiten, die Zentrale wurde aufgelöst. Das vorhandene Know-How nutzen einige Spezialkreditinstitute und Dienstleister weiter. An der Hochschule Hof ist ein einschlägiger Schwerpunkt eingerichtet. Ein Gebäude der ehemaligen SchmidtBank-Zentrale beherbergt den 2006 eingerichteten Dienstsitz Hof des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LFU).
  • Seit dem Jahr 2000 entstanden durch die Ansiedlung von Callcentern Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor des Dienstleistungsbereiches. Hof ist außerdem Zentrum vieler weiterer Dienstleistungen, von denen die nennenswertesten Vertreter Weiherer Reisen GmbH & Co., Vodafone, Marktkauf, Kaufhof, Müller, NKD und Finck sind.
  • Auch das DAX-notierte Unternehmen Fresenius Medical Care hat seinen Sitz in Hof. Die Niederlassung befindet sich in der Ernst-Reuther-Straße 119.[24]

Medien[Bearbeiten]

Frankenpost

Der Hofer Anzeiger ist die führende regionale Tageszeitung in Hof und dem Umland. Gegründet wurde die Zeitung im Jahr 1801 als Höfer Intelligenz-Blatt. Sie ist damit eine der ältesten Tageszeitungen in Deutschland. Seit 1968 gehört der Hofer Anzeiger zur Frankenpost-Verlagsgruppe, und wird oft auch als „Frankenpost“ bezeichnet.

Derzeit sind unter dem Dach des Funkhauses Hof die Radiosender Radio Euroherz und Radio Galaxy zu finden. Außerdem sendet als unabhängiges Lokalradio von 12:00 bis 18:00 Uhr Extra-Radio, das sich die Frequenz 88,0 MHz mit Radio Euroherz zeitlich teilt.

Im Funkhaus Hof befindet sich auch die Verwaltung und das Zentralstudio des regionalen Fernsehsenders TV Oberfranken. Der Sender wird im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken auf einem eigenen Kanal und zusätzlich werktäglich in einem Regionalfenster zwischen 18 Uhr und 18:30 Uhr auf dem Kanal von RTL ins Kabel eingespeist, und ist über Satellit und als Livestream im Internet zu empfangen. Nach eigenen Angaben erreicht der Sender im Regierungsbezirk 700.000 Haushalte über Kabel und nochmals 450.000 Haushalte über Satellit.[25]

Von 1948 bis 1994 war Hof Standort eines Mittelwellensenders des RIAS, um die südlichen Teile der DDR besser mit dem Programm des RIAS zu versorgen. Als Sendeantenne dienten zwei 100 Meter hohe, gegen Erde isolierte, abgespannte Stahlfachwerkmasten. Diese Sendemasten wurden im Oktober 1995 durch simultane Sprengung abgerissen. Sein UKW-Programm sendete der RIAS vom Senderstandort Großer Waldstein (international koordiniert als Sender Hof) mit jeweils 20 kW ERP:

In Hof betreibt der Bayerische Rundfunk den Mittelwellensender Hof an der Hohensaas. Bis 1999 wurde die Sendefrequenz 520 kHz genutzt. Diese Frequenz liegt nicht im offiziellen Mittelwellenband und somit konnte dieser nur 200 Watt EMRP starke Sender,[26] der zusammen mit dem Sender in Würzburg im Gleichwellenbetrieb betrieben wurde, gut für Ausbreitungstests im Mittelwellenbereich genutzt werden. Da aber viele moderne Radios die Frequenz des Hofer Senders nicht mehr empfangen konnten, erfolgte 1999 eine Frequenzänderung auf 729 kHz. Im Zuge dieser Frequenzumstellung wurde auch ein neuer Sendemast errichtet. Dazu wurde der dort nicht mehr benötigte Reflektormast des Senders Ismaning abgebaut und in Hof wieder aufgebaut. Es ist eine 74 Meter hohe geerdete, oben gespeiste Stahlfachwerkkonstruktion, wie die Sendemasten der Langwellensender Aholming und Donebach. Lange Jahre wurde das Programm Bayern 1, in den 1990er Jahren auch für einige Zeit B5 aktuell übertragen. Ab dem 8. Oktober 2007 wurde das Programm Bavarian Open Radio gesendet, das am 5. Mai 2008 in on3-radio umbenannt wurde. Seit dem 10. Januar 2011 wird das Programm Bayern plus abgestrahlt.

UKW-Senderstandorte mit internationalem Sendernamen Hof(Frequenzen laut Senderdaten der Bundesnetzagentur):

Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS ERP 
(in kW)
Senderstandort Geogr. Koordinaten
88,0 Radio Euroherz und Extra-Radio EUROHERZ,
EXTRA
5 Sender Großer Waldstein 50° 7′ 37″ N, 11° 50′ 43″ O50.12694444444411.845277777778
89,3 Deutschlandradio Kultur DKULTUR 20 Sender Großer Waldstein 50° 7′ 37″ N, 11° 50′ 43″ O50.12694444444411.845277777778
94,0 Radio Galaxy Hof GALAXY 0,2 Hof-Labyrinthberg 50° 20′ 1,1″ N, 11° 56′ 2,3″ O50.33363888888911.933972222222
98,1 Radio Galaxy Hof GALAXY 0,1 Ahornberg 50° 14′ 36,3″ N, 11° 47′ 50,4″ O50.24341666666711.797333333333

Verkehr[Bearbeiten]

Hinweistafel an den Autobahnen

Die Stadt Hof liegt an den drei Bundesautobahnen 9 im Westen, 93 im Osten und 72 im Norden. Sie bilden die Form eines Hufeisens um die Stadt, berühren das Stadtgebiet aber nicht. An den Autobahnen wird durch Unterrichtungstafeln mit der Aufschrift Hof – park & see auf die Stadt hingewiesen. Das Motto ist bewusst mehrdeutig gewählt: auf Deutsch werden wichtige Sehenswürdigkeiten genannt, Stadtpark Theresienstein und Untreusee – auf Englisch werden die Autofahrer aufgefordert, ihren Wagen abzustellen (to park) und die Stadt zu besuchen (to see). Durch Hof führen die Bundesstraßen 2, 15 und 173. Alle drei Bundesstraßen sind im Stadtgebiet im Verlauf der Ernst-Reuter-Straße vierspurig ausgebaut. Der Abschnitte ist mit grüner Welle und Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h zügig befahrbar. Die B 173 dient als Zubringer zu allen drei Autobahnen: im Nordwesten zur A 72 und A 9 und im Osten zur A 93. Die B 15 ist im Westen vierspurig an die A 9 angebunden und im Südosten an die A 93. Die B 2 hat im Nordosten eine Auffahrt zur A 72 und im Süden bei Münchberg eine zur A 9.

Hauptbahnhof in Hof
Unterkotzauer Brücke

Die Stadt Hof verfügt über zwei Bahnhöfe, den Hauptbahnhof und den Bahnhof Hof-Neuhof. Im Hauptbahnhof treffen sich die Hauptstrecken Leipzig–Hof, Bamberg–Hof, Regensburg–Hof und Dresden–Chemnitz–Zwickau–Plauen–Hof–Bayreuth–Nürnberg (Sachsen-Franken-Magistrale) sowie die Nebenstrecken (Cheb–Aš–)Selb–Oberkotzau(–Hof), Hof–Bad Steben und (Hof–)Münchberg–Helmbrechts. Im Fernverkehr werden von der Deutschen Bahn sowie von der Vogtlandbahn regelmäßige Verbindungen nach Leipzig, Dresden, Bamberg, Nürnberg und Regensburg angeboten. Im Nahverkehr sind die Strecken nach Selb und Bad Steben vor allem im Schülerverkehr, die Strecke nach Bad Steben auch für Kurgäste bedeutsam. Auf diesen Strecken wird von agilis ein Stundentakt angeboten. Auch die kleineren Bahnhöfe und Haltepunkte an den von Hof ausgehenden Hauptstrecken sowie die Strecke Münchberg-Helmbrechts werden mindestens stündlich mit Nahverkehrszügen bedient. Die Strecke aus Richtung Reichenbach wird bis zum Hauptbahnhof Hof bis Ende 2013 elektrifiziert. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Eröffnung des Citytunnels in Leipzig, der nur von elektrischen Zügen befahren werden darf und für die Regionalzüge aus Hof erreichbar sein soll.

In Stadt und Landkreis Hof gilt der einheitliche Tarif der Verkehrsgemeinschaft Hof in den Bussen der beteiligten Verkehrsunternehmen (HofBus GmbH, RBO und andere). Die Verkehrsgemeinschaft Hof ist Mitglied im EgroNet, einem länderübergreifenden Verkehrsverbund, an dem nordostbayrische, sächsische und thüringische Landkreise sowie die tschechische Region Karlovy Vary mit der Stadt Cheb teilnehmen, so dass auch EgroNet-Fahrscheine von allen beteiligten Verkehrsunternehmen anerkannt werden.

In der Stadt, die von 1901 bis 1922 eine Straßenbahnlinie besaß, gibt es zwölf Stadtbuslinien, die von der HofBus GmbH betrieben werden. Die HofBus GmbH gehört zu 74,9 % den Stadtwerken Hof (und damit der Stadt Hof) und zu 25,1 % den Verkehrsbetrieben Bachstein, einem regionalen Busunternehmen. Montag bis Freitag ganztägig und Samstag bis 14:00 Uhr verkehren alle zwölf Linien, während an Samstagen ab 14:00 Uhr und an Sonntagen und Feiertagen ein angepasstes Liniennetz mit neun Linien bedient wird: Die Linien 2, 7 und 10 verkehren nicht und die Busse aller anderen Linien fahren teilweise auf veränderten Strecken. Die Hofer Stadtbusse verkehren in der Regel wochentags zwischen 6:00 und 21:00 Uhr und am Wochenende zwischen 8:00 und 20:00 Uhr. Zusätzlich fahren Montag bis Freitag morgens Busse im Frühverkehr und Freitag und Samstag abends im Spätverkehr (jeweils eine Fahrt) die die wichtigsten Haltestellen in der Stadt an.[27] Zentraler Umsteigepunkt aller Linien ist die Haltestelle Busbahnhof an der Kreunzung Bismarckstraße/Friedrichstraße, ein weiterer wichtiger Umsteigepunkt befindet sich an der Haltestelle Anspann/Klinikum. Dort kann zwischen den Linien in die südöstlichen und südwestlichen Stadtteile umgestiegen werden. Die Linie 11 verkehrt bis in die sächsische Nachbarstadt Plauen im Vogtland. Diese Linie wurde kurz nach der Grenzöffnung zwischen der Bundesrepublik und der DDR eingerichtet, um eine schnelle Alternative zur langen Bahnfahrt zwischen den beiden Städten anzubieten und die Verbundenheit zwischen den Partnerstädten Hof und Plauen auszudrücken.

Flughafen Hof-Plauen

Von Hof aus verkehren 30 Regionalbuslinien der Regionalbus Ostbayern (RBO), einer Tochter der Deutschen Bahn. Ausgangspunkt ist die Haltestelle Hauptbahnhof. Die Regionalbuslinien halten innerhalb Hofs an den wichtigsten Haltestellen der Stadtbusse, bedienen aber den gesamten Landkreis Hof und führen auch in benachbarte Landkreise.[28]

Etwa fünf Kilometer südwestlich von Hof liegt im Stadtteil Pirk der Flughafen Hof-Plauen. Dort befindet sich auch eine Flugschule und ein Hangar für Privatflugzeuge. Der Flughafen Hof-Plauen ist von Hof Hauptbahnhof mit der Regionalbuslinie R1 in 30 Minuten und mit dem Auto/Taxi in 15 Minuten zu erreichen. Der nächste Flughafen mit Linienverbindungen ist der rund 100 Kilometer entfernt liegende Flughafen Karlsbad (Tschechien). Die nächsten größeren Flughäfen Leipzig/Halle und Nürnberg befinden sich ca. 150 Kilometer von Hof entfernt.

Rettungsdienste[Bearbeiten]

Feuerwehrhauptwache am Hallplatz

Die Freiwillige Feuerwehr Hof besteht aus der Hauptfeuerwache am Hallplatz (Stadtmitte), der Nebenwache am städtischen Baubetriebshof in der Leimitzer Straße – hier ist ein Tanklöschfahrzeug stationiert, das während der Betriebszeiten des Bauhofes besetzt ist, der Löschgruppe Hofeck, der Löschgruppe Moschendorf, der Freiwilligen Feuerwehr Eppenreuth, der Freiwilligen Feuerwehr Haidt, der Freiwilligen Feuerwehr Leimitz, der Freiwilligen Feuerwehr Wölbattendorf, der Freiwilligen Feuerwehr Osseck und der Freiwilligen Feuerwehr Unterkotzau. In der Hauptwache am Hallplatz stehen 25 Fahrzeuge, 3 Abrollbehälter für die Wechselladefahrzeuge und 7 Anhängerfahrzeuge für den Einsatz bereit. Sieben hauptamtliche Kräfte sind für Verwaltung, Fahrzeug- und Gerätepflege sowie Einsatzdienste tätig. Insgesamt gehören zur Feuerwehr Hof ca. 250 aktive Mitglieder. Im Obergeschoss der Feuerwache befindet sich die Kreiseinsatzzentrale Hof-Stadt. Weiterhin erfolgt in der Hauptwache die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder in sechs Gruppen. Sie leisten im Jahr zwischen 500 und 600 Einsätze mit 8000–10000 Einsatzstunden.

In Hof befindet sich ein Ortsverband der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Er ist auf Bergung/Räumen und die Notstromversorgung von Schadenslagen (Fachgruppe Elektroversorgung) spezialisiert. Außerdem hat die THW-Geschäftsstelle Hof ihren Sitz in der Stadt. Sie ist für die Betreuung von neun THW-Ortsverbänden in Oberfranken und Teilen der Oberpfalz zuständig.

In Hof befindet sich eine Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Hof. Hier sind rund um die Uhr zwei Rettungswagen fest besetzt. Weiterhin ist ein Notarzteinsatzfahrzeug mit einem Fahrer besetzt, den Arzt stellen entweder das Sana-Klinikum oder in Hof ansässige Ärzte. Weiterhin stehen an der Rettungswache Krankentransportwagen (KTW) bereit, die vor allem werktags besetzt sind. Auch die BRK-Bereitschaft Hof hat ihre Räumlichkeiten in der Rettungswache. Diese stellt bei vielen Veranstaltungen in und um Hof das Personal für Sanitätsdienste. Weiterhin werden Hintergrundnotfallmittel und eine SEG-Betreuung gestellt. Auch das Fahrzeug der Unterstützungsgruppe UG-SanEL steht an der Rettungswache.

In Hof gibt es ferner eine Ortsgruppe der BRK-Wasserwacht. Auch die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) unterhält in Hof einen Ortsverband (OV Hof).

Militär[Bearbeiten]

Die Oberfranken-Kaserne ist derzeit die einzige von der Bundeswehr genutzte Kaserne in Oberfranken. In ihr ist u. a. die Zentrale Untersuchungsstelle der Bundeswehr für Technische Aufklärung, eine Teileinheit des Kommandos Strategische Aufklärung, untergebracht. Die ehemalige Radarstellung auf der Hohensaas sowie Anlagen am Köditzer Hang ergänzen diese Dienststelle. Die aus der Zeit des Kalten Krieges stammenden markanten und großräumigen Empfangsanlagen wurden inzwischen weitestgehend zurückgebaut.

Von 1945 bis 1985 war das US-Militär in der Kingsley Kaserne stationiert, hauptsächlich Luftraumüberwachungseinheiten der United States Air Force. Die Bundeswehr übernahm bereits 1978 die Radarstellung von der US Air Force.

Seit dem 30. April 1985 war die Kaserne nach Hans Hüttner benannt. Die Namensgebung nach dem Generalmajor und überzeugten Nationalsozialisten Hüttner geriet ab 1994 in die Kritik, was am 8. Juli 2013 zur Umbenennung der Kaserne in Oberfranken-Kaserne führte.[29][30]

Bildung[Bearbeiten]

Grund- und Hauptschule
Grund- und Hauptschulen in Hof sind die Angerschule (Grundschule), die Christian-Wolfrum-Schule (Grund- und Hauptschule), die Eichendorffschule (Grundschule) mitsamt der Max-Reger-Schule (Zweigschule der Eichendorffschule), die Private Evangelische Volksschule, die Hofecker Schule (Grund- und Hauptschule), die Volksschule Hof-Krötenbruck (Grundschule), die Moschendorfer Schule (Grund- und Teilhauptschule, nur bis 6. Klasse), die Münsterschule (Haupt- und Mittelschule, freiwillige 10. Klasse), die Neustädter Schule (Grundschule) und die Sophienschule (seit 2005 nur Grundschule).

Gymnasien
Das größte Gymnasium ist das 1833 als Gewerbeschule für Jungen gegründete Schiller-Gymnasium mit 1399 Schülern im Jahr 2000. Die zwei Ausbildungsrichtungen sind naturwissenschaftlich-technologisch und wirtschafts- und sozialwissenschaftlich mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil. Das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium ist auf naturwissenschaftlich-technologische und sprachliche Schwerpunktbildung ausgerichtet. Das dritte, kleinste und älteste Gymnasium der Stadt, das Jean-Paul-Gymnasium, ist sprachlich mit humanistischem Profil und musisch ausgerichtet.

Hochschule

Hochschule Hof

Die Hochschule Hof (früher: Fachhochschule Hof – FH Hof) zählt zu den Fachhochschulen in Bayern, die 1994 zur Förderung eines flächendeckenden Angebots an Hochschulen gegründet wurden. Es beherbergt die Fakultäten Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung (früher Bayerische Beamtenfachhochschule – BayBFH), existiert seit 1974/75 und dient der verwaltungsinternen Ausbildung von Beamten im gehobenen Dienst und der Fortbildung der Beamten im gehobenen und höheren Dienst.

Weitere Schulen

Waldorfschule Hof
  • Realschule Hof
  • Private Evangelische Volksschule Hof
  • Freie Waldorfschule Hof
  • Johann-Viessmann-Berufsschule
  • Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik (FAKS)
  • Fach- und Berufsoberschule Hof
  • Johann-Georg-August-Wirth-Realschule
  • Wirtschaftsschule
  • Es gibt drei Förderschulen in Hof: die Bonhoefferschule, ein sonderpädagogisches Förderzentrum mit Außenstelle in Schwarzenbach/Saale, die Schule am Lindenbühl, ein privates Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und die Private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung.
  • Zu den Musikschulen in Hof zählt die Musikschule Landkreis Hof und die Musikschule der Hofer Symphoniker.
  • Ebenso gibt es zwei Volkshochschulen, die Volkshochschule der Stadt Hof und die Volkshochschule des Landkreises Hof.

Liste aktueller und ehemaliger Schulhäuser

  • Altstädter Schule
  • Angerschule
  • Beamtenfachhochschule
  • Christian-Wolfrum-Schule
  • (alte) Eichendorffschule (abgebrochen)
  • (neue) Eichendorffschule
  • Evangelische Schule an der Saale
  • Fachhochschule
  • (altes) Gymnasium (heute Jean-Paul-Gymnasium)
  • Hofecker Schule
  • Krötenbrucker Schule
  • Schule am Longoliusplatz (ehem. Höhere Schule für Mädchen/Reinhart-Gymnasium, nun FOS/BOS)
  • Max-Reger-Schule
  • Schule Moschendorf (I) (abgebrochen)
  • Schule Moschendorf (II) (ungenutzt)
  • Schule Moschendorf (III) (nun Synagoge)
  • Schule Moschendorf (IV)
  • Münsterschule
  • Neustädter Schule (Grundschule)
  • Parsevalschule (abgebrochen)
  • Pestalozzischule (heute Berufsschule)
  • Schillerschule (heute Schiller-Gymnasium)
  • Schule am Schlossplatz (ehem. Oberrealschule/Schiller-Gymnasium, nun FOS/BOS)
  • Schulzentrum am Rosenbühl (Reinhart-Gymnasium und Realschule)
  • Sophienschule
  • Schule am Theresienstein
  • Waldorfschule am Otterberg
  • Wilhelmschule

(Diese Liste erhebt noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hilf mit, das zu ändern!)

Bibliotheken

  • Stadtbücherei
  • Fachhochschulbibliothek
  • Stadtarchiv

Jugendherberge
In der Beethovenstraße im Ortsteil Krötenbruck bietet die Jugendherberge Hof reisenden Jugendgruppen attraktive und günstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Mit der Stadt Hof wird eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten in Verbindung gebracht. Der bekannteste lebende Ehrenbürger Hofs ist Georg von Waldenfels. Von Waldenfels war Staatsminister im bayerischen Kabinett und ist heute Präsident des Deutschen Tennis-Bundes. Die Grundlagen für das Periodensystem der Chemischen Elemente wurden vorgedacht von Johann Wolfgang Döbereiner, einem Sohn der Stadt Hof. Der bedeutende deutsche Schriftsteller Jean Paul besuchte in Hof das Gymnasium.

Panoramen[Bearbeiten]

Hof – Panorama bei Nacht vom Wartturm aus (Osten)
Hof – im Hintergrund der Kornberg, Panorama von Nord-Ost
Hof – Panorama vom Kulm aus (Westen)
Hof – Fußgängerzone am Abend

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Stadtgeschichte
  • Chronik der Stadt Hof, Band I-X, Veröffentlichung der Stadt Hof, Mintzel Druck Hof:
Band I, Hof 1937, Ernst Dietlein: Allgemeine Stadtgeschichte bis zum Jahre 1603.
Band II, Hof 1939, Ernst Dietlein: Allgemeine Stadtgeschichte von 1603-1763.
Band III, Hof 1942, Ernst Dietlein: Allgemeine Stadtgeschichte von 1763-1871.
Band IV, Hof 1955, Ernst Dietlein: Kirchengeschichte.
Band V, Hof 1957, Friedrich Ebert: Baugeschichte.
Band VI, Hof 1966, Friedrich Ebert, Karl Waelzel: Alte Hofer Stadtbeschreibungen.
Band VII/1, Hof 1979, Dietmar Trautmann: Wirtschaftsgeschichte bis 1810.
Band VIII, Hof 1936, Ernst Dietlein: Hof – Geburtsstadt großer Männer.
Band IX, Hof 1997, Rudolf Müller, Carola Friedmann, Adelheid Weißer: Rechts- und Verwaltungsgeschichte der Stadt Hof.
Band X, Hof 2005, Jörg Wurdack: Militärgeschichte der Stadt Hof.
  • Christoph Rabenstein: Politische und publizistische Strömungen in einer Stadt Oberfrankens. Hof 1918-1924. Hagens Antiquariatsbuchhandlung, Bayreuth 1986.
  • Friedrich Ebert, Axel Herrmann: Kleine Geschichte der Stadt Hof. Hoermann Verlag, Hof 1988, ISBN 3-88267-034-7.
  • Peter Nürmberger, Reinhard Feldrapp: Hof in Bayern ganz oben. Hoermann Verlag, Hof 2002, ISBN 3-88267-062-2.
  • Arnd Kluge, Beatrix Münzer-Glas: Stadt und Landkreis Hof. Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-192-9.
  • Ludger Stühlmeyer: Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. Von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. Phil.Diss., Bayerische Verlagsanstalt, Heinrichs-Verlag, Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4.
Sportgeschichte
  • Bestände des Stadtarchivs Hof, v. a.: A (Akten) 2486.
  • Johann Gottlob Thomas: Die städtische Turnhalle in Hof. Nebst einer geschichtlichen Skizze des Turnwesens daselbst. Hof 1868. Dieses Werk wurde zur Frühgeschichte des Turnens in Hof immer wieder zitiert und passagenweise neu abgedruckt.
  • Kurzer Abriss der Geschichte des Turnvereins zu Hof. Zur Feier seines 25-jährigen Bestehens 1861 bis 1886. Hrsg. vom Turnverein Hof. Hof 1886.
  • Johann Gottlob Thomas u. a.: Die Turnhallen und die Turnplätze der Stadt Hof. Nebst Abriss der Geschichte des Turnens daselbst. Hof 1893.
  • Zur bayerischen Sportgeschichte s.: Julius Bohus: Geschichte des Sports in Bayern. Augsburg 1998. (= Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur, 20). Dort auch Hinweise auf weiterführende Literatur.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Hof – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Landkreise, kreisfreie Städte im Regierungsbezirk Oberfranken, Regierung von Oberfranken
  3. a b Hof – in Bayern ganz oben! auf www.hof.de
  4. Geoklima 2.1
  5. Kurt Stierstorfer: Die Belagerung Hofs 1553. Hof 2003, ISBN 3-928626-43-4.
  6. a b c d e Alemannia Judaica: Die Synagoge in Hof (Oberfranken)
  7. a b c d Arnd Kluge: Die Reichskristallnacht in Hof, Stadtarchiv Hof, 2002
  8. Arnd Kluge: Die Ereignisse in Hof, Stadtarchiv Hof, 2002
  9. Arnd Kluge: Beladung der LKW für die Fahrt zum Saaledurchstich gegen 10 Uhr am 10. November 1938
  10. Waltraud Ertel: Vertreibung unter staatlicher Regie, Frankenpost, 6. Oktober 2008
  11. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 148.
  12.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Verlag C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
  13.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 670.
  14. a b Ergebnis Stadtratswahl 2014. Stadt Hof, 16. März 2014, abgerufen am 6. April 2014.
  15. a b Wahl zum Stadtrat in 464 Hof. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, 19. März 2014, abgerufen am 6. April 2014.
  16. Ludger Stühlmeyer: Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. 2010.
  17. Historische Altstädte. In: Die Zeit. Nr. 48, 20. November 2008.
  18. Stadtpfarrkirche St.-Marien Hof
  19. St.-Konrad Hof
  20. Freunde der Münch-Ferber Villa. Fördergesellschaft Münch-Ferber Villa e. V., abgerufen am 26. August 2012.
  21. Fernwehpark Hof. Hofer Fernweh-Park „Signs of Fame“ e. V., abgerufen am 26. August 2012.
  22. American Football Verband Bayern
  23. Industrie- und Handelskammer für Oberfranken
  24. Fresenius Medical Care
  25. Empfangsdaten von TV Oberfranken
  26. Informationen des Bayerischen Rundfunks unter www.br-online.de
  27. Liniennetz Stadtbusse Hof
  28. Netzkarten und Fahrpläne der Regionalbuslinien in und um Hof
  29. Joachim Dankbar: Neuer Name für Hofer Kaserne? Die Hofer Kaserne steht offenbar vor einer Umbenennung. Ihr Namenspatron, Hans Hüttner, gilt als überzeugter Nazi. In: Frankenpost. 1. Dezember 2012, abgerufen am 1. Januar 2013.
  30. Standort Hof wird Oberfranken-Kaserne. Der einzig verbliebene Bundeswehrstandort Oberfranken in Hof wird in Zukunft den Namen Oberfranken-Kaserne tragen. Das teilt die Stadt Hof am Freitag mit. In: Frankenpost. 21. Dezember 2012, abgerufen am 1. Januar 2013.