Friedrich-Wilhelm Kiel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedrich-Wilhelm Kiel (* 17. Mai 1934 in Berlin-Charlottenburg) ist ein deutscher Politiker der FDP/DVP.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Kiel studierte nach dem Abitur Physik, Mathematik und Sport in Karlsruhe. Von 1962 bis 1966 war er als Gymnasiallehrer in Ettlingen tätig. Kiel ist verheiratet und hat drei Kinder.

Politik[Bearbeiten]

Kiel wurde 1964 Mitglied der FDP. Von 1966 bis 1970 war er Erster Bürgermeister in Ettlingen und danach bis 1976 Bürgermeister in Pforzheim. 1976 wurde er zum Oberbürgermeister von Fellbach gewählt. Nach mehrfacher Wiederwahl übte er das Amt bis zum Jahr 2000 aus.

Von 1988 bis 1990 war er Vorsitzender der FDP Baden-Württemberg und von 1992 bis 2001 Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg. Er vertrat dort den Wahlkreis 15 Waiblingen über ein Zweitmandat und war finanzpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion.

Ehrungen[Bearbeiten]

Am 5. Mai 2001 erhielt Friedrich-Wilhelm Kiel von Ministerpräsident Erwin Teufel die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.[1] Die Universität Pécs ernannte ihn zum Ehrensenator. Die Städte Pécs und Fellbach verliehen ihm die Ehrenbürgerwürde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Arnold Marhoffer (Red.), Stadt Fellbach (Hrsg.): Friedrich-Wilhelm Kiel: ein streitbarer Liberaler. Fellbach 2000, ISBN 3-9805984-5-4.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Staatsministerium Baden-Württemberg: Liste der Ordensträger 1975–2014. 3. Mai 2014, S. 45, abgerufen am 9. Juni 2014 (PDF; 145 kB).