Friedrich Eggers

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Friedrich Eggers

Hartwig Karl Friedrich Eggers (* 27. November 1819 in Rostock; † 11. August 1872 in Berlin) war deutscher Kunsthistoriker. Er war auch Mitglied im Tunnel über der Spree und im Rütli.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Zunächst lernte er Kaufmann, dann holte er das Abitur nach und studierte ab 1841 in Rostock und Leipzig. Er redigierte eine Zeitlang mit anderen Mitgliedern des Rütli das Deutsche Kunstblatt. Im November 1862 wurde er als Lehrer der Kunstgeschichte an die königliche Akademie der Künste in Berlin berufen. 1871 trat er in das preußische Kultusministerium ein und war dort für bildende Künste zuständig. Er war u.a. mit Theodor Fontane Begründer der Vereinigung Ellora.

Sein ebenfalls aus Rostock stammender Freund Adolf von Wilbrandt nahm ihn als Vorlage für die Figur des bisexuellen Fridolin in seinem Roman Fridolins heimliche Ehe, welcher 1875 veröffentlicht wurde, als Wilbrandt in Wien weilte.[1] Der gemeinsame Freund Fontane schreibt in seiner autobiografischen Schrift Von Zwanzig bis Dreißig, dass Fridolin in dieser „reizenden Geschichte“ „frei nach dem Leben gezeichnet“ wurde.[2]

[Bearbeiten] Werke

Briefe
  • Theodor Fontane und Friedrich Eggers. Der Briefwechsel. Mit Briefen an Karl Eggers und der Korrespondenz von Friedrich Eggers mit Emilie Fontane. Herausgegeben von Roland Berbig. Walter de Gruyter, Berlin / New York 1997, ISBN 3-11-014987-7 (Schriften der Fontane Gesellschaft, Bd. 2).

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Andreas Brunner, Hannes Sulzenbacher: Schwules Wien, Reiseführer durch die Donaumetropole, Promedia, Wien 1998, ISBN 3-85371-131-6, S. 40 f.
  2. Theodor Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig, F. Fontane & Co, Berlin 1898, S. 188
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