Gebirgskamm

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Ein Gebirgskamm (auch Bergkamm, schweizerisch Krete) ist eine Reihe von Gipfeln eines Gebirges, die, nur durch Scharten oder Gebirgssättel voneinander getrennt, über Gebirgsgrate miteinander verbunden sind.

Der Ostgrat der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Blick zum Steineberg (links)

Als geomorphologischer Typus ist der Kamm ein in mehr oder minder regelmäßigen Abständen von Gipfel zu Gipfel laufender Grat, und man spricht etwa von Kammgebirge.

Als Hauptkamm bezeichnet man die Linie der höchsten Erhebungen eines Gebirges. Ein Hauptkamm ist oft eine Wasser- und Wetterscheide und häufig auch eine politische Grenze. Vom Hauptkamm seitlich abfallende Gebirgskämme werden Seiten- oder Nebenkämme genannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Duden