Gefecht bei Luckau

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Gefecht bei Luckau
Verlauf des Frühjahrsfeldzugs
Verlauf des Frühjahrsfeldzugs
Datum 4. Juni 1813
Ort Luckau
Ausgang Sieg Preußens
Konfliktparteien
Frankreich 1804Erstes Kaiserreich Frankreich Preussen KonigreichKönigreich Preußen Preußen
Russisches Kaiserreich 1721Russisches Kaiserreich Russland
Befehlshaber
Frankreich 1804Erstes Kaiserreich Charles Oudinot Preussen KonigreichKönigreich Preußen Friedrich von Bülow
Truppenstärke
32.000 15.000
Verluste
2.500 Tote, 800 Gefangene, 3 Geschütze 700 Tote und Verwundete

Das Gefecht bei Luckau fand am 4. Juni 1813 im Zuge der Befreiungskriege gegen das napoleonische Frankreich statt. Der französische Marschall Oudinot traf hier bei seinem Vormarsch auf das etwa 70 km weiter nördlich liegende Berlin überraschend auf das preußische Armeekorps unter General von Bülow. Bülow, der den Auftrag hatte, mit seinen preußischen und russischen Soldaten die Mark Brandenburg und Berlin zu sichern, gelang es durch seinen Sieg über Oudinot, den Vormarsch der französischen Truppen auf die preußische Hauptstadt zu vereiteln.

Luckau wurde bei den Kämpfen schwer beschädigt; 120 Häuser, vor allem die komplette östliche "Calauer Vorstadt", brannten ab, der Rote Turm wurde beschädigt.

Auf dem Schanzenberg im Westen der Stadt finden sich die ehemaligen Verteidigungsanlagen der Preußen und ein an das Gefecht erinnerndes Denkmal.

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