Geistheilung
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Geistiges Heilen (Synonyme: Geistige Heilung, Geistheilung, paranormale Heilung) bezeichnet verschiedene religiöse, magische oder esoterische Methoden zur Behandlung von Krankheiten oder Körperschäden. Eine Wirksamkeit, die über den Placeboeffekt hinausgeht, ist nicht nachgewiesen.[1]
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[Bearbeiten] Methoden
Beispiele für Methoden der Geistheilung sind Handauflegen, Therapeutic Touch, Besprechen, Gesundbeten, Exorzismus, Krankenwallfahrten, Magnetopathie, Heilenergetik, Schamanismus, Reiki oder Prana-Heilung.
[Bearbeiten] Geschichte
Religiös-magische Vorstellungen über die heilende Wirkung von göttlichen oder anderen übernatürlichen Kräften lassen sich bis in die Frühzeit der Medizingeschichte zurückverfolgen. Klassische Beispiele aus dem westlichen Kulturkreis sind der Asklepios-Kult bei den Griechen sowie der Heiligenkult und der Exorzismus im Christentum.
[Bearbeiten] Rezeption
Vertretern des Geistigen Heilens wird häufig – besonders von der Schulmedizin – vorgeworfen, Scharlatanerie zu betreiben.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Edzard Ernst: Distant healing--an "update" of a systematic review. In: Wien Klin Wochenschr. 2003 Apr 30;115(7–8):241–5. PMID 12778776
- ↑ Ärzte Zeitung vom 23. Oktober 2008, Seite 16
[Bearbeiten] Weblinks
- Süddeutsche Zeitung (online): Quacksalber und Scharlatane: Heilsame Geschäfte (12. Mai 2007)

