Georg Boomgaarden

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Georg Boomgaarden (* 24. Juni 1948 in Emden) ist ein deutscher Diplomat.

Biografie[Bearbeiten]

Georg Boomgaarden studierte nach dem Abitur Geophysik an der Universität Kiel. 1974 trat er in den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland ein. Zunächst war er an den deutschen Botschaften in Moskau (1976–1980) und Buenos Aires (1980–1983) sowie in der Zentrale des Auswärtigen Amts (1983–1989) tätig. Anschließend war er Botschafter in Nicaragua (1989–1992) und danach Leiter der Wirtschaftsabteilung der Botschaft in Moskau (1992–1995). Seit 1995 war er in der Zentrale des Auswärtigen Amts für die Beziehungen zu Lateinamerika zuständig, ab 2002 als stellvertretender Abteilungsleiter. Ab Februar 2003 war Boomgaarden Botschafter in Spanien, von Juli 2005 bis Ende Juni 2008 war er Staatssekretär des Auswärtigen Amts. Bis 2013 war er wieder als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Einsatz, diesmal als Botschafter am britischen Königshof.[1] Sein 2014 ernannter Nachfolger ist Peter Ammon.[2]

Georg Boomgaarden ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist Mitglied der SPD.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Durch Auslandszulagen ist der Wechsel von der B11-Besoldung eines Staatssekretärs auf einen B9-Botschafterposten ohne Einkommensverlust möglich, vgl. Günter Bannas in der FAZ vom 27. Juli 2012, S. 10.
  2. Meldung über Botschafterernennungen, spiegel.de, 15. Januar 2014, abgerufen am 20. Januar 2014

Weblinks[Bearbeiten]