George Humphrey

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Dieser Artikel behandelt den englischen Psychologen. Zum gleichnamigen US-amerikanischen Politiker siehe George M. Humphrey.

George Humphrey (* 17. Juli 1889 in Kent; † 1966) war ein englischer Psychologe und Lerntheoretiker. Sein Hauptwerk The Nature of Learning entstand bereits 1933.

George Humphrey studierte zunächst klassische Literatur an der University of Oxford, wechselte dann aber das Fach und studierte Psychologie an der Universität Leipzig bei Wilhelm Wundt und schließlich an der Harvard University, wo er 1920 auch seinen Doktortitel in Psychologie zugesprochen bekam. 1924 wurde er Professor für Philosophie an der Queen's University in Kingston (Kanada). 1947 verließ er Kanada und zog wieder nach Oxford, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand (1956) Direktor des dort neu gegründeten Instituts für experimentelle Psychologie war.

Humphrey führte an der Queen's University unter anderem die experimentelle Psychologie ein und erweiterte stetig das Angebot an Lehrveranstaltungen im Fach Psychologie. Im Zweiten Weltkrieg entwickelte Humphrey einen Einstellungstest für die Streitkräfte der Alliierten. Auch die erste systematische Beschreibung des Phänomens Habituation stammt von Humphrey; diese Form des Lernens war sein hauptsächliches Forschungsgebiet in Kanada. Unter einem Pseudonym schrieb Humphrey auch zwei Romane.

Werke[Bearbeiten]

George Humphrey: The Nature of Learning and its relation to the living system. London 1933.