Georges Lentz

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Georges Lentz (* 22. Oktober 1965 in Luxemburg) ist ein in Sydney (Australien) und Berlin lebender luxemburgischer Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Lentz studierte von 1983 bis 1990 Musik am Pariser Konservatorium und an der Musikhochschule Hannover und lebt seit 1990 in Australien. 2012-2013 war er Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg. Lentz verbringt stets einen Teil des Jahres in Berlin.

Werke[Bearbeiten]

Seine Musik ist von der Astronomie, der endlosen Weite der australischen Landschaft sowie von der Malerei der australischen Aborigines beeinflusst, und ist Ausdruck der geistig-religiösen Überzeugungen, Fragen und Zweifel des Komponisten. Sie wird von führenden Orchestern (Deutsches Sinfonieorchester Berlin, Gürzenich-Orchester Köln, Bamberger Symphoniker, Düsseldorfer Symphoniker, Nederlands Radiofilharmonisch Orkest, Hallé Orchestra Manchester, BBC National Orchestra of Wales, Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Sydney Symphony, Melbourne Symphony) und in berühmten Konzerthäusern aufgeführt (Philharmonie Berlin, Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, Suntory Hall Tokyo, Sydney Opera House). Der Komponist arbeitet seit 1989 an einem „Caeli enarrant…“ („Die Himmel erzählen…“ - Psalm 19) betitelten Werkzyklus. Sein Orchesterwerk „Guyuhmgan“ wurde 2002 bei der „Tribune Internationale des Compositeurs“ der UNESCO in Paris ausgezeichnet. Lentz schreibt selten neue Werke. Seine vorerst letzten Werke sind ein Bratschenkonzert für Tabea Zimmermann, „Monh“, welches von dieser im Juli 2005 uraufgeführt wurde, sowie ein einstündiges Werk für Solo-E-Gitarre, Ingwe (2003-2009) für den jungen australischen Gitarristen Zane Banks.

Sämtliche Werke sind bei der Universal Edition Wien verlegt.

Weblinks[Bearbeiten]