Georgy Girl

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Filmdaten
Deutscher Titel Georgy Girl
Originaltitel Georgy Girl
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1966
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Silvio Narizzano
Drehbuch Peter Nichols,
Margaret Forster
Produktion Otto Plaschkes,
Robert A. Goldston
Musik Alexander Faris
Kamera Kenneth Higgins
Schnitt John Bloom
Besetzung

Georgy Girl ist ein britischer Liebesfilm des Regisseurs Silvio Narizzano aus dem Jahr 1966. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Margaret Forster. Kinostart in Deutschland war der 4. August 1966.

Handlung[Bearbeiten]

Georgina ist eine 22-jährige Frau aus der Londoner Arbeiterklasse. Sie verfügt über musikalisches Talent, gute Bildung und hat einen herben Charme, außerdem ist sie einfallsreich und liebt Kinder. Sie hält sich selbst für unattraktiv, kleidet sich unvorteilhaft, ist unsicher beim Flirten und hatte bislang noch keinen Freund.

Georginas Eltern sind bei dem erfolgreichen Geschäftsmann James Learnington angestellt. Der 49-jährige Mann hatte eine harte und lieblose Kindheit, sieht Georgina aufwachsen und ist für sie wie ein zweiter Vater. Als Georgina, die er liebevoll Georgy nennt, zu einer jungen Frau herangewachsen ist, ändern sich seine Gefühle. Er bietet ihr einen Vertrag an, durch den sie ein Leben in Luxus führen kann, wenn sie ihn heiratet. Georgy lehnt ab, Learningtons Auftreten als Geschäftsmann lässt sie kalt.

Georgys Zimmergenossin und beste Freundin ist die oberflächliche Meredith, die Georgy als unbezahlte Hilfskraft ansieht. Als Meredith von ihrem Freund Jos Jones schwanger wird, heiraten die beiden. Jos ist von Meredith enttäuscht und beginnt mit Georgy eine heimliche Affäre. Meredith bringt eine Tochter zur Welt, kümmert sich aber nicht um diese. An Jos hat sie ebenfalls kein Interesse mehr und plant, das Kind zur Adoption freizugeben und sich von Jos scheiden zu lassen.

Jos und Georgy bleiben zusammen in der Wohnung und kümmern sich um das Baby, das den Namen Sara erhalten hat. Bald wird klar, dass sich Georgy mehr um das Kind als um die Beziehung zu Jos kümmert. Jos erkennt, dass er kein Interesse an einem Familienleben hat und beendet die Beziehung zu Georgy. Jetzt, da Georgy das Kind alleine erzieht, obwohl keine Blutsbande besteht, versucht das Jugendamt ihr das Kind wegzunehmen.

In der Zwischenzeit ist Learningtons Frau gestorben. Jetzt kann dieser sich seine Gefühle zu Georgina eingestehen und macht ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Sie will das Beste für das Kind und geht eine Ehe ein, die von großen Unterschieden bei Alter und Lebenshintergrund geprägt ist.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Der film-dienst über den Film: „Mit vielen modischen Extravaganzen der 60er Jahre auf Tempo gebrachte Komödie, von einer sympathischen Hauptdarstellerin schwungvoll gespielt. Ein ansprechender Film mit einer nachdenklich stimmenden Note.“[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Lynn Redgrave übernahm die Rolle der Georgy von ihrer Schwester Vanessa Redgrave.
  • Bei der Oscarverleihung 1967 trat Lynn Redgrave gegen ihre Schwester Vanessa an. Beide unterlagen Elizabeth Taylor, die den Oscar für ihre Rolle in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? bekam.
  • Den ihr verliehenen NYFCC Award teilte sich Lynn Redgrave mit Elizabeth Taylor.
  • Cutter John Bloom bekam 1983 für seine Arbeiten an Gandhi einen Oscar.
  • Der Film war die Grundlage für ein erfolgloses Bühnenmusical mit dem Titel Georgy.
  • Die Titelmelodie "Georgy girl" wurde als Single millionenfach verkauft und der größte Erfolg der australischen Folk-Gruppe The Seekers.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)