Gerhard Schulz (Literaturwissenschaftler)

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Gerhard Schulz (* 3. August 1928 in Löbau) ist ein Literaturwissenschaftler. Bekannt wurde der emeritierte Professor der Germanistik als Autor von zwei Standardwerken zur deutschsprachigen Literatur von 1789 bis 1830.

Schulz promovierte an der Universität Leipzig und verließ 1959 Europa. Nach Aufenthalten an den Universitäten Melbourne und Adelaide wurde er 1965 auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Germanistik an der Universität von Western Australia in Perth berufen. 1969 erhielt Schulz den Lehrstuhl für Germanic Studies an der Universität Melbourne. Seit 1993 ist er Professor emeritus dieser Bildungseinrichtung.

Er rezensiert regelmäßig literarische Neuerscheinungen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und gehört zu den Unterzeichnern des Frankfurter Appells gegen die Rechtschreibreform.

Preise[Bearbeiten]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Die deutsche Literatur zwischen Französischer Revolution und Restauration. Teil 1. Das Zeitalter der Französischen Revolution: 1789–1806. München 1983, ISBN 3-406-00727-9.
  • Die deutsche Literatur zwischen Französischer Revolution und Restauration. Teil 2. Das Zeitalter der Napoleonischen Kriege und der Restauration: 1806–1830. München 1989, ISBN 3-406-09399-X.
  • Exotik der Gefühle. Goethe und seine Deutschen. München 1998, ISBN 3-406-44206-4.
  • Kleist. Eine Biographie. München 2007, ISBN 978-3-406-56487-1.
  • Novalis. Leben und Werk Friedrich von Hardenbergs, C. H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62781-1.

Weblinks[Bearbeiten]