Gilbert Marshal, 4. Earl of Pembroke

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Tod des Gilbert Marshal
(Darstellung aus der Chronica Majora des Matthäus Paris, 13. Jahrhundert)

Gilbert Marshal, 4. Earl of Pembroke († 27. Juni 1241), war ein englischer Peer und erblicher Lord Marshal von England. Er war der dritte Sohn von William Marshal, 1. Earl of Pembroke, und der Isabel de Clare.

Gilbert schlug ursprünglich eine kirchliche Laufbahn ein. Nachdem aber seine älteren Brüder William 1231 und Richard 1234 ohne Erben gestorben waren, erbte er die Würde eines Earl of Pembroke. Am 1. August 1235 heiratete er die Prinzessin Marjorie († 1244), eine Tochter von König Wilhelm I. von Schottland. Zusammen mit seinem Schwager Richard von Cornwall nahm er 1236 das Kreuz, beteiligte sich aber nicht an dessen Kreuzzug nach Palästina.

Matthäus Paris berichtete von Gilberts Tod, als er bei einem Turnier in der Nähe von Hertford ein ihm unbekanntes italienisches Streitross ritt, das ihn beim vollen Galopp abwarf und zu Tode trampelte. Er wurde neben seinem Vater in der Temple Church von London bestattet. Da er keine Kinder hatte, erbte sein Bruder Walter seine Titel und Ländereien.

Literatur[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Richard Marshal Earl of Pembroke
Marshal of England

1234–1241
Walter Marshal