Gründerväter

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Gründerväter sind Personen, die an der Gründung einer politischen Einrichtung oder an der Geburt der Idee einer neuen Einrichtung beteiligt sind. Gründerväter werden später oft in der Einrichtung in hohen Ehren gehalten.

Manche ordnen den Begriff dem Sexismus zu, weil in ihm die Rolle der Frauen mehr vernachlässigt wird als in Gestalter oder Gründer. Gegner dieser Ansicht sehen alternative Begriffe als übertriebene Beispiele für Politische Korrektheit und argumentieren, dass Gründerväter exakt die Realität der Zeit widerspiegelt.

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[Bearbeiten] Bundesrepublik Deutschland

  • Die Bundesrepublik Deutschland, die nach dem zweiten Weltkrieg in Trümmern lag, hat viele Gründerväter und -mütter. Exemplarisch werden häufig Konrad Adenauer, Theodor Heuss und Kurt Schumacher stellvertretend für das politische, Ludwig Erhard für das wirtschaftliche und Fritz Walter für das gesellschaftliche Deutschland genannt. Wesentlichen Anteil am Aufbau der Republik hatten auch die "Trümmerfrauen", die mit ihrer Arbeit die Grundvoraussetzung für den Fortbestand der Innenstädte schufen.

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