Gustav Georg Zeltner

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Gustav Georg Zeltner, Kupferstich von Johann Christoph Sysang (1724)

Gustav Georg Zeltner (* 16. September 1672 in Hilpoltstein; † 20. Juli 1738 in Poppenreuth) war ein lutherischer Theologe. Zeltner verfasste zahlreiche theologische und historische Schriften.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Zeltner wurde als Sohn eines Predigers geboren. Von 1689 bis 1694 studierte er an der Universität Jena Philosophie und Theologie. 1695 übernahm er das Amt des Inspektors der Alumnen in Altdorf. 1698 wechselte er nach Nürnberg und arbeitete dort als Vikar und als Professor für Metaphysik am Aegidianum. Zwei Jahre später wurde er zum Diaconus an St. Sebald (Nürnberg) ernannt.

Während seiner Zeit in Nürnberg promovierte Zeltner im Fach Theologie und kehrte 1706 zurück nach Altdorf, um an der dortigen Universität Theologie und Orientalistik zu lehren.

Seinen Lebensabend verbrachte Zeltner in Poppenreuth, wo er von 1730 bis zu seinem Tod die Stelle des Pfarrers bekleidete.

Werke[Bearbeiten]

Titelblatt der Vitae theologorum Altorphinorum a condita Academia, 1722
  • Deborae inter prophetissas eruditio tanquam eruditarum foeminarum ex Hebraea gente specimen, 1708
  • De erudita virgine Iudaea per transennam docente. Altdorf 1717
  • Vitae theologorum Altorphinorum a condita Academia, 1722
  • Historia Crypto-Socinismi Altorfinae quondam Academiae infesti arcana, 2 Bde., 1729

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gustav Georg Zeltner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien