Harper’s Bazaar

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Harper’s Bazar
Titelseite der Ausgabe vom 3. Oktober 1868

Harper’s Bazaar ist ein international erscheinendes Modemagazin aus den USA, das gegenwärtig in 29 Ländern mit eigenständigen Ausgaben vertreten ist. Jeden Monat werden herausragende Fotografen, Künstler, Designer und Autoren eingeladen, ihre Sicht auf die Welt der Mode, Schönheit und Popkultur zu schildern. Das Magazin gehört zur Hearst Corporation und gilt bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als schärfstes Konkurrenzprodukt zur Vogue.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Erstausgabe der damals noch Harper’s Bazar genannten Zeitschrift erschien 1867 und stellte das erste Magazin dieser Art dar. Gegründet wurde es von den Verlegern Harper & Brothers (später HarperCollins), die auch Harper’s Magazine herausgaben. Seither entwickelte sich das Blatt zum Hort für außergewöhnliche Talente. Unter anderem arbeiteten Moderedakteure wie Carmel Snow, Alexei Brodowitsch, Diana Vreeland, Anna Wintour, Carrie Donovan, Millicent Fenwick oder Liz Tilberis und renommierte Fotografen wie Man Ray, Nickolas Muray, Louise Dahl-Wolfe, Richard Avedon, Inez van Lamsweerde, Diane Arbus und Patrick Demarchelier für das Magazin.

Verbreitung[Bearbeiten]

Außer in den USA erscheint Harper’s Bazaar in Argentinien, Australien, Brasilien, Bulgarien, China, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Kasachstan, Malaysia, Polen, Rumänien, Russland, Singapur, Spanien, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, der Türkei, der Ukraine, Vietnam sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zudem wird in Hongkong eine englischsprachige Version vertrieben und für ganz Lateinamerika eine einheitliche Ausgabe in spanischer Sprache verlegt.

Das Modemagazin erlangte im Juli 2006 einen neuen Bekanntheitsgrad, nachdem Britney Spears nackt mit schwarzen Haaren und im sechsten Monat schwanger auf der Titelseite der US-Ausgabe posierte.

Eine deutsche Ausgabe von Harper’s Bazaar existierte von 1985 bis 1999. Seit 2013 erscheint das Magazin wieder im Burda-Verlag.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sebastian Hammelehle: Deutsche Ausgabe „Harper's Bazaar“: Das Bling-Ding. In: Spiegel Online. 30. August 2013, abgerufen am 30. August 2013.