Heinrich Zell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
z.B. für die Behauptung, das Alexander Scultetus Vorarbeiten zu Preußen-Karte leistete. --Succu 15:10, 23. Aug. 2011 (CEST)

Heinrich Zell war ursprünglich Kartograf, dann Astronom und von 1555 bis 1564 Bibliothekar der Herzogtum Preußen-Schlossbibliothek in Königsberg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Als Schüler von Sebastian Münster, Neffe des Straßburger Theologenehepaares Matthäus Zell und Katharina Schütz-Zell sowie Verwandter des Nürnberger Kartografen und Holzschnitzers Christoph Zell kam er 1539 mit Rheticus nach Frauenburg zu Nikolaus Kopernikus und unterstützte diesen bei der Herausgabe der Narratio prima, die in Danzig erfolgte.

Da er 1533 schon eine Europakarte erstellt hatte, schuf er 1542 ein Karte von Preußen, die auf den Vorarbeiten von Alexander Scultetus, Kopernikus und Rheticus aufbaute und von Münster, Abraham Ortelius und Caspar Schütz veröffentlicht wurde.[1] Mit Ein neuwe und eygentlich Beschreibung des Teutschen Lands folgte 1560 eine Deutschlandkarte in vier Holzschnitten.

Laut der Kopernikus-Biographie von Pierre Gassendi aus dem Jahr 1654 hatte er Kenntnis von dessen 1543 veröffentlichen Hauptwerk De Revolutionibus Orbium Coelestium und war ein früher Anhänger dessen Weltbilds.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Care and Conservation of Manuscripts: [1]
  • Encyclopedia of Library and Information Science: [2]
  • Pierre Gassendi, Oliver Thill: The Life of Copernicus (1473–1543) [3]
  • Leo Bagrow: History of Cartography, 1964 [4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karl Heinz Burmeister: Georg Joachim Rheticus as a geographer and his contribution to the first map of Prussia, in: Imago Mundi, Band 23, S. 73–76.