Heizlüfter

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elektrischer Heizlüfter aus den 1950er Jahren
elektrischer Heizlüfter

Ein Heizlüfter ist ein elektrisch oder mit Brenngas betriebener Ventilator, der über ein Heizelement zur Erwärmung der durchströmenden Luft verfügt.

Heizlüfter werden oft als Ergänzung oder als Ersatz für eine Zentralheizung eingesetzt. Ein mobiler Betrieb ist den gasbetriebenen Geräten ( sogenannten Heizkanonen) vorbehalten, da ein Betrieb mit einem Akkumulator aufgrund des hohen Strombedarfes nicht praktikabel ist. Dabei werden die Abgase in den Raum geblasen, auf eine ausreichende Frischluftzufuhr (als Verbrennungsluft und Atemluft) ist zu achten.

[Bearbeiten] Praktischer Betrieb

Standardgeräte verfügen meist umschaltbar über 1 oder 2 kW Heizleistung, bessere Geräte zusätzlich über einen Thermostaten. Vorteilhaft ist die schnelle und in Steckdosennähe überall verfügbare Wärme, nachteilig der schlechte Gesamtwirkungsgrad, wenn der Strom aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, verglichen mit deren direkter Verfeuerung vor Ort.

[Bearbeiten] Überhitzungsschutz

Zum Schutz gegen Überhitzung des Gerätes (in der elektrischen Version) ist in der Nähe des Heizelementes ein Bimetallstreifen in den Stromkreislauf eingebaut. Bei Überhitzung unterbricht er den Stromkreis, indem er sich verbiegt und dadurch den Kontakt verliert. Ohne diese Sicherheitsfunktion kann unter Umständen das Kunststoffgehäuse überhitzen und schmelzen oder sogar Feuer fangen.

Daher ist beim Betrieb eines Heizlüfters darauf zu achten, dass dieser möglichst frei steht und der Luftstrom nicht behindert wird. Stauwärme (durch zu wenig Ansaugluft oder versperrten Abluftweg) führt in kurzer Zeit zu einer Überhitzung des Gerätes und dessen Abschaltung.

[Bearbeiten] Siehe auch

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