Energiekrise

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Als Energiekrise wird eine Phase bezeichnet, in der die vorhandenen Energiereserven nicht mehr in der Lage sind, den Bedarf ausreichend zu decken. Als mögliche Folgen werden signifikante Preissteigerungen für Energieträger, Rationierungen, der Zusammenbruch von Wertschöpfungsketten und Rezessionen genannt.

Holz[Bearbeiten]

Lange Zeit war Holz in Europa der wichtigste Energielieferant. Die steigende Holznot und die damit verbunde erste Energiekrise in Europa führte aber Anfang des 17. Jahrhunderts (ausgehend von Großbritannien) dazu, dass Kohle das Holz als den wichtigsten Energieträger verdrängte.

Fossile Energie[Bearbeiten]

Aufgrund endlicher Lagerstätten ist die absehbare Erschöpfung fossiler Energieträger einer der Gründe, warum erneuerbare Energien derzeit vermehrt Interesse finden. Auch Energieeinsparungen, Effizienzsteigerungen sowie Suffizienz- und Resilienzmaßnahmen im Verbrauch fossiler Energieträger werden als mögliche Auswege aus der Energiekrise diskutiert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert B. Laughlin: Der Letzte macht das Licht aus - Die Zukunft der Energie, Piper Vlg., Piper TB 30278, München 2013, ISBN 978-3-492-30278-4 (amerik. Originalausgabe: Powering the Future: How We Will (Eventually) Solve the Energy Crisis and Fuel the Civilization of Tomorrow. Basic Books, 2011). (R. B. Laughlin ist Physik-Nobelpreisträger.)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Energiekrise – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien