Herbert Turnauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: es mangelt u. a. an "neutralen" belegen und die "historie" nicht korrekt "wiedergegeben" (dazu gehören auch "auslassungen") Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Herbert Turnauer (* 29. Juli 1907 in Prag; † 8. Jänner 2000 in Wien) war ein österreichischer Unternehmer.

Leben[Bearbeiten]

In den 1930er Jahren betrieb, der aus einer Prager Industriellenfamilie stammende Turnauer, in Prag eine kleine Lackfabrik. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er, nachdem er alles verloren hatte und aus seiner Heimat vertrieben wurde, zuerst in Mödling eine aus dem Jahr 1890 stammende Lackfabrik von Peter Stoll[1], mit einem Hilfsarbeiter und einem Chemiker, dem Erfinder wasserlöslicher Kunstharze Herbert Hönel, auf. Mit der Firma übersiedelte Turnauer 1957 nach Guntramsdorf. Diese Fabrik wurde der größte Lackerzeuger in Österreich. Sie hieß Stolllack bis zu ihrem Verkauf an den Hoechst-Konzern im Jahr 1969. Turnauer gründete 1949 die Firma Isovolta (Österreichische Isolierstoffwerke AG). 1962 erwarb er die Mehrheit an der Teich AG, die sich mit der Aluminiumverarbeitung beschäftigt. 1969 gründete er die Constantia Industrieholding AG, bei der auch der frühere ÖVP-Parteiobmann Josef Taus Vorstandsdirektor war. Seine Constantia Industrieholding umfasste fast 50 Werke im In- und Ausland. Turnauer pflegt einen autoritären Führungsstil, galt als Monarchist und trat politisch als Förderer von Jörg Haider auf. Der Großindustrielle galt als Workaholic und mied die Öffentlichkeit. Er wurde auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 1, Reihe A, Nummer 6) bestattet.

Nachkommen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Die Entwicklung des Qualitätsmanagements und die Auswirkungen auf die Betriebsorganisation und im soziokulturellen Handlungsfeld “ (PDF; 9,5 MB) Dissertation von 2009, abgerufen am 24. September 2012

Weblinks[Bearbeiten]