Herbstmilch – Lebenserinnerungen einer Bäuerin

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Autobiografie von Anna Wimschneider. Für die gleichnamige Verfilmung von Joseph Vilsmaier siehe Herbstmilch (Film).

Herbstmilch – Lebenserinnerungen einer Bäuerin ist der autobiographische Lebensbericht der Bäuerin Anna Wimschneider (1919–1993) aus dem Jahr 1985. Dieser in einfacher Erzählsprache verfasste Bericht über die Lebensgeschichte einer bis dahin unbekannten Person wurde zu einem der größten Erfolge in der Geschichte des deutschen Buchhandels. Die Autobiographie war über drei Jahre in den Bestsellerlisten. Wimschneider erzählt von den harten Lebensbedingungen als bayerische Bauerntochter von der Kindheit an: Als Achtjährige übernimmt sie 1927 die Aufgaben der Bäuerin auf dem väterlichen Bauernhof. Während der Kriegszeit muss sie den Hof ihres Mannes bewirtschaften, der zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Erzählung bietet ihren Lesern und vor allem Leserinnen reiche Identifikationsmöglichkeiten.

Der Titel des Buchs bezieht sich auf sauer gewordene Milch, die sich nicht mehr zum Verkauf eignet und daher von den Bauern selbst verzehrt wurde und ein wichtiges Lebensmittel darstellte (siehe Herbstmilchsuppe).

Verfilmung[Bearbeiten]

Das Buch wurde 1988 von Joseph Vilsmaier mit seiner Ehefrau Dana Vavrova und Werner Stocker in den Hauptrollen verfilmt, mit der Musik von Norbert Jürgen Schneider.

Ausgaben[Bearbeiten]