Bayerische Staatsbibliothek

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Bayerische Staatsbibliothek
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Logo der Bayerischen Staatsbibliothek

Gründung 1558 als Hofbibliothek
Bestand 10.062.000[1]
Bibliothekstyp Universalbibliothek
Koordinaten 48° 8′ 50″ N, 11° 34′ 50″ O48.14735833333311.580611111111Koordinaten: 48° 8′ 50″ N, 11° 34′ 50″ O
Ort München
ISIL DE-12
Betreiber Freistaat Bayern
Leitung Generaldirektor Rolf Griebel
Website www.bsb-muenchen.de/
Fassade der Bayerischen Staatsbibliothek, 2011
Eingangsportal der Bayerischen Staatsbibliothek mit vier Gelehrten Aristoteles, Homer, Thukydides und Hippokrates
Restauriertes Treppenhaus
Allgemeiner Lesesaal
Luftbildaufnahme

Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) in München ist die zentrale Landesbibliothek des Freistaates Bayern und eine der bedeutendsten europäischen Universalbibliotheken. Sie genießt als internationale Forschungsbibliothek Weltrang. Ihr Bestand beläuft sich auf etwa 10,06 Millionen Bände (Stand 2013).[1] Darüber hinaus verfügt sie in ihrem Altbestand über eine der wichtigsten Handschriftensammlungen der Welt, die umfangreichste Sammlung von Inkunabeln in Deutschland, sowie zahlreiche weitere bedeutende Sondersammlungen.

Seit 1663 existiert ein Pflichtexemplarrecht, d. h., dass von jedem in Bayern erscheinenden Druckwerk zwei Exemplare an die Bayerische Staatsbibliothek abgeliefert werden müssen. Das gilt auch heute unverändert. Darüber hinaus ist die Bayerische Staatsbibliothek die zweitgrößte Zeitschriftenbibliothek Europas (nach der British Library). Die BSB gibt die Fachzeitschrift Bibliotheksforum Bayern und – gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin – seit 2007 das Bibliotheksmagazin heraus.

Aufgaben[Bearbeiten]

Benutzung[Bearbeiten]

Ende 2012 zählte die Bibliothek 75.000 eingeschriebene, aktive Nutzer und 1.970.000 Entleihungen. Die Lesesäle der Bayerischen Staatsbibliothek werden täglich von etwa 3000 Menschen benutzt. Im Allgemeinen Lesesaal, der täglich von 8 bis 24 Uhr geöffnet ist, sind rund 111.000 Bände, überwiegend Nachschlagewerke, frei zugänglich. Im Zeitschriftenlesesaal liegen rund 18.000 aktuelle Hefte laufender Zeitschriften aus. Die Abteilungen Handschriften und Alte Drucke, Karten und Bilder, Musik sowie Osteuropa, Orient und Ostasien unterhalten eigene Lesesäle mit Freihandbeständen. Aus den Magazinen werden täglich rund 1500 Bände zur Benutzung im Allgemeinen Lesesaal bereitgestellt. 2010 wurde ein neuer Forschungslesesaal mit Schwerpunkt Geschichtswissenschaften und Bavarica eingerichtet (Aventinus-Lesesaal).

Bestand[Bearbeiten]

Exlibris der Bibliotheca Regia Monacensis

Die Sondersammelgebiete[Bearbeiten]

  • Geschichte, Allgemeines
  • Vor- und Frühgeschichte
  • Byzanz
  • Klassische Altertumswissenschaft einschl. Alte Geschichte. Mittel- und Neulateinische Philologie
  • Geschichte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz
  • Geschichte Frankreichs und Italiens
  • Rumänien
  • Rumänische Sprache und Literatur
  • Albanische Sprache und Literatur
  • Ost- Ostmittel- und Südosteuropa (im Einzelnen: Russland, Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Polen, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Makedonien, Albanien, Kosovo)
  • Neuzeitliches Griechenland (inklusive Sprache und Literatur)
  • Musikwissenschaft
  • Informations-, Buch- und Bibliothekswesen

Organisation[Bearbeiten]

Direktion[Bearbeiten]

Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek ist Rolf Griebel, Stellvertreter des Generaldirektors ist Klaus Ceynowa. Zur Direktion gehören ferner das Direktionsbüro, das Direktionsreferat sowie die Stabsreferate Öffentlichkeitsarbeit und Informationstechnologie.

Frühere Bibliotheksleiter:

Hauptabteilungen[Bearbeiten]

Zentralabteilung[Bearbeiten]

Die Zentralabteilung erledigt die allgemeine Verwaltung, außerdem ist sie Dienstleister für alle Gebiete der Bibliothek. Sie betreut die Aufgabengebiete „Haushalt“, „Personal“ und „Interne Dienste, Bau“.

Bestandsaufbau und Erschließung[Bearbeiten]

Medien aller Art werden in dieser Abteilung erworben (Zugangsarten sind Geschenk, Kauf, Lizenzierung, Pflichtablieferung und Tausch) und sowohl formal als auch sachlich katalogisiert. Die Abteilung ist in drei Abteilungsstränge unterteilt: BA/ES 1 (Monographien, Fachportale, Medienetat), BA/ES 2 (Periodika, Lizenzen, Elektronisches Publizieren) und BA/ES 3 (Münchener Digitalisierungszentrum; Langzeitarchivierung; Bayerische Landesbibliothek Online; Bestandserhaltung). Der Bereich Bestandserhaltung ist für den Schutz der Bibliotheksmedien ab 1850 gegen Beschädigung und Verfall zuständig.

Benutzungsdienste[Bearbeiten]

Die Abteilung Benutzungsdienste vermittelt die Bestände und Dienstleistungen der Bibliothek. Die Abteilung untergliedert sich in die Bereiche Dokumentbereitstellung, Dokumentverwaltung, Dokumentlieferung und Informations- und Lesesaaldienste.

Handschriften und Alte Drucke[Bearbeiten]

Die Abteilung für Handschriften und Alte Drucke ist für die wertvollsten historischen Bestände der Bibliothek zuständig. Dieses kostbare Erbe begründet das weltweite Renommee der Bayerischen Staatsbibliothek. Die Abteilung verfügt über einen speziellen Lesesaal, der für die Arbeit mit alten Büchern besonders ausgestattet ist.

Sonderabteilungen[Bearbeiten]

Abteilung Karten und Bilder[Bearbeiten]

Diese Abteilung verwaltet gedruckte Karten von 1500 bis heute, Atlanten, kartografisches Schrifttum und das Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek. Zum Bildarchiv gehören auch Teile der Archive Heinrich Hoffmann, Bernhard Johannes und Felicitas Timpe. Die Abteilung Karten und Bilder verfügt gemeinsam mit der Musikabteilung über einen eigenen Lesesaal.

Musikabteilung[Bearbeiten]

Quantität und Güte ihrer historischen Bestände sowie das weite Erwerbungsprofil machen die Musikabteilung zu einer international bedeutenden Musikbibliothek ersten Ranges. Ihre Anfänge gehen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Der Sammelschwerpunkt „Musikwissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird in dieser Abteilung betreut. Den Benutzern steht der Lesesaal Musik, Karten und Bilder zur Verfügung.

Orient- und Asienabteilung[Bearbeiten]

Die orientalischen Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek umfassen mehr als 260.000 Bände in Arabisch, Armenisch, Georgisch, Hebräisch, Jiddisch, Mongolisch, Persisch, Tibetisch und in indischen Sprachen. Die asiatischen Bestände schließen über 310.000 Bände in den Sprachen Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Thai und Vietnamesisch ein. Die Handbestände sind zusammen mit denen der Osteuropaabteilung im Ost-Lesesaal zugänglich.

Osteuropaabteilung[Bearbeiten]

Die Osteuropaabteilung ist die größte Sonderabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek mit rund einer Million Bänden zu und aus Osteuropa von der frühen Neuzeit bis ins 21. Jahrhundert. Sie befasst sich neben dem osteuropäischen Raum im engeren Sinn auch mit Ostmittel- und Südosteuropa sowie dem asiatischen Teil Russlands. Der Handbestand der Abteilung ist im Ost-Lesesaal der Bibliothek untergebracht.

Überwiegend mit Landesaufgaben betraute Abteilungen[Bearbeiten]

Vorwiegend für Landesaufgaben zuständig sind die Bibliotheksakademie Bayern, die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen sowie die Verbundzentrale des Bibliotheksverbundes Bayern.

Staatliche Regionalbibliotheken[Bearbeiten]

Die regionalen staatlichen Bibliotheken sind Teil des wissenschaftlichen Bibliothekswesens in Bayern. Organisatorisch sind sie der Bayerischen Staatsbibliothek nachgeordnet. Zu ihnen zählen die folgenden staatlichen Bibliotheken:

Geschichte[Bearbeiten]

Der Heiligen Leben Winterteil – Seite aus einer Handschrift aus dem Benediktinerstift Weihenstephan (ca. 1475, in der BSB)

Gegründet wurde die Bibliothek 1558 im Kanzleigewölbe am Alten Hof in München als Hofbibliothek von Herzog Albrecht V. durch den Ankauf zweier Sammlungen: zum einen des Nachlasses des österreichischen Juristen, Orientalisten und kaiserlichen Kanzlers Johann Albrecht Widmannstetter, der aus orientalischen Handschriften und Drucken, Ausgaben klassischer Autoren und Werken aus den Bereichen Theologie, Philosophie und Rechtswissenschaft bestand, zum anderen der Sammlung des Augsburger Patriziers Johann Jakob Fugger,[3] die 1571 erworben werden konnte. Fugger hatte Agenten beauftragt, in Italien, Spanien und den Niederlanden Bände mit Handschriften und Drucken zu sammeln. Dies wurden mehr als 10.000 Bände. Gleichzeitig hatte er in Venedig Handschriften kopieren lassen. Außerdem hatte Fugger 1552 die Handschriften- und Inkunabel-Sammlung des Arztes und Humanisten Hartmann Schedel erworben, die eine der reichsten humanistischen Privatbibliotheken nördlich der Alpen war. Betreut und organisiert hatte die Fugger-Sammlung zunächst der Antwerpener Arzt Samuel Quiccheberg (1529–1567). Er hatte die Aufstellungsordnung der Hofbibliothek Augsburg übernommen. Später wurde die Sammlung von dem Bibliothekar Wolfgang Prommer betreut, der diese sowohl alphabetisch als auch nach Stichworten katalogisiert hatte. Der Nürnberger Aegidius Oertel wurde 1561 der erste Bibliothekar. Die hauptsächlichen Nutzer der Bibliothek waren die 1559 nach München geholten Jesuiten.

Wilhelm V. führte die Sammlung mit weiteren Ankäufen fort:

Im Jahr 1600 umfasste der Bestand 17.000 Bände.

Durch die Säkularisation in Bayern und die Überführung der Kurpfälzischen Hofbibliothek erhielt die Bibliothek um 1803 einen Zuwachs von ca. 550.000 Bänden und 18.600 Handschriften. 1827 erhielt Friedrich von Gärtner den Auftrag zur Planung eines repräsentativen Gebäudes für die Hof- und Staatsbibliothek. Der Bau sollte zunächst in der Ludwigstraße 1 errichtet werden. 1828 sollte der Standort dann gegenüber der Glyptothek am Königsplatz sein; doch noch im gleichen Jahr war als Standort wieder die Ludwigstraße vorgesehen. 1831 wurden die Entwürfe fertig. Wegen Geldmangels erfolgte die Grundsteinlegung erst am 8. Juli 1832. Gebaut wurde die Staatsbibliothek, wie der gesamte nördliche Teil der Ludwigstraße, in den Jahren 1834 bis 1839. Das langgestreckte Bauwerk umschließt zwei Höfe und basiert auf der Palastarchitektur der italienischen Frührenaissance. Die ursprünglichen Sitzfiguren griechischer Gelehrter an der Freitreppe wurden von Ludwig von Schwanthaler geschaffen. Aufgrund der schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg sind die jetzigen Figuren des Aristoteles, Homer, Thukydides und Hippokrates, an der Treppe des Hauptportals, Nachschöpfungen von verschiedenen Künstlern.

Seit 1919 trägt die Bibliothek den Namen Bayerische Staatsbibliothek. Während des Zweiten Weltkrieges kam es trotz Auslagerung von Beständen zum Verlust von über 500.000 Bänden. Das Gebäude selbst wurde zu 85 % zerstört. 1946 begannen der Wiederaufbau des Bibliotheksgebäudes und die Rückführung der ausgelagerten Bestände. Zunächst wurde eine räumliche, aber nicht organisatorische Zusammenlegung mit der fast völlig zerstörten Universitätsbibliothek München überlegt, Widerstand der Universität beendete diese Überlegung aber 1956. Deshalb plante die Staatsbibliothek einen modernen Anbau, in dem zeitgemäße Einrichtungen unterzubringen wären. Der Erweiterungsbau an der Ostseite nach Plänen von Hans Döllgast und Sep Ruf wurde 1966 fertiggestellt. Dieser Anbau, der unter anderem den allgemeinen Lesesaal enthält, wurde 1967 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Der Wiederaufbau wurde 1970 mit der Einweihung des wieder hergestellten Südflügels abgeschlossen. 1988 wurde die Speicherbibliothek Garching in Betrieb genommen.

Die Bayerische Staatsbibliothek hat auch umfangreiche Internetprojekte initiiert. 1997 erfolgte die Einrichtung des Münchner Digitalisierungszentrums und die Erstellung eines Internetauftritts mit eigener Website. Mit der Bereitstellung des konvertierten Blattkatalogs 1841–1952 und des Inkunabelkatalogs 1450–1500 ist heute der gesamte Druckschriftenbestand der Bayerischen Staatsbibliothek online verfügbar. Bei Digitisation on Demand, einem Projekt von derzeit dreizehn Bibliotheken aus mehreren europäischen Ländern, werden auf Anfrage Millionen E-Books erhältlich sein. Am 7. März 2007 wurde von Generaldirektor Rolf Griebel bekanntgegeben, dass Google Book Search für die Staatsbibliothek den Bestand digitalisieren wird, soweit er nicht dem Urheberrecht unterliegt.[4] 2008, im 450. Jahr ihres Bestehens, wurde die Bayerische Staatsbibliothek vom Deutschen Bibliotheksverband als Bibliothek des Jahres ausgezeichnet.[5]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rolf Griebel, Klaus Ceynowa: Die Bayerische Staatsbibliothek. Eine Positionsbestimmung zum 450-jährigen Gründungsjubiläum. München 2009.
  •  Rolf Griebel (Hrsg.): Information, Innovation, Inspiration: 450 Jahre Bayerische Staatsbibliothek. Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11772-5.
  •  Rupert Hacker (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Bayerischen Staatsbibliothek. In: Bayerische Staatsbibliothek – Schriftenreihe, Bd.1. Saur, München 2000, ISBN 3-598-24060-0.
  •  Cornelia Jahn (Hrsg.): Bayerische Staatsbibliothek: ein Selbstporträt. München 1997, ISBN 3-9802700-2-5.
  •  Klaus Haller: Die Bayerische Staatsbibliothek in historischen Beschreibungen. Saur, München 1992, ISBN 3-598-11149-5.
  •  Karl Dachs: Thesaurus librorum: 425 Jahre Bayerische Staatsbibliothek Ausstellung, München, 18. August – 1. Oktober 1983. Reichert, Wiesbaden 1983, ISBN 3-88226-169-2.
  •  Carolyn Krebber: Der Bau der Bayerischen Staatsbibliothek in München von Friedrich von Gärtner. In: Schriften aus dem Institut für Kunstgeschichte der Universität München, Bd.15. tuduv-Verlag, München 1987, ISBN 3-88073-232-9.
  • Franz Georg Kaltwasser: Bayerische Staatsbibliothek: 1972–1992. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie. – 40.1993. – S. 117–134.
  •  Franz Georg Kaltwasser: Bayerische Staatsbibliothek: wechselndes Rollenverständnis im Lauf der Jahrhunderte. Harrassowitz, Wiesbaden 2006, ISBN 3-447-05322-4.
  •  Franz Georg Kaltwasser: Die Bibliothek als Museum: Von der Renaissance bis heute, dargestellt am Beispiel der Bayerischen Staatsbibliothek. Harrassowitz, Wiesbaden 1999, ISBN 3-447-03863-2.
  •  Franz Georg Kaltwasser: Bibliotheksarbeit: Ausgewählte Aufsätze. Harrassowitz, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05627-4 (mit einem Schriftenverzeichnis 1953–2007, Vorwort von Wolfgang Frühwald).
  • Hof- und Staatsbibliothek in München. In: Handbuch der Bibliothekswissenschaft. 2., verm. und verbesserte Aufl., 3. Band, 2. Hälfte. Geschichte der Bibliotheken. Wiesbaden, 1957. S. 370–379.
  • Cornelia Jahn und Dieter Kudorfer: Lebendiges Büchererbe. Säkularisation, Mediatisierung und die Bayerische Staatsbibliothek. Bayerische Staatsbibliothek. Ausstellungskatalog Nr. 74, München 2003, ISBN 3-9807702-3-0.
  • Claudia Fabian: Kulturkosmos der Renaissance. Die Gründung der Bayerischen Staatsbibliothek. Bayerische Staatsbibliothek, Ausstellungskatalog Nr. 79, München 2008, ISBN 978-3-447-05672-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bayerische Staatsbibliothek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Die BSB in Zahlen (Stand: 2013)
  2. Bayerische Staatsbibliothek: Nibelungenlied-Handschriften aus der Bayerischen Staatsbibliothek, 5. Oktober 2011
  3. Uwe Jochum: Kleine Bibliotheksgeschichte. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Reclam, 2007, ISBN 978-3-15-017667-2, S. 93
  4. „Google digitalisiert in Bayern: Mit Hybridantrieb ins Netz“, FAZ, 8. März 2007
  5. Pressemitteilung vom 18. Juni 2008