Holtwick (Haltern)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

51.7533333333337.132585Koordinaten: 51° 45′ 12″ N, 7° 7′ 57″ O

Holtwick
Höhe: 85 m
Fläche: (Kirchspiel Haltern:)
92,30 km²dep1
Einwohner: 854 (31. Dez. 2006)
Postleitzahl: 45721
Vorwahl: 02364
Straße in Haltern-Holtwick

Straße in Haltern-Holtwick

Holtwick im südwestlichen Münsterland ist mit 854 Einwohnern der kleinste Ortsteil der Stadt Haltern am See in nordrhein-westfälischen Kreis Recklinghausen. Er besteht aus den Teilen Holtwick, Tannenberg und Lünzum (häufig mit HoTaLü abgekürzt).

Geographische Lage[Bearbeiten]

Holtwick liegt im Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland, etwa 4 km (Luftlinie) westnordwestlich vom Zentrum der Halterner Kernstadt. In Richtung Nordwesten steigt die Landschaft zum Waldbeerenberg (145,9 m) an, der höchsten Erhebung der Hohen Mark, und nach Süden leitet sie zur etwa 4 km entfernten Lippe über. Mit Haltern ist das Dorf über die Kreisstraße 5 verbunden.

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundliche Erwähnung findet Holtwick, als Holtwick juxta Holtwich juxta Halteren als eines der vielen Besitztümer des Klosters Werden um 1200 n. Christus. Viele Jahrhunderte war Holtwick lediglich eine Bauerschaft, welche mit der Zeit auch die Unterbauernschaften Bergbossendorf (vorher zu Bossendorf), Berghaltern, Lünzum und Hennewich umfasste.

Wegen der naturnahen Lage hatte sich im Jahre 1934 der Maler Hermann Moog in Holtwick niedergelassen und später ein Atelier und Haus gebaut.

Der Ort gehörte zur Gemeinde Kirchspiel Haltern, bis diese am 1. Januar 1975 nach Haltern eingemeindet wurde.[1]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Über das Fernstraßennetz ist Holtwick durch die A 43 WuppertalMünster Ausfahrt Haltern am See zu erreichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 316.

Weblinks[Bearbeiten]