Horst K. Jandl

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Horst K. Jandl (* 30. Jänner 1941 in Sindelfingen) ist ein österreichischer Maler.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Jandl erhielt eine Ausbildung in Malerei an der Glasfachschule in Kramsach/Tirol sowie in der Meisterklasse für Glasrestaurierungs-Malerei in Hadamar/Deutschland bei Prof. Astler und Prof. Wollenheit. Ab 1962 begann er seine Tätigkeit als freischaffender Künstler. Als Mitglied der Künstlervereinigung des Bodensee-Clubs in Überlingen (Deutschland) nahm er an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Später kam er zurück nach Bad Aussee. Hier übernahm er ab ca. 1970 im Glasereibetrieb seines Bruders den Bereich künstlerische Gestaltung. Er schuf Kirchenfenster, Denkmäler, Glaswände und führte Restaurierungen in unterschiedlichen Techniken durch. Gegen Ende der 1970er Jahre traten die Glasarbeiten langsam in den Hintergrund und er konzentrierte sich auf die Malerei. Skizzen und Aquarelle von Motiven des Ausseerlandes wurden von teilweise großformatigen Ölbildern abgelöst. Seine Motive findet er in der Landschaft des steirischen Salzkammerguts. Trotz seiner Vorliebe für idyllische Motive sind seine Bilder weit entfernt von Lieblichkeit.

Jandls Ausstellungstätigkeit beschränkte sich auf das Ausseerland. Er unterstützte die Gestaltung des Literaturmuseums in Altaussee. Sein Wohnsitz und Atelier, die Königsgarten-Villa in Altaussee, ist Bestandteil des lokalen Wanderwegs Via Artis und wird für Dokumentationen und von Filmschaffenden als Kulisse genutzt. Um das künstlerische Erbe des Ausseer Malers Hugo Cordignano hat er sich Verdienste erworben. Er ist Mitglied des Salzburger Kunstvereins und der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2005 wurde ihm der Ehrentitel Prof. h.c. vom österreichischen Bundespräsidenten verliehen.

Weblinks[Bearbeiten]