Hubert Bruhs

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Der Schrei

Hubert Bruhs (* 22. September 1922 in Köln; † 3. Juli 2005 in Windeck) war ein deutscher Bildhauer.

Bruhs studierte Bildhauerei an den Kölner Werkschulen und Architektur an der Kölner Staatsbauschule . Im Zweiten Weltkrieg verlor er ein Auge und große Teile der Sehkraft des anderen, weshalb er sich von der Architektur ab- und der Bildhauerei zuwandte. 30 Jahre lebte und arbeitete er in Hürth-Efferen.[1]

Bekannte Werke sind acht 4,10 Meter hohe und 2,25 Tonnen schwere Engel aus bleiverkleidetem Lärchenholz am Kölner Dom, die Bruhs mit Erlefried Hoppe zwischen 1959 und 1962 anfertigte, das siebeneinhalb Meter hohe Ziegelrelief „Der Rat“ am Hürther Rathaus und das Bronzemahnmal „Der Schrei“ in Hürth zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.[2]

1981 erhielt Bruhs den Hürther Kulturpreis[3], 1992 den Kulturpreis des Rhein-Erft-Kreises.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Entstehung und Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft Hürther Künstler
  2. Historische Sehenswürdigkeiten in Hermülheim und Kalscheuren huerth.de
  3. Entstehung und Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft Hürther Künstler