IK Sävehof

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IK Sävehof
IK Sävehof
Voller Name Idrottsklubben Sävehof
Gegründet 20. August 1950
Vereinsfarben schwarz, gelb
Halle Partillebohallen
Plätze 2.000 Plätze
Präsident Stefan Albrechtson
Trainer Herren: Magnus "der Bäcker" Johansson
Damen: Henrik Signell
Liga Herren: Elitserien
Damen: Elitserien
2012/13
Rang Herren: 2. Platz
Damen: 1. Platz
International EHF Champions League
Website www.savehof.se
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Schwedischer Meister
Herren: 2004, 2005, 2010, 2011, 2012
Damen: 1993, 2000, 2006, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012
International Herren:
EHF Challenge Cup 2014

IK Sävehof (Idrottsklubben Sävehof) ist ein schwedischer Handballverein aus Partille, einem Ortsteil von Göteborg. Sowohl Herren- als auch Damen-Abteilung spielen in der schwedischen Elitserien für Männer und für Damen.

Der Verein gilt mit derzeit ca. 2000 Mitgliedern, verteilt u.a. auf vier Mannschaften im Erwachsenenbereich, 90 Jugendmannschaften, 160 Trainer und 350 Funktionäre als größter Handballverein der Welt.

Der Club veranstaltet jedes Jahr den Partille Cup, das größte Handball-Jugendturnier der Welt.

Herren-Abteilung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Club wurde am 20. August 1950 gegründet. Lange Zeit stand Sävehof im Schatten des großen Nachbarn Redbergslids IK, der die Eliteserie dominierte und die besten Jugendspieler Göteborgs verpflichtete.

Ende der achtziger Jahre jedoch holte der Verein in der Eliteserie zunehmend auf. 1989 wurde Sävehof vom schwedischen Reichssportverband als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet, 1993 stand man das erst Mal im Finale der schwedischen Meisterschaft, unterlag aber ausgerechnet dem Rivalen Redbergslid. In der Folgezeit begann der Verein, verstärkt auf Jugendarbeit zu setzen, und brachte daraufhin namhafte Spieler wie Johan Petersson und später Kim Andersson und Jonas Larholm hervor. Nach einem kurzen Einbruch und einigen Jahren in der Zweitklassigkeit stieg der Verein 2001 wieder in die erste Liga auf; 2004 gewann der Verein erstmals die schwedische Meisterschaft. Allerdings wanderten daraufhin viele Eigengewächse zu anderen, finanziell besser ausgerüsteten Clubs in Europa ab. Im EHF Challenge Cup 2013/14 besiegte Sävehof im Finale in Göteborg Metaloplastika Šabac mit 37:26 und gewann seinen ersten internationalen Titel.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Schwedische Meisterschaft:
    • Meister: 2004, 2005, 2010, 2011, 2012
    • Finalteilnehmer: 1993, 1994, 2004, 2005, 2006, 2008
  • EHF Challenge Cup: 2013/14

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Damen-Abteilung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Ähnlich wie die Herren stand auch die Damen-Abteilung lange im Schatten anderer Vereine. Allerdings profitierten sie wiederum auch vom (finanziellen) Erstarken des Herren.Teams; das Damen-Team gewann bisher zehnmal die schwedischen Meisterschaft, zuletzt 2013. In der EHF Champions League-Saison 2007/08 traf Sävehof u.a. auf den 1. FC Nürnberg.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Schwedische Meisterschaft:
    • Schwedischer Meister: 1993, 2000, 2006, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten]

Halle[Bearbeiten]

Beide Mannschaften des IK Sävehof spielen für gewöhnlich in der 2000 Zuschauer fassenden Partillebohallen. Der Zuschauerschnitt liegt bei Spielen der Herren bei ca. 1450, bei Spielen der Damen bei 400 Zuschauern. Für Spiele der EHF Champions League oder andere Spitzenspiele ziehen die Mannschaften gelegentlich ins Scandinavium um, das 8.525 Zuschauern Platz bietet.

Weblinks[Bearbeiten]