Ibrahim Hassane Mayaki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ibrahim Hassane Mayaki (2011)

Ibrahim Hassane Mayaki (* 24. September 1951 in Niamey; auch Ibrahim Assane Mayaki) ist ein nigrischer Politiker. Er war von 1997 bis 2000 Premierminister des Landes.

Leben[Bearbeiten]

Ibrahim Hassane Mayaki ist ein Sohn des Politikers Adamou Mayaki.[1] Er studierte an der École nationale d’administration publique in Québec und an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, wo er sein Doktorat in Verwaltungswissenschaft machte.[2] 1976 heiratete er Marly Perez Marin.[3]

Von 1996 bis 1997 war Mayaki in der nigrischen Regierung von Premierminister Amadou Cissé zunächst Minister für afrikanische Integration und Zusammenarbeit, dann Außenminister. Vom 27. November 1997 bis zum 3. Januar 2000 war Mayaki als Nachfolger Cissés selbst Premierminister des Landes. Anschließend war er als Gastprofessor an der Universität Paris-Süd und weiteren Hochschulen tätig. 2004 wurde Mayaki zum Direktor der Plattform für die Unterstützung der ländlichen Entwicklung in West- und Zentralafrika mit Sitz in Dakar ernannt. Seit Februar 2010 ist er CEO des Wirtschaftsentwicklungsprogramms NEPAD der Afrikanischen Union.

Ibrahim Hassane Mayaki schrieb eine politische Autobiografie mit dem Titel Quand la caravane passe.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaas van Walraven: The Yearning for Relief. A History of the Sawaba Movement in Niger. Brill, Leiden 2013, ISBN 9789004245747, S. 882.
  2. a b Biography Dr. Ibrahim Assane Mayaki. Website von NEPAD, abgerufen am 17. Februar 2012.
  3. The International Who's Who 2000. Band 63, Europa Publications, London 1999, S. 1038.