Ilme Schlichting

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ilme Schlichting (* 8. März 1960 in Kiel) ist eine deutsche Biophysikerin.

Leben[Bearbeiten]

Ilme Schlichting studierte von 1979 bis 1987 Biologie und Physik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und schloss 1985 mit dem Diplom in Biologie über Untersuchungen zum Mechanismus der Muskelkontraktion mittels Röntgen-Kleinwinkelstreuung sowie 1987 in Physik über 1H und 31P NMR-spektroskopische Untersuchungen am ras oncogen Product p21 ab. Sie promovierte 1990 in Biologie über Biophysikalische Studien am ras oncogen Produkt p21H.

Schlichting war als Feodor-Lynen-Stipendiatin von 1990 bis 1992 an der Brandeis University in Boston und ging anschließend an das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Sie war von 1994 bis 2001 Arbeitsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund. Seit dem Jahr 2002 ist sie Direktorin der Abteilung Biomolekulare Mechanismen am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg.

Werk[Bearbeiten]

Schlichting gelangen bereits während ihrer Promotion mit dem Laue-Verfahren wesentliche Beiträge zum Verständnis der Schalterfunktion des Michaelis-Komplexes und damit zum Verständnis dieses Enzyms.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Vierdimensionale Kristallographie : Ilme Schlichting, Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Heidelberg (Artikel über Schlichting), in: Jahrbuch der Max-Planck-Gesellschaft 2003, K.G. Saur-Verlag, München 2003, ISBN 3-598-24930-6, Seite 87-88.

Weblinks[Bearbeiten]