Ingeborg Scheibler

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Ingeborg Scheibler (* 31. August 1929 in Krefeld) ist eine deutsche Klassische Archäologin.

Ingeborg Scheibler wurde am 17. April 1956 bei Bernhard Schweitzer an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zum Thema Studien zur Komposition der frühgriechischen Flächenkunst. Die symmetrische Bildform und ihre Geschichte promoviert. 1956/57 erhielt sie das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts. Anschließend war sie für die Kerameikos-Grabung tätig. 1971 erfolgte an der Universität München die Habilitation mit der Arbeit Griechische Lampen (aus dem Kerameikos). In München war sie als Hauptkonservatorin am Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke tätig und lehrte als außerordentliche Professorin.

Scheibler befasst sich vorrangig mit griechischer Keramik und Malerei sowie der Künstlergeschichte. Ihre Monografie Griechische Töpferkunst ist ein Standardwerk und wurde auch ins Italienische übersetzt. Als Fachfrau insbesondere für die Herstellung der griechischen Keramik und ihrer wirtschaftlichen, technischen und stilistischen Hintergründe war Scheibler zudem für einen Großteil der Artikel zu diesem Thema im Neuen Pauly, aber auch im Lexikon der Alten Welt, verantwortlich. Sie ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Schriften[Bearbeiten]

  • Die symmetrische Bildform in der frühgriechischen Flächenkunst, Lassleben, Kallmünz 1960
  • Griechische Lampen, de Gruyter, Berlin 1976 (Kerameikos, Bd. 11) ISBN 3-11-004858-2
  • Griechische Töpferkunst. Herstellung, Handel und Gebrauch der antiken Tongefässe, C. H. Beck, München 1983 (Becks archäologische Bibliothek) ISBN 3-406-09544-5 (2. Auflage 1995; italienisch: Il vaso in Grecia, Longanesi, Mailand 2004 (Biblioteca di archeologia, Bd. 34) ISBN 88-304-1607-X)
  • Griechische Malerei der Antike, C. H. Beck, München 1994 ISBN 3-406-38492-7

Weblinks[Bearbeiten]